Grodork Rückenbrecha
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    von Grodork » 14.11.2012, 07:46

    *Am Abend kam Grodork spät von ruhmreichen Schlachten nach Hause, gezeichnet von etlichen Narben und Wunden. Es waren harte Stunden auf den Schlachtfeldern, in denen einer den anderen nicht wertungslos gegenübertritt. Viele Eroberungskerben sind sein geworden. Bei der Rückkehr erfuhr der Krieger, dass sein alter Weggefährte und Ziehvater Ulghug in der Feste gesehen wurde. Es war wohl nur ein kurzes Aufschlagen hier nach einem Mond. Laut den Orcs hat der alte Uruk sich hierbei nicht mit Ruhm bekleckert, sondern vielmehr festgestellt dass hier irgendetwas nicht richtig sei. Er müsse ausziehen um den Durub zu suchen. Er zog etwas geistesumnebelt fort und war nicht mehr gesehen.

    Als der Groß-Uruk das hörte, lehnte er sich an einen Pfahl und seine Miene wird ernster.....*


    War bestimmt wieda angesoff`n dea Dickschäd`l. Haltet mer af dä Laufenden. Wenn ea wiedakommt, dann will Grod Ihn sehn.

    *Die Orcs nicken und Grodork zieht weiter in seine Ruhehütte. Dort angekommen, legt er seine Waffen und Rüstung ab. Seine ggeschundenen Glieder vernehmen die wohlige Wärme des Feuers das noch lodert. Mit sanften tupfen versorgt Grodork seine Wunden mit Kräuterumschläge und legt sich danach zur Ruhe.

    Am nächsten Morgen vor Sonnenaufgang ist Grodork schon auf den Beinen und macht sich sogleich auf um nach dem Clan zu sehen. Als er die Unterkünfte betritt, fällt ihm sofort auf, dass die Schlafstätte von Uruk Ulghug Elfenfrezz`a leer ist. Der alte Krieger verharrt an diesem Schlafplatz eine Weile und ballt die Fäuste. Er fragt sofort eine Wache ob es eine Nachricht gibt, was die Wache verneint. Lediglich wird bemerkt, dass Ulghug ein anderes Wappen auf der Brust trug, dass aus einer anderen Welt stammt . Dann hat er sich davongeschlichen. Grodork zieht Zornesfalten und geht nach draussen. Die Wut noch in den Augen holt Grodork tief Luft und blickt über den Clan. Reisende soll man nicht aufhalten, die richtigen sind da!*



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    von Grodork » 15.11.2012, 08:48

    *Den Ärger vom Vortag längst vergessen sitzt Grodork in seiner Hütte gebeugt über vielen Karten und Gegenden. Mit dem Finger fährt er die einzelnen Orte ab und macht sich Notizen dazu. Mit seinen Augen fixiert er einen Ort den er aus vergangenen Tagen recht impressiv in Erinnerung hat....Grizzlyhügel. Ein Lächeln kommt über seine Lippen, wenn er an den kalten hohen Norden denkt, indem er sich wie viele andere wohl fühlten. Doch es ist lange her, der Clan lebte seit diesen Tagen in diesem stinkenden Moloch der boreanischen Tundra. Doch war dieser Ort weit weg von Verbündeten und dem Geschehen von aussen. Zu weit weg! Der Clan hat sich mit dieser Entscheidung damals ins Abseits zu anderen gestellt, was die diplomatische Situation heute zeigt. Doch nun soll es anders werden. Eine Vorhut befindet sich bereits im südlichen Brachland. Dort thront die Ödnisfeste - das neue Zuhause aller Nordorcs. Etwas verbittert muss Grodork diese Entscheidung im Clanrat mittragen. Hier geht es um den Clan, seine Anbindung und seine Handlungsfähigkeit. Der alte Krieger selbst würde sich wohl ein einsames Dasein in Burg Siegeswall wünschen für seinen Clan*
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    von Grodork » 16.11.2012, 08:39

    *Im Feuerschein einer Fackel packt Grodork am Abend seine Ausrüstung. Die Horde hat angefragt nach Streitern. Da Ihm wieder der Sinn danch steht, sich auf den Feldern trotz seines stetig zunehmenden Alters zu beweisen, hat er eingewilligt. Als die Sonne untergeht verabschiedet sich Grodork schwer gepanzert von seinem Clan. Eroberungsmedaillien winken! Welch Krieger strebt nicht nach Ruhm und Ehre ? Wie in alten Tagen nimmt er diese Herrausforderung als kampferfahrener Schlachtrufer an. Es wird blutig werden, es wird hart werden - und doch ist es eine Notwendigkeit um die Sicherheit seines Clans, vielmehr die seines Volkes in Ehren hochzuhalten. Der König von Sturmwind lässt keinen Zweifel daran, dass er uns vernichten möchte. Garrosh ist ebenso unbelehrbar und stur dass einem schlecht werden könnte. Seitdem Thrall über die Elemente wacht, haben wir wahrhaft besorgniserregende Zustände in Azeroth. Jeder sehnt sich nach Frieden, aber die Menschen zwingen uns den Krieg Ihres Königs auf. Und Garrosh......

    *Aufeinmal stoppt der Krieger mit seinem Worg. Vor Ihm am Wegesrand, nahe dem Schlachtfeld sieht er marodierende Orcs und Trolle die gerade Unschuldige Zivilisten aus den Häusern treiben, mit Teer übergiessen und anzünden. Ekel erfüllt Ihn und er entschliesst sich, diese sinnlose Morden zu stoppen. Mit einem lauten Schrei unterbricht er das Handgemenge, was den fremden Uruk sogleich wutentbrannt auf Grodork zustürmen lässt. Doch weit kommt er nicht. Mit einem Satz steht Grodork vor Ihm und fordert Ihn auf dieses Verhalten sofort zu unterlassen, worauf er nur Spott erntet. Ist das die Horde die er noch kennt von früher? Grodork bringt den Uruk des fremden Clans mit einem kräftigen Schildhieb zum Schweigen und setzt das Schwert an seiner Kehle an....*


    Pfeif dere Hunde zurück! Mach schon!

