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Natur
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    Hokk Worg'mar
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    von Hokk Worg'mar » 07.08.2006, 22:52

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    Zweiundzwanzig Winter, Vier Monde und fünf Sonnen später. Der Horizont verdichtet sich mit dunklen Wolken, die ein Land besuchten das vom Krieg schwer gezeichnet war. Einst verzierten diese Gegend prachtvolle Burgen und einfache Dörfer, wo nun einzig allein das Grüne der Natur, die Reststücke der alten Ruinen bedeckten. Ein eisiger Wind, wehte durch das Gestrüpp, als die ersten Tropfen auf den verdorrten Boden aufprallten. Ein Donnern, und dann, ein heftiges Meer aus dicht einander gefolgten Regentropfen raschelten zu Boden. In kürzester Zeit wurde aus der gefrorenen Erde, eisiger Matsch.

    Ein harter Tritt gefolgt von einem peitschen Hieb haben meine Gedanken wieder zu mir gerufen. Wo bin ich, was mach ich. Mein Schädl dröhnte, mein Blick war so unscharf wie bei nem Fass Starkgesöv. Ich hörte Regen, war aber nicht nass, es war kalt und feucht. Wo bei der Lusk war ich? Langsam kehrte mein Blick zurück und das erste was ich sah ..... ein Gerippe.

    Zweiundzwanzig Winter, Vier Monde und Fünf Sonnen früher. Der Horizont verdichtet sich mit dunklen Wolken, die auf einem Klan von Loyalen Waghs unter der Führung von Chunkra Stra‘Qua schienen.

    Mein Platz neben meinem Durub verlieh, einem jungen Ork wie mir, einen Ausdruck an Stärke, die andere Orkz nicht mal in Ash-Zuth Winter gewinnen konnten. Mein Stolz stieg, Sonne für Sonne. Ein Gromash für die Lusk, ein Flach für die Lusk, für das war ich geboren. Unsere Truppe bewegte sich Richtung Süden in die tiefen des Verwüsteten Lande. Chunkra redete nicht viel, wenn er sprach dann nur um zu wissen was als nächstes passiert. Mein Vertrauen war Blind zu ihm, ich folgte ihm überall hin, ein grosser Fehler. Mein Schädl dachte wir sind hier um das Gerippe zu bekämpfen, doch ich wurde eines besseren belehrt. Die Waghs waren unruhig, die Erde war kalt, Chunkra gab mir Befehl alle zu beruhigen. Maul halten, was ich über die Truppe brüllte, Stille, meine Nase roch verfaultes Fleisch, wir waren in der nähe, es war aber ruhig, zu ruhig. Halt, brüllte Chunkra, wir waren angekommen. Doch wo waren wir. Zweiunddreißig Orkz auf verwesten Boden, eine leere Stille ... Bei der Lusk, wo waren wir? Doch dann kam etwas aus dem Boden, etwas was meine Verstand gefrieren lies. Mosh'n, brüllte Chunkra. Es ging zu schnell, Pfeile flogen an mir vorbei, Krieger rannten mit einer wutentbrannten Fratze los. Dann flogen die ersten Körperteile an meinem Schädl vorbei. Mosh´n? Jeder der sich diesen leuchtenden Flugbuub entgegensetzte, wurde zerfetzt. Mein ergrautes Herz brannte, zu sehen wie die jungen Orkz in den Boden gerammt wurden. Mein leerer Blick wanderte zu Chunkra. Doch Chunkra begann seine Fratze zu einem grinsen zu formen. Jar Mosh'n, grinste er. Chunkra, was hat er getan. Ein Verrat, in höchster Form. Wir waren das Opfer für diese Kreatur. Einen Preis von Grom, den Chunkra gerne bezahlte um die Waffe zu bekommen die ihm Macht in höchster Form schenkte, glaubte er. Nach wenigen Momenten war es vorbei. Alle flach. Nun stand ich alleine im Bad von Grom und Körperteilen. Meine Reflexe zogen schnell die Lusk, doch ein harter Schlag versetze mich zu Boden. Meins, endlich, diese epische Zult ist mein, brüllte Chunkra. Zult? Chunkra hat einen Pakt geschlossen mit den Dämonen die wir bekämpften. Mein Bild von Ehre ist zerstört. Dann traf mich etwas, zu schnell um zu erkennen was es war. Dann brach eine Dunkelheit über mich und es war still ...

    Zweiundzwanzig Winter, Vier Monde und fünf Sonnen später. Der Horizont verdichtet sich mit dunklen Wolken, die ein Land besuchten das vom Krieg schwer gezeichnet war. Einst verzierten diese Gegend prachtvolle Burgen und einfache Dörfer, wo nun einzig allein das Grüne der Natur, die Reststücke der alten Ruinen bedeckten. Ein eisiger Wind, wehte durch das Gestrüpp, als die ersten Tropfen auf den verdorrten Boden aufprallten. Ein Donnern, und dann, ein heftiges Meer aus dicht einander gefolgten Regentropfen raschelten zu Boden. In kürzester Zeit wurde aus der gefrorenen Erde, eisiger Matsch.