    *Eingeschüchtert rappelt sich der fremde Orc hoch und folgsam tut er das was Ihm aufgteragen wurde. Die Leute werden freigelassen und flüchten angsterfüllt in die Wälder. Wütend und bestürzt zugleich reitet die Donneraxt weiter gen Schlachtfeld*
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    von Grodork » 17.11.2012, 12:47

    *Am Morgen kommt Grodork aus der Schlacht wieder. Viele zerbeulte Rüstungstücke zieren seinen Körper und auch die letzten Wunden sind wieder etwas mehr in Augenschein getreten. Gezeichnet aber siegreich, kehrt der alte Veteran zu seinem Clan zurück und wird empfangen. Er wuchtet sich von seinem Worg und geht mit einer riesen Felltasche nach innen. Dort angekommen schüttet er den ganzen Unrat aus und holt daraus ein glänzendes Rüstungstück hervor. Es ist so sauber dass sich Grodorks Augen darin spiegeln und den Krieger zum lachen bringen. Mit dem Ding in der Pranke läuft Grodork geradewegs auf das Clanlager zu und sucht nach etwas. Fündig wird er dabei nicht. Mit nachdenklichem Blick verharrt Grodork kurz, zieht sein Lederbüchlein hervor und ritzt mit einem kleinen Stück Holz ein Zeichen hinein. Es wird wohl ein neues Thema vorherschen: Die Clankammer. Mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck zwinkert Grodork Sunekka zu und verschwindet kurzerhand im Clanratszelt*
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    von Grodork » 19.11.2012, 07:34

    *Als er das Zelt betritt, ist Attra schon mit vielen Bildern beschäftigt, die den Bestand in der Clankammer wiederspiegeln. Mit musternden Blicken verschafft sich die Scharfseherin einen Überblick über die vorhandenen Waren und macht sich Notizen dazu. Grodork schildert in seinen Sichtweisen die nächsten Schritte und die aktuelle Situation. Attra hört geduldig zu, da es viel ist was Grodork zu berichten hat. Mit der linken Pranke zieht der alte Krieger einen alten Zettel aus der Tasche, auf dem die Wünsche von Sturmschwester Sunekka stehen. Sie sollen ebenso zum Wohle des Clans beherzigt werden. Der genaue Wortlaut Sunekka`s wurde wiedergegeben. Die beiden Orcs setzen sich zusammen und besprechen die Vorgehensweisen*
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    von Grodork » 21.11.2012, 10:01

    *Früh am Morgen, es ist bitterkalt und diesig. Grodork kommt von seinem wöchentlichen Schlachtenreiten wieder. Mit abgekämpfter Miene reitet er auf seinem Kriegsworg an den Wachen vorbei in die Feste. Er freut sich sichtlich wieder unbeschadet daheim zu sein. Die Allianz lässt in diesen Tagen kein Durchatmen zu und es ist schwer geworden, völlige Ruhe zu finden. Doch der Abend beim Clan kann so manch Kriegerleben wieder aufheitern.

    Grodork erfährt von einem Peon, dass die Scharfseherin noch nicht dazugekommen ist über die Clankammer zu sehen. Der Großuruk nickt ab, da er weiss, dass Attra immer sehr viel um die Ohren hat. Sie wird Ihre Zeit finden um mit Sturmschwester Sunekka die wichtigsten Dinge zu klären.

    Abends beim Feuer herscht ausgelassene Stimmung unter vielen Orcs. Alle sind zufrieden und der Clan steuert in eine Gute Richtung. Plötzlich kommt der wachhabende Orc ein Donnerkrieger angerannt und bittet Grodork mit einem Lächeln kurz aufzustehen. Etwas angefressen über die Unhöflichkeit steht der alte Krieger auf und geht auf den Orc zu. Dieser jedoch tritt auf Seite und im Feuerschein tauchen 3 Gestalten auf, die Grodork nicht kennt. Mit misstrauischen Blicken mustert er die drei. Offensichtlich Abgesandte der Horde aus Orgrimmar . Der Größte der drei tritt herran und Grodork erkennt, dass es ein Blutgardist ist. Grodork nickt respektvoll und frägt dann.......*


    Grodork: Mok`ra Offizia dea Hordää. Wazz kann ehg uur ogar tun?
    Blutgardist: Das ist er also, dieser Grodork Rückenbrecha

    *Der Orc entfaltet einen Lederfetzen und liesst vor*

    Im Namen der Horde wird der Schlachtrufer Grodork Rückenbrecha mit sofortiger Wirkung in den Stand eines "Rottenmeisters" erhoben. gez. Befehlshaber Nordfront

    *Grodork steht da, die gefallenen Worte erfüllen Ihn mit Stolz. Zwar ist der Clan kein offizielles Mitglied der Horde, wohl aber stellt er gelegentlich Streiter ab. Dieser Abend sollte seit langem ein besonderer für Grodork sein*
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    von Grodork » 26.11.2012, 10:11

    *Der alte Krieger sitzt Gedankeversunken in der Steppe und wischt sich den Schweiss von der Stirn. Sein Lederbuch auf dem Boden vor sich liegend blickt er nach vorne und denkt über die letzten Tage nach, die seiner Anbsicht nach sehr Gute Tage waren.

    Er denkt an den ersten gemeinsamen Abend im Clan seit langem und erinnert sich mit einem Lächeln, als sie zu dritt vor einer Wiche einige Erfolge für den Clan errungen haben. Viele kleinere Höhlenangriffe standen an. Er spürte seit langem das Gefühl, dass der Clan seinen Platz in der Welt wiederhaben möchte. Dies unterstrichen die Orcs natürlich mit einem gemeinsamen Angriff auf Dunkelhain. Die Schlacht verlagerte sich zunehmend nach draussen in die Wildnis wo es dann letztendlich zu einem Waffenstillstand kan, da es keinen Sieger gab. Es war ein ehrenvoller Kampf und in Grodork`s Kopf entstehen scharfe Bilder von diesem Abend....*


    Bild

    *Grodork schmunzelt darauf und weiss insgeheim, dass es nicht das letzte mal sein sollte. Die Entwicklung des Clans geht gut vorran und die einzelnen Bereiche werden mit Tat und Kraft angegangen. Diese Tage bereitet die Clankammer besonders Attra und Sunekka viele arbeitsreiche Abende. Es gibt viel zu tun . Es wird geprüft, verkauft, gehandelt, hergestellt und Clanaufträge an die einzelnen Orcs verteilt. Die Waren werden zusammengetragen und die Kammer füllt sich zunehmend mit allen wirklich gebrauchten Gegenständen nach und nach.


    Mit einem kleinen Stück Kohle in der Pranke zählt Grodork die Namen auf die er die letzte Woche innerhalb der Feste gesehen hat. Hierbei fällt Ihm ganz besonders ein Name auf: Ridgu, ein Schamane der sich seit zwei Sonnen an unsere Flamme befindet. Der erste Zuwachs seit langem. Grodork nickt und denkt an seinen Verbleib die Tage. Die Reise zu den Nordorcs, die leider vorerst in den Süden ausweichen mussten, war beschwerlich und hatten Tribut am jungen Schamanen gefordert. Er befindet sich nun für ein paar Sonnen in Heilbehandlung und wird bald wieder bei Kräften sein. Insgesamt jedoch betrachtet ist Grodork hoch zufrieden mit der Aktivität im Clan. Mehr als die Hälfte der noch verbliebenden Orcs hatte sich am gemeinschaftlichem Clanleben beteiligt. Das ist der beste Aufwind seit vielen Wintern.

    Heute Abend brechen wir zum nächsten gemeinsamen Abend auf und die Vorbereitungen laufen. .....*
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    von Grodork » 15.12.2012, 10:54

    *Nachdenklich sitzt Grodork über der Liste des Clanlagers. Viel wurde eingelagert, viel beschafft und auch einiges gekauft. Es stehen noch einige andere Dinge an, die der Reform unterliegen. Doch so sehr der Großuruk sich auch dem nächsten Thema widmen will, so kann er nicht. Es muss eines nach dem anderen in Ruhe und Sorgfalt abgehakt werden können, bevor man sich zu Neuem aufmacht. Es wird noch eine Ganze Weile dauern, bis die letzten Dinge im Lager sind und herrangeschafft werden. Mit dem Stück Kohle in der Pranke streicht Grodork viele Dinge und fügt einige hinzu. Als er damit fertig ist, begibt er sich auf dem direkten Wege ins Clanlager und zählt die Materialien die bereits lagern. Zufrieden ergänzt er einige Stichpunkte und verweilt noch bei den Waren*
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    von Grodork » 07.01.2013, 07:48

    *Es ist noch finster und kalt an jenem Morgen, als Grødork mit seinem Fellzeug draussen am Feuer steht. Die meisten Orcs sind schon zur Jagd aufgebrochen oder schlafen noch. Die Glut vom Vortag leuchtet noch in einem rot-orangenem Schein. Auf einem Holzstumpf lehnend geht Grodork nochmals die Clanaufgaben durch und streicht einige Dinge die erledigt sind. Sein Augenmerk liegt in diesen Tagen wieder besinders auf dem Clanlager, welches sich nach und nach füllt. Sunekka ist am räumen und stauen und hat sichtlich zu tun, mit den Ihr zugebrachten Waren. Viel sollte nun nicht mehr fehlen und der alte Krieger ist voller Zuversicht, das Thema bald abgehakt zu sehen. Doch den Rest wird man mit vereinten Kräften sammeln müssen. Mit einem Lächeln beobachtet der Großuruk wie sich langsam das Tageslicht über die Gipfel schiebt und ein neuer Tag anbricht.

    Der Krieger erinnert sich an gestern, als ein alter Orcschamane von seiner Reise wiedergekehrt ist. Ralahan war lange fort, hat den Weg wieder zu seinem Clan gefunden. Gut dass es so ist wie es derzeit ist*
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    von Grodork » 21.01.2013, 08:40

    *Etwas gesundheitlich angeschlagen (Er ist ja nicht mehr der jüngste) sitzt der alte Krieger grimmig am Feuer und tastet sich durch ein paar Kräuter die so aussehen, als könnten sie Ihm etwas helfen. Er denkt an die Worte der Schamanin die Ihm schon einmal dieses Pflanzenzeugs andrehen wollte. Etwas verunsichert und zornig wischt er den Kräuterbeutel vom Tisch und lehnt sich zurück um nachzudenken.

    Viel ist geschehen, seit Grodork wieder in der Feste weilt und die Entwicklung des Clans beobachtet. Deutlich zufrieden gleicht er seine offenen Aufgaben mit dem bereits erledigten Dingen ab und macht einige Striche auf seinen vor Ihm liegenden Leder. Manchmal blickt er hoch und kann aus dem Zelt die rumwirbelnden Orcs sehen. Es ist viel Betriebsamkeit eingekehrt im Clan und füllen alle Bereiche des Clans mit Leben. Die Donneräxte können in diesen Tagen auf einen starken und gesunden Clan blicken. Doch es gibt keine Zeit sich auszuruhen. Attra ist noch nicht wieder zurückgekehrt von Ihrer Reise und die Zeit drängt, um neue wichtige Reformen auf den Weg zu bringen.

    Grodorks Sorge wächst, als er ein Lederstück vergangener Zeiten in den Händen hält. Einst waren die Donneräxte groß wie ein ganzes Heer und füllten so manchen Ort im brachen Land. Er erinnerte sich, als noch vor 3 Wintern am Abend bis zu 11 Orcs gleichzeitig die Wälder um Astranaar in Atem hielten. Mit einem Schmunzeln legt er das Stück Leder auf Seite und widmet sich den aktuellen Orcbestand in der Sippe. Viel sind es nicht mehr. Eine Entwicklung die zwar Sorge bereitet, aber durchaus normal ist für diese harten Zeiten. Die Welt scheint im Umbruch, viele Clans lösen sich auf und auch auf Feindesseite versprengen sich immer mehr Gemeinschaften zu kleiner agierenden Grüppchen. Der Wandel macht auch bei den Donneräxten nicht halt und wird als Herrausforderung angenommen und akzeptiert. Des Kriegers Gedanken schweifen in diesen Tagen viel um "Frisches Blut" dass der Clan so dringend benötigt. Unermüdlich entsendet Grodork Peons, die in den Hauptstädten hier und da mal ein Stück Leder anschlagen um Plätze an der Flamme zu kennzeichnen. Einzelne Orcs werden von Grodork persönlich angesprochen, um die Kultur des eigenen Orcvolkes manchen etwas näher zu bringen. Der Erfolg darin ist mäßig und bereitet in diesen Wochen angesichts der Verschollenen des Clans einiges an Kopfzerbrechen. Doch noch sind Grodork`s Tage nicht gezählt, die Glut ist rot und heiss, der Clan gesund. Es werden neue Zeiten mit alten Traditionen folgen*
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    von Grodork » 27.01.2013, 09:02

    *Mit einem heissen Getränk in der Pranke sitzt Grodork auf einem kleinen Felsenvorsprung nahe der Festung und hantiert in absoluter Ruhe mit mehreren Lederfetzen. Vor Ihm auf dem Boden der Steppe liegen Zeugnisse einer längst vergangenen Zeit und werden durch alte Finger sortiert und gerichtet. Es sind Lederzeugnisse alter Rituale und Traditionen, die Grodork da umhersortiert. Seine Gedanken kreisen um die nächste Donnerprüfung. Auch dort hat es die letzten Zyklen viele Verändertungen gegeben. Nachdenklich sich kaum erinnernd, versucht er das behaltende wieder herzuholen und konzentriert sich auf die Herrausforderung. Sein Blick fällt nach Norden, wo einst seine Heimat war. Doch es ist lange her als er die kühlen Wälder von Eschentals das letzte mal betrat. Jetzt ist er hier zuhause und muss sich um den Clan kümmern*
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    von Grodork » 20.02.2013, 19:16

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    *Müde und schlapp kommt Grodork von einer guten Jagd wieder. Mit einem Lächeln passiert er die Festungstore und blickt auf das Geschehen innerhalb der ruhmreichen Mauern. Sein Blick fällt auf einen alten Schamanenkopfputz der nahe der Orcschaften im Verschlag hängt. Der Krieger zieht seinen Prankenschutz aus und mustert dieses Stück Fell und Leder. Als er den Namen sieht, wird Ihm klar wer dieser alte Orc war. Es ist nicht allzulange her, als Grodork viele seiner Hofnungen in diesen Orc setzte. In diesen Monden jedoch ist dieser Name Geschichte und nurnoch wenige Stimmen raunten seine Weisheiten. Der Krieger erinnert sich an eine Botschaft die er kürzlich erhalten hatte von einem Späher. Dieser berichtete Ihm dass es sich bei diesem Orc um einen Spion eines anderen Clans handelte. So kann man sich täuschen! Verrat, Missgunst und Neugier wurden mit offenen Armen ahnungslos in den eigenen Hallen willkommen geheisen.

    Mit einer rollenden Bewegung der Pranke ballt Grodork die Faust und wirft den Kopfputz ins nahe Feuer. Schmauchend, in Rauch und Asch aufgehend beobachtet der Großuruk das brennende Bündel als es Ihm blitzartig in den Kopf schiesst! Ein Gedanke war geboren. Mit einem etwas gehässigem Lächeln und hastigen Schritt macht er sich auf zum Clanratszelt um seiner Idee Leben einzuhauchen.*
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    von Grodork » 23.02.2013, 17:26

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    *Spät Nachmittags wendet sich der Großuruk seiner bevorstehenden Aufgabe am Abend zu - Die Donnerprüfung. An diesem Abend schon sollen junge Luskträger zu Spähern werden. Ihren Eid auf den Clan schwörend , der Wiedergeburt bewusst und den Mut im Herzen. Als Grodork sich einen Überblick über die gemeldeten Orcs von den Wachen geben lässt, ist in seinem Gesicht Enttäuschung abzulesen. Lange hat er für dieses Vorhaben geworben, sich in unzählige Schriften eingelesen. Es haben sich viele bereit erklärt an diesem Abend dem Ritual beizuwohnen. Die wichtigsten Akteure der Prüfung fehlen jedoch und alleine ist an keine Zeremonie zu denken. Eine weitere Botschaft lautet, dass die erforderlichen Rauchsignale noch immer nicht vorhanden sind. Der alte Krieger überlegt, ob er irgendetwas anders hätte machen können. Dennoch kommt er zum Entschluss, dass es diesmal nicht an Ihm lag. Im Frühling schon wird die nächste Donnerprüfung sein. Es wird sich zeigen, wer die Herrausforderung im Clan annimmt die Grodork stellt*
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    von Grodork » 28.02.2013, 14:44

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    *Als am Nachmittag die ersten Orcs von der Jagd zurückkehren steht der alte Krieger mit einigen Wachen am Südtor beisammen. In seiner Pranke hat Grodork ein kleines Lederbüchlein, indem er die für sich wichtigsten Aufgaben und Pläne beisammenhält. Mit der rechten Hand blättert er in diesen Seiten aus Leder umher und bespricht mit den Wachen am Tor die Vorraussetzungen für den Einlass in die Feste. Nicht jeder wird ungehindert mehr Zutritt haben. Es fallen viele Hundertschaften von Namen die vergessen scheinen, Namen an die sich keiner mehr erinnert. Die jüngsten Ereignisse im Brachland lassen darauf schliessen, dass einige Späher der Zwerge eingesickert sind. Es ist Zeit vorsichtiger zu sein und die alten staubigen Zugangsrechte zu verschärfen, zu prüfen und zu revidieren.

    Als das wichtigste Besprochen ist, macht sich der Großuruk auf zum Clanratszelt um das weitere Vorgehen abzustimmen*
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    von Grodork » 15.03.2013, 12:12

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    *Zwei Tage nach der Schlacht um den Osten des südlichen Brachlandes besucht der alte Krieger die Verletzten auf. Ohne ein Wort zu sagen geht er durch die Felllaken die links und rechts zu seinen Füßen liegen. Auf diesen Laken krümmen sich die Orcs vor Schmerz, andere wiederum schweigen schon seit heute morgen für immer. Mit Müh nur behält Grodork die Fassung beim Durchschreiten des schmales Ganges. Sein Blick fällt auf einen Welpen der am Ende des Ganges sitzt und zu trauern scheint. In der Hand hält dieser kleine Orc ein Stück des alten ledernen Schulterpanzers seines Vaters der tot vor Ihm liegt. Sich der Sitauation bewusst, zieht Grodork einen kleinen Dolch aus seinem linken Stiefel und reicht Ihm dem kleinen Nachkommen. Mit den Blicken fixiert der kleine Orc den Dolch des Großuruks und blickt fragend nach oben. Grodork beugt sich hinunter und sagt zu dem kleinen.....*

    Dere weizz wea dafuur verantwortlihg sen? Nimm den Dolch un lerne, Grodork wird dia zeig`n wo du sie findest.

    *Der kleine Orc steckt den Dolch in sein Fellwams und der Krieger erhebt sich. Mit etwas schnellerem Schritt verlässt er das Zelt und blickt zu seiner kleineren Hütte am Ende des Vorhofes. Als er in seiner Hütte ankommt und das Fell sich hinter seinem Rücken zu einem undurchdringlichem Vorhang schliesst, setzt er sich am Feuer nieder und legt vor sich vier Stück Leder auf den Boden. Mit einem Nagel ritzt sich Grodork am rechten Oberarm tief ins Fleisch und fängt das herunterrinnende Blut in einer Holzschale auf. Aus seinem linken Brustbeutel holt er eine Gazellenzehe hervor und tunkt sie tief ins warme Blut. Mit eiserner Präzision verfasst Grodork eine Kriegserklärung nach der anderen und brennt eine doppelschneidige Axt in das Schriftstück ....

    .....Mit den vier blutgetränkten Lederlappen verlässt der Veteran seine Hütte und geht geradewegs auf seine bereitstehenden Worgreiter zu. Einem jeden drückt er das Stück Leder in die Pranke und befiehlt in verschiedene Himmelsrichtungen auszureiten........*
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    von Grodork » 20.03.2013, 14:23

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    *Als sich der Krieger an diesem Mittag im Zelt etwas hinlegt um Ruhe zu finden, ereilen Ihn die alten Bilder vor einer Woche wieder. Keine Guten Zeugnisse des Ruhms, keine Erfolge wie er sich gewünscht hatte. Das überschlagene Ausweichen der eigenen Kräfte konnte schlimmeres verhindern. Heute schon sind die Nordorcs am Zug. Die Zwerge haben sich die Zeit genommen um all die Befestigungen in Bael Modan zu verstärken. Jetzt sitzen sie dort in aller Ruhe und wiegen sich in Sicherheit. Doch sie werden diesen Akt noch auf Generationen verfluchen. Die Donneräxte wären nicht die Donneräxte, wenn es nicht schon einen Plan gäbe der zum Sieg führen sollte. Mit der linken Pranke fasst sich Grodork in die rechte Brusttasche und zieht ein fadenscheiniges dünnes Leder herraus. Dieser Angriffsplan sollte schon bald Wirklichkeit werden und alte Wunden aufreissen.....

    ........Im selben Moment tritt eine Wache herrein und berichtet über einen benachbarten Clan der mit den Nordorcs in Verbindung treten möchte. Der Großuruk erinnert sich an einen alten Kampf im Alteractal als er diesen Durub des Donnersturm Klans das erste mal gegenüberstand. Es war eine Art Verbindung die sich nicht näher beschreiben liess. Er war fremd und doch so vertraut. Grodork schickte eine Grußbotschaft in fremde Clangebiete. Nun ist die Zeit gekommen sich näher auszutauschen und Schnittpunkte zu vergleichen. Grodork nickt der Wache zu und gibt die Order die Boten des Clans passiern zu lassen. Desweiteren gibt er Anweisung den Gesandten auf Augenhöhe zu begegnen *
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    von Grodork » 08.04.2013, 10:46

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    *Nach der verlorenen Schlacht um die eigene Festung im südlichen brachen Land zog es den Clan nach Norden. Krenn der Uruk erinnerte sich an einen alten Unterschlupf nahe einer Oase im nördlichen brachen Land. Eine sehr bescheidene aber trockene Höhle sollten sie vorfinden. Dies wird wohl für die nächste Zeit Ihre neue Heimat sein. Der Alte Orc machte sich schon einige Stunden später daran abzuklopfen was denn nun die verbleibenen Möglichkeiten sind, um die Feste den Zwergen zu entreissen. Mit verengten Augen erinnert sich Grodork an das Treffen mit Vorok vom Steinkrallenpakt in der Vendettakupppe. Es waren angenehme Gespräche und führten zu Tage dass selbst ein Angriff mit beiden Clans wohl nicht den gewünschten Erfolg haben kann. Die Zwerge mit Ihren Verbündeten waren um einiges stärker.

    Als Grodork nach draussen geht fegte ein Windstoss im einen kleineren Zweig ins Auge. Mit Schmerz und Wut flucht Grodork zunehmend und donnert seinen Fuß gegen einen alten Eimer. "Sturm & Donner" entfährt es Ihm und bleibt mit einem mal angewurzelt stehen. Er erinnert sich an diesen "Donnersturm Clan" dessen Treffen unmittelbar bevorstehen musste. Umgehend entsendet der Krieger einen Boten und wartet mehrere Tage auf dessen Rückkehr. Am sechsten Tage dann war es soweit, der Bote ist zurück. Mit schnellem Schritt bricht Grodork aus dem Zelt dem Boten entgegen und frägt, was er in Erfahrung bringen konnte. Der Bote jedoch blickt nach unten und überreicht eine Nachricht....*


    "Gor, Das Treffen (...unleserlich...) wird niucht mehr stattfinden. Da der Klan sich auflösen wird"

    *Mit einem tiefen Brummen lässt Grodork die Nachricht zu Boden fallen, wo sie der Wind sogleich fortträgt. Nun hat er Gewissheit der einzig noch existierende Orc-Clan in den Weiten der Welt zu sein. Alle anderen sind bereits weg und haben sich aufgelöst. Mit einem Blick nach rechts mustert Grodork das Treiben innerhalb seiner Gemeinschaft und nickt langsam. Ihm wird klar, dass wenn er die Feste wiederhaben möchte Verbündete notwendig sind.

    Einige Tage später eilt ein Bote aus Loarderon herran. Noch ehe Grodork handeln kann, wird der Untote von den Orcwachen am Fuße der Höhle schon auseinandergenommen. Eine Durchsuchung der Reste gibt Aufschluss über sein Kommen. Er hatte eine Botschaft an den Rat der Donneräxte. Der Krieger blättert die Botschaft auf und wirft einen Blick in das hellgrünwirkende Schriftstück. Es ist eine Aufforderung den Führer der "Hand der Vergeltung" zu treffen. Grodork`s Gesichtszüge formen sich zu einem missmutigen Blick und lassen die Begeisterung über diese Frechheit nur erahnen. Es muss wohl etwas zu tun haben mit den Angriffen der Zwerge die seit Wochen in Loarderon wüten. Die Zwerge hatten das Arathihochland fest im Griff, Hammerfall gebrandschatzt und zogen nun nach Silberwald. Plötzlich kommt dem Krieger eine Idee! Wenn beide Gilden zu schwach für den gemeinsamen Feind sind, vielleicht sind sie stark genug zusammen. Der Großuruk hat alle Mühe über seinen Schatten zu springen, aber er musste in dieser Sitaution alles in Betracht ziehen was dem Clan zum Vorteil gereichen kann. Er entschliesst sich ins Hinterland aufzubrechen.....

    Wochen später, von Entbehrung und Wetter gezeichnet betritt Grodork neutralen Boden. Ein Dorf der Bruchauer im Hinterland erklärte sich bereit das Treffen abzuhalten. Mit langsamen Schritten nähert sich der Krieger der Holzhütte. Vorsichtig nimmt er eine Stufe nach der anderen um dann oben den letzten Fuß in das Gebäude zu setzen. Einige Meter vorraus steht ein großgewachsener Oger mit zwei riesen Händen der wohl deshalb anwesend ist, dass Grodork den Untoten nicht in der Luft zereisst. Als der Platz eingenommen ist, dauert es nicht lange als ein in schwarzer Robe gekleideter Schwächling den Gang hereinkommt. Grodork erfüllt dieser Anblick mit Schauer und Ekel. Das Gesicht des Untoten wird von einer schwarzen Kapuze verdunkelt und sein Maul wirkt abgebunden mit einer Art Banditentuch. Es war dieser Obeross von der Hand der Vergeltung. Er grüßt anständig und respektvoll und lässt sich gegenüber zu Grodork nieder. Die Stimmung ist von Seiten Grodork`s hasserfüllt und abwertend. Der Untote verhält sich geschickt und diplomatisch gewandt, um nicht zu provozieren - Grodork hört zu. Nach einigen Stunden enden die Gespräche und führten zu dem Ergebnis, dass die Donneräxte (sofern der Clanrat zustimmt) auf fremden Boden für fremde Interessen in Betracht ziehen zu kämpfen. Als Gegenleistung fordert der Clan den Beistand im südlichen Brachland um die eigene Festung zurückzubekommen, was auch durch den Vertreter der Hand bejaht wurde. Einige Drohgebärden später löste sich die Runde auf und der Krieger trat die Heimreise an, um den Clanrat von seinen Bedenken und Hoffnungen zu berichten*
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    von Grodork » 13.04.2013, 21:19

    *Kurz vor Mitternacht der 13. Sonne des vierten Mondes überbringt ein Worgreiter eine Botschaft aus dem fernen nördlichen brachen Land in das Hoheitsgebiet der "Hand der Vergeltung". Dies Stück Leder ist eingewickelt in Sehnen eines Brachlandschreiters. Als die Nachricht geöffnet wird, ist eine doppelseitige braune Axt zu sehen, unter der ein Fingerabdruck aus getrocknetem Blut ist. Eine Botschaft vom Clanrat der Donneräxte erreicht sein Ziel*

    Throm`ka Mad`nsäcke,
    dea Clanrat hat entschied`n. Dea Vorschlag zum gemeinsamen Kampf gegen dä Gazat`s wurde besproch`n un als unwürdihg abgewis`n. Somit wünscht dea Clan der Nortdorcs än frohen Untergang!

    Lieba stehend sterb`n als kriechend leben ora midh Untot`n kämpf`n.

    Orgrim Hall
    Clanrat des Donneraxt Clan`s

    http://eu.battle.net/wow/de/forum/topic/927079738?page=7#135
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    von Grodork » 24.05.2013, 10:10

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    *Mitten in der Nacht verspürt der alte Krieger ein leichtes Drücken in der Bauchgegend. Davon aufgewacht, wundert sich Grodork über dieses merkwürdige Gefühl. Noch nie in seinem Leben zuvor hat es sich so angefühlt. Zudem dass er Nachts wach wird ist Ihm nicht geheuer. Mit etwas Anstrengung erhebt sich der Orc und geht nach draussen. Ein Blick in den Himmel sagt Ihm, dass es wohl nicht nur Nachts, sondern mitten in der Nacht ist. Nach einigen Metern des Spazierens zieht sich der Krieger langsam und gemächlich wieder in seine Hütte zurück. Dort angekommen, legt er seinen Lederumhang auf Seite um sich im Anschluss wieder hinzulegen. Was für eine verrückte Sache schon wieder denkt er sich. Seine Gedanken kreisen um das Taurenfest und um den Clan. Nach ein paar Minuten schläft er ein...*
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    von Grodork » 03.06.2013, 09:28

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    *Am Tag nach seiner Rückehr aus dem Norden beginnt Grodork damit seine Ausrüstung auszubeulen und zu verstauen. Einige Wunden hat er diesmal mitgebracht. Die Schlacht war anstrengend, fordernd und verlangte dem alten Krieger alles ab. Zu Sinnen gekommen, hat der Veteran nur noch den Wunsch einmal die Augen klänger zu schliessen als vier Stundenschläge. Kaum hat er die Augen zu, betritt Tazuska die Hütte und reicht dem Heimkehrer eine volle Schüssel mit Fleisch. Zupackend sättigt sich der Krieger dahingehend, nichts mehr übrig zu lassen. Ein Bier hinterher und die Müdigkeit übermannt Ihn vollends*

    *Am nächsten Morgen verschafft er sich gleich einen Überblick und geht durch die Höhle des Clans auf der Suche nach Neuigkeiten. Seinen Informationsdrang befriedigt, schlägt Grodork den Weg in Richtung Ausgang ein. Doch nach ein paar Schritten taumelt er umher und kann sich nur mit Mühe an der linken Höhlenmauer abstützen. Als er innehält, wird Ihm übel beim Stehen. Sein Herz pocht, Ihm wird warm und er beginnt binnen kürzester Zeit zu schwitzen. Mit der linken Pranke lockert Grodork etwas den Lederharnisch um den Hals um besser atmen zu können. Langsam lässt sich der Krieger mit dem Rücken zur Höhlenwand nach unten rutschen. Nach etwa fünf Minuten geht es Ihm wieder besser. Etwas verunsichert rafft er sich auf und geht an die frische Luft. Seine Gedanken kreisen um das Unwohlsein. Vielleicht sollte er doch mal einen Schamanen aufsuchen, geht es ihm durch den Kopf. Stur wie er ist, schüttelt er nur seinen Schädel und macht sich an den bevorstehenden Tag.....*
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    von Grodork » 18.06.2013, 07:00

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    *Am Morgen nach dem Aaz`nodum ist die Luft im nördlichen Brachland fast schon zum Ersticken schwül und drückend. Der alte Krieger öffnet den Lederharnisch am Hals, um etwas besser atmen zu können. Seine Aufmerksamkeit gilt den vorbeiziehenden Karawanen. Krieg ist aufgezogen im Brachland. Die Blauröcke und Garrosh`s Truppen werden seit einigen Sonnen immer mehr in kleinere Kämpfe verwickelt. Mit langsamen Schritten geht der Orc in der Oase auf und ab, bevor er sich gen Nordosten wendet. Was Garrosh nicht weiss ist, dass die alten Clans nicht auf seiner Seite stehen. Sie halten Garrosh für einen Kriegshetzer, der die alten Traditionen mit Füßen tritt und sich einen Dreck um Frieden schert. Ebenso der Sharakönig mit seiner blinden Wut. Der alte Großuruk überlegt ernsthaft in den Kampf einzugreifen, um die Welt friedlicher zu gestalten. Sollte er? Sollte er nicht? Viele Fragen in diesen Tagen. Was der alte Orc jedoch auf jedenfall tun wird, ist das Banner der Nordorcs stolz mit hohem Kinn am Eingang der Oase in den Sand rammen......*
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    von Grodork » 03.12.2013, 12:08

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    *Mittags wird Grodork durch die hereinfallenden Sonnenstrahlen geweckt und gähnt einmal sehr ausladend. Liegendbleibend starrt er auf das Hüttendach und beginnt auch sofort damit seinen Tag im Kopf durchzugehen. Er denkt an das Schamanentreffen, die Nomaden aber auch an seinen Clan der wieder neue Stärke in sich vereint und einer ertragreichen Zukunft entgegensieht. Der alte Orc erhebt sich und legt seine Clantracht an wie er es jeden Morgen mit Sorgfalt tut. Einen Schluck Bier lässt ihn vollends zu sich kommen und kurz grinsen. Als er die Felle an der Hüttentür zur Seite zeiht und in den Hof blickt, überkommen Ihn Gedanken die ihn manchmal überkommen wenn er den Clan so sieht wie er heute ist. Grodork wirkt etwas angespannt und mitgenommen wenn er sich die Bilder vor Augen führt die in 129 Sonnen zur Realität werden. Auf Ihn wartet ein neuer Weg, in eine neue Zeit, mit neuen Aufgaben denen er sich stellen muss. Doch seit Fortgang wird gut für den Clan sein. Frischer Wind in alten Fellen, alte Tradition in neuer Zeit. Ein Aufbruch steht dem Clan bevor, da ist sich Grodork sicher. Ein Aufbruch indem Grodork im Wirbel der Zeit in Vergessenheit gerät. Nein, der Clan wird in guten Pranken liegen! Dafür hat Grodork und andere Sorge getroffen. Dem Krieger bleibt vielmehr die Angst selbst irgendwann bei seinem Clan in Vergessenheit zu geraten. Keine Geschichten, keine Legenden und nichts mehr was bleibt vom Alten der einst die Geschicke des Clans und der Welt in seinen Pranken hielt. Doch Grodork ist klar, dass dies wie auch alle anderen Dinge der Welt den natürlichen Gesetzmäßigkeiten von Blühen und Welken, Geburt und Tod ausgesetzt sind. Es ist der Lauf der Dinge. Alles was sich gegen die Natur stellt, hat auf Dauer keinen Bestand. Seufzend steht Grodork am Tor und blickt zur Hütte des Heimgekehrten Urogash`s. Eine Sorge weniger und doch ist es auch ein Zeichen. "Alt und Zäh"...schmunzelt der Krieger und sein Blick verfinstert sich zunehmend. Sein Gesichtsausdruck ist auch ein Ausdruck von Gewissheit die ihn überkommt. Die Gewissheit, dass lebende Durubs ihre Häuptlingswürde nicht verlieren. Die Rückkehr Urogs macht deutlich, dass eine neue alte Zeit angebrochen ist. Eine Zeit in der sehr altes Recht alte Traditionen brechen darf. Grodork spürt an seinem Pochen in der Brust, dass diese Zeit des Rechts gekommen ist seinen Anspruch fallen zu lassen.

    Mit langsamen Schritten verlässt der Veteran die Hütte und bewegt sich über den Festungshof hin zum großen Feuer. Dort angekommen versinken des Häuptlings Blicke in den Flammen und schimmern in seinen Augen. Mit der rechten Pranke greift er sich an die Brust und reisst seine mit Knochen besetzte Sehnenhalskette vom Hals. Ein paar Augenblicke fixiert Grodork diesen Schmuck und lässt ihn langsam über die Flammen sinken. Mit einem Zischen vergehen die Knochen im Feuer und Grodork richtet den Blick nach vorn. Ohne anzuklopfen öffnet Grodork das Fell von Urog und geht direkt auf Ihn zu. Urogash indess sitzt an seinem Feuer auf einem von Fell umrahmten Holzgeäst und blickt zu Grodork auf. Dieser stellt sich direkt vor Urogash, fährt mit beiden Händen an die Schnallen der auf ihm ruhenden Schulterstücke und löst diese. Gekonnt aber langsam hebt Grodork die Schultern der Macht von seinem breiten alten Kreuz und hält sie in Vorhalte....*


    "Totgeglaubte leben länger, sie gehören laut dem Recht der Ahnen Dir. Durub Urogash Vorghai, Grodork schwört dia hiermit die Treue"

    *Knackend und schnaufend sackt Grodork auf die Knie und senkt das Haupt vor dem neuen alten Häuptling des Donneraxt Clans*
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    von Grodork » 09.12.2013, 08:12

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    *Am Abend nach der erfolgreichen Donnerprüfung sitzen alle Orcs nach dem gemeinsamen Einzug in Orgrimmar am Feuer zusammen und lassen die Feier in ein Ausmaß erwachsen wie es nur eine Siegesparade besser könnte. Es werden Geschichten ausgetauscht, gesoffen und gefressen. Alles in allem ein wunderbarer Abend mit vielen Liedern und Gedanken rund um die Gromweihe. Der Häuptling verkündet großartige und richtungsweisende Entscheidungen zum Wohle des Clans und lässt keinen Zweifel daran offen wohin die Reise geht. Grodork bekommt von alledem nichts mehr mit. Gedankenversunken ruhen seine alten Augen in den tanzenden Flammen. Sein Blick wirkt starr und leer. Auch so merken andere ist er nicht bester Laune, was er eigentlich angesichts dieses Ereignisses sein müsste. Nach einigen wortlosen Krügen entscheidet sich Grodork seinen Weg in eine Hütte im Herzen Orgrimmars zu nehmen.

    Dort angekommen legt er sich in einige warme Felle und versucht Ruhe zu finden. In seinem Kopf jedoch herrscht ein Gefühl von Wut, Trauer und Erleichterung zugleich, unter dass sich auch eine große Freude mischt. Der alte Krieger scheint völlig durch den Wind und ergründet tief in sich diesen Zwiespalt den er geradewegs durchlebt. Grodork erinnert sich an die letzten Monde die der Auslöser all dessen waren. Wieoft hatte er unter größten Anstrengungen versucht selbst dem Clan dass zu bringen was er so nötig brauchte. Neue Orcs, neue mit sprudelnder Energie, Tatendrang und Zuversicht auf eine goldene Zukunft unter dem braunen Banner. Der Weg war bekannt, das Ziel vor Augen und doch nicht umsetzbar. Gemeint ist hier die Donnerprüfung die sich wie ein Schleier um Grodorks Seele legt. Nicht zu vergessen die Abende und Nächte nach der Jagd, um sich in die alten Rituale und Schriften zu arbeiten und mit seiner eigenen Note zu versehen. Doch holt ihn auch die Erkenntnis ein, dass unvollendet Opfer gebracht wurden. Sein Clan, insbesondere der Rat hat den alten Krieger in diesen Zeiten alleine gelassen. Dreimal hintereinander wurde der Krieger belehrt, dass sein Ritual keinen oder nur wenig Zuspruch bekam. Keine Prüfung, kein Ritual und auch kein Zeichen des Willens konnte er ersehen. Seine Faust greift sich tief in die umliegenden Felle wenn er an die vergangene Prüfung denkt. Es waren mehr Orcs zugegen als jemals in seiner Zeit zuvor. Selbst alte Geister, verlorengeglaubte Seelen und altgediente Krieger scharrten sich wie einst vor Grodorks Augen um den alten Urogash. Ein atemberaubender Anblick und auch ein Zeichen, dass Grodork schamlos vor Augen führt welch Gewicht seine Worte bei diesem Thema die letzten Monde hatten. Doch all Ärger und Enttäuschung ist umsonst, denn es gibt zwei neue Orcs die sich an diesem Abend für den Clan bewährten. Einzig die Tatsache dass es zum Wohle des Clans gereichte lässt den alten Krieger ruhig und friedlich einschlafen....*
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    von Grodork » 29.01.2014, 09:10

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    *Es sind einige Monde vergangen nach der Übergabe des Clans. Der alte Uruk hat sich an diesem Morgen nicht in der Feste blicken lassen. Sein Weg führte schon vor Sonnenaufgang in die Sümpfe. Langsam reitet er auf seinem Worg durch den Nebel und hält den Pfad aus den Seitenwinkeln seiner Augen im Blick. Nach etwa 30 Minutenumläufen erreicht er seinen neugefundenen Platz tief im Gewirr von Wurzeln und Wasserläufen. Es ist ein alter vom Meer abgeschliffener Fels mit ausgewaschenen Kuhlen. Diesen Fels hat Grodork sich bewusst ausgewählt. Es ist ein Platz, von dem er über die Sümpfe blicken kann. Die Eindrücke dort veranlassen ihn stets zu freien Gedankenspielen die er durchlebt. Seinen Umhang zieht er etwas enger an seinen Körper und lehnt sich an den durchnässten Baum um nachzudenken....

    ...Sein Wille wäre der Norden gewesen. Kalt und unerbittlich, reich an Schönheit und wild in seinen Festen. Grodork vermisst einmal mehr die Berge voller Schnee, die Wälder und das Harz der Nadelbäume dass sich so gut anfühlte in Grodork`s Nüstern. Doch auch das Eschental hatte seinen Reiz. Vielmehr noch, es war die Zeit vor vielen Wintern als Grodork dort das erste mal seine Heimat fand. Unter den prasselnden Regen der Eschenbäume war doch etwas was man heimatlich ansehen konnte. Holzpalisaden und epische Schlachten versinken zunehmend im Dunst der Vergangenheit. Was der alte Krieger damals erlebt hat, daran werden sich heute nur noch die wenigsten erinnern. Doch auch diese Zeit ist verstrichen und bahnt ihren Weg in die Geschichtsschriften und mündlichen Überlieferungen des Clans. Nun sitzt er hier in diesem stickigem Landstrich voller Mücken und Biester. Als ob das nicht schlimm genug wäre, thront nicht weit von seinem Sitzplatz auch noch das Banner der Blauröcke hoch über ihren gemauerten Türmen. Leicht schüttelt der Krieger den Kopf, denn eines ist ihm gewiss: Der Wille des Clans war es seinen Weg hierher zu finden. Die Entscheidungen und Abstimmungen liessen Grodork lange nicht in Ruhe und doch haben sie zudem geführt was heute ist. Der Durub tat gut daran einen Umzug raus aus den staubigen Weiten zu vollziehen. Grodork hat ihm geraten, diesmal keine Abstimmung vorzunehmen, sondern es so zu tun wie es ein wahrer Orchäuptling tut. Nicht fragen, sondern einfach durchziehen. Urogash sein alter Freund und Weggefährte hatte diesen Rat beherzigt und durchgezogen. Nun sitzen wir hier...

    Andere Entscheidungen Grodork`s wurden revidiert, umgeändert und auch übernommen. Eine jede Zeit trägt ihre Handschrift, ein jeder Häuptling die daraus ergehende Verantwortung damit umzugehen. Doch was ist geblieben aus Grodork`s Ära? Einiges wurde übernommen, anderes sogar vebessert und vieles belassen. Aber auch alte Vorgehensweisen die dazu geführt haben dass der Clan da stand wo er stand wurden wieder eingeführt. Entscheidungen die Grodork zwar nicht gutheisst und verurteilt, aber auch einhergehend mit der Erkenntnis daran nichts ändern zu können. Grodork atmet einmal tief durch und denkt an die Zukunft die kommen mag. Seine letzten Sonnen im Clan ziehen an ihm vorüber, Tag für Tag, Stundenschlag für Stundenschlag. In nicht allzuweiter Zukunft wird der Name Grodork im Clan nur mehr eine Geschichte sein die stattfand....

    Als letzte Sonne Urogash und Grodork gemeinsam beim Abendfraas saßen, wurde viel darüber geredet was zu tun ist und wohin der Weg führt. Für Grodork war dieser Abend ein weiterer Schritt zur persönlichen Entlastung. Ihm wurde eine weitere Aufgabe abgenommen um die er sich fortan nun nicht mehr kümmern muss. Nach und nach wechseln die Befugnisse und Tätigkeiten den Akteur. Der alte Veteran spürt in diesen Zeiten eine unglaubliche Erleichterung auf seinen Schultern und geniesst auch das Stück Freiheit und Unbeschwertheit die er dadurch gewinnt. Doch loszulassen von der Macht ist nicht einfach und muss auch von Grodork jede Sonne neu gelernt werden....

    ...Nunmehr 64 Sonnen bis der Tag der Tage anbricht wird Grodork damit verbringen, sich immer mehr im Hintergrund des Geschehens aufzuhalten um die enge Bindung mancher Orcs an sich aufzulockern. Sie sollen lernen, dass es einen neuen Häuptling gibt der die Wege des Clans in eine Zukunft ebnet. Loslassen von alten Gedanken und sich öffnen für offenere Denkweisen als sie Grodork innehatte. Doch solange er an der Flamme wandelt, wird er loyal zu seinem Häuptling stehen und dessen Entscheidungen uneingeschränkt unterstützen. Seine Sorge jedoch liegt auch nach der Zeit Grodork`s beim Clan. Es werden alte Geister erscheinen, Geister die dem Clan schaden können. Diese Geister waren solange verschwunden wie Grodork beim Clan war. Nun wo er seinen Weg in den Norden finden wird, werden sie wie aus den Löchern kommen und versuchen den Clan zu beeinflussen und zu schwächen. Urogash wurde von Grodork schon darauf angesprochen und die Lage erörtert. Der Durub ist sich über jene Gefahr aus dem Nichts bewusst und achtet darauf. Eine Restsorge aber bleibt. Der Clan so glaubt Grodork, muss einmal mehr auf der Hut sein diese Geister nicht voreilig mit Zutrauen zu beschenken. Denn sie werden auch Grodork verfluchen aus der Ferne, seine Taten verurteilen und seinen Weg angeblich kommen sehen haben. Die nahe Zukunft wird zeigen, wie der Clan und insbesondere der Durub jetzt schon mit den Botschaften aus dem Geisterreich umgeht....

    Nach etwa zwei Stunden erhebt sich der Krieger und geht auf den Weg zurück wo der Worg wartet. Mit einem etwas schwerfälligen Satz findet Grodork auf den Rücken des Wolfes der ihn zurück zur Feste brint...*
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    von Grodork » 06.03.2014, 12:09

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    *Um die Mittagszeit erwacht Grodork mit etwas Husten in seinem Zelt. Er richtet sich auf und würgt die letzten Schleimbrocken hoch um sie angewidert auszuspucken. Mit hochrotem Kopf ringt er um Luft und schüttelt sich mit Urgewalt. Zu sich gekommen greift der alte Krieger auch sogleich zu seinem Lederbeutel voller Metfüllung. Der Stöpsel ist schnell entfernt und der Inhalt findet in den Hals des Uruks. Nach ein paar Schlücken schon muss er aufstossen. Langsam steht Grodork auf und geht zum Ausgang des Zeltes. Mit seinen grünen Pranken schiebt er die Felle behutsam auf Seite und blickt in den Hof der Feste. Viel Treiben sieht er jedoch an diesem Morgen nicht. Der Großteil des Clans befindet sich auf Jagd und auch der Durub scheint noch im Ahnenreich zu verweilen mit dem Geiste. Sein Blick fällt rechts auf eine große schwere mit Eisenbeschlägen beschlagene Holztruhe. Kurzum wendet sich Grodork dieser zu und öffnet die Verschlüsse um den Deckel knarzend anzuheben. zum Vorschein kommt eine alte graue Karte die den Norden der bekannten Welt zeigt. Der Uruk lässt sich mit der Karte in den Pranken auf ein Fell fallen und blickt diese eindringlich und suchend an. Seine Finger wandern von Westen nach Osten, von Norden nach Süden. Suchend verbringt Grodork die nächsten zwei Stunden mit dieser Karte. Nach dieser Zeit rollt er die Karte zusammen und versteckt sie nahe seiner Lederrüstung innerhalb der Clantracht. Langsam beginnt er damit einige Dinge innerhalb dieser Kiste zu verstauen. Darunter befinden sich einige Schilde, kurze Breitäxte und auch ein schwerer Metallhammer findet seinen Weg dorthin. Nach getaner Arbeit steht die Sonne schon etwas tiefer und der Nachmittag neigt sich dem Abendnebel in den Sümpfen. Grodork steht mitten im Zelt und blickt umher. Viele Stellen der Wände sind nun leerer, andere wiederum beherbergen nur das nötigste zum überleben. Die rechte Seite des Zeltes ist vollgestellt mit Säcken, Taschen und dieser besagten Kiste. Müde verschläft Grodork den Abend und hat nichtmal gemerkt, dass sogar das Aaz`nodum an ihn vorbeizog.......*
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