    Nun da bin ich. Alt und Grau, vor mir ein Gerippe, meine Hände verhüllt in Gezzno und noch dazu ein Snaga für das Gerippe. Verfaulter Geruch überall. Wie erbärmlich für mich. Warum das Abbauen von diesem Gestein. Wieder ein peitschen Hieb. Schneller, ruft einer der Gerippe, Schneller. Meine Vorstellungen das ich mit der Lusk auf ein Gerippe einschlage, als auf einen Stein, gab mir ein Gefühl von Wärme. Meine Muskeln brannten, meine Erschöpfung stieg, .... Wie lange noch? Lok'thar Ork, ..... Lok'thar? Brauchst du Hilfe Ork, brüllte eine vertraute Stimme. Zuk ... brachten meine letzten Kräfte raus. Ein Ork der zufällig hier in der Mine nach Gesöv suchte, hat mich gerettet. Bei den Schamanen meines Volkes, das ist ein Zeichen. Groo, Donnerkrieger der Donneräxte, so stellte es sich vor.... Er brachte mich zurück nach Durotar, wo meine Wunden langsam heilten, Die Wunden meines Herzens noch langsamer.

    Bevor mich Groo verließ schenkte er mir noch einer seiner Haustiere, Tzako ein Buub,

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    Was solls dachte ich, ein Buub kann Glück bringen.


    Er meinte noch wenn ich Lust verspüre wieder meine Lusk zu schwingen oder ein anderes Anliegen habe, dann soll ich mich bei Donneraxt Festung melden....

    ... Und nun .... da bin ich .... neue Hoffnungen, neue Ziele, neue Wege, neue Freundschaften .......


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    [center]Mer Gromash uur tak Lusk[/center]
    Zuletzt geändert von Hokk Worg'mar am 14.07.2008, 19:34, insgesamt 10-mal geändert.
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    von Hokk Worg'mar » 27.09.2006, 12:57

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    Es sind nun einige Jahre vergangen als Hokk aus der Gefangenschaft der Untoten befreit wurde. Damals war es Groo, Donnerkrieger vom Donneraxt Clan als er ihn aus seinen elendigen Ketten befreite. Hokk war zu diesem Zeitpunkt zu tiefste geschwächt. Durch die vielen Prügel der metallischen Schlägel, verlor der tapfere Ork seinen Kriegsgeist. Trotz diesem Akt, hat der weise Häuptling Urog'âsh, ihn beobachtet und aus Mitgefühl seines Leidens, sich für den Alten entschlossen. Er nahm ihn mit offenen Armen auf, und versuchte ihn neu zu Lehren, mit schamanistischen Bräuchen und mit der Hilfe der Jäger im Klan, was es bedeutete ein Ork zu sein. Seid dem blickt Hokk in Urog'âsh kalten Augen, als ob er sein eigenem Fleisch und Blut erblicken würde.


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    Ornamente verzierten eine Halle reich an Kerzen und Fellteppichwänden. In der Mitte des, mit steinen besetzten Bodens, konnte man ein, mit erdigen Farben , gezeichnetes Symbol erkennen.


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    Am Eingang, drei groß gewachsene Orks, die nur an ihrem Wappenrock und an ihrer grünen Haut bei den Unterarmen ihre Rasse, definieren lassen konnte, ansonsten waren sie vollbepackt, mit einer Rüstung, die aus grob-silbrigen-zerkratzen Platten zusammengewürfelt waren. Ihre Bewaffnung bestand darin, das sie jeweils eine riesige Zweihandaxt in ihren Pranken hielten und mit einer beachtlicher Disziplin, was selten unter Orks war, gerade aus blickten.


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    Zuletzt geändert von Hokk Worg'mar am 18.10.2006, 08:27, insgesamt 3-mal geändert.
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    von Hokk Worg'mar » 29.09.2006, 14:16

    Langsam vergingen die letzten Sonnestrahlen und der Mond hat den Platz in der Nacht eingenommen. Die kühle Nacht kommt gerade recht für den Ork der sich selbst Hokk nennt. Er wanderte lange umher, sein Weg war meistens ziellos, doch endeckt er immer wieder neue Abenteuer, die selbst ihn auf das neue verblüften, doch nun ist er müde von der Reise und versucht den Weg zu seinem Klan zurück zu finden. Der staubige und trockene Erdboden der von der Sonne erhitzt wurde ist nun wieder kühl und Hokk fühlt sich richtig befreit, nicht auf der erhitzen Erde zu wandern.


    Bei Grom wie lange noch .... wie lange noch .....


    Hokk bleibt immer wieder stehen, damit er Fallen legen kann, um sich vor Feinden zu schützen. Sein tapferes Schwein Tzako, folgte im überall hin, troz des hohen alters des Buubs versucht Hokk immer wieder, sein Gefährt zu schützen, doch Tzako ist ein sehr sturres Schwein, was viele Jäger nicht verstanden. Es macht immer das, was es wollte Doch seine Loyalität zu seinem Herrchen, stellte Hokk nie in Frage. Der Eber wäre bis in den Tot gezogen, um den Jäger zu schützen.


    Da .... da Tzako wir haben es erreicht ... Die Festung .... Die
    Donnerfestung


    Hokks Atmung wird immer schwerer. Das Gefühl von Erleichterung durch strömt seinen Körper. Die Donnerfestung ...

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    Zuletzt geändert von Hokk Worg'mar am 18.10.2006, 08:28, insgesamt 1-mal geändert.
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    von Hokk Worg'mar » 05.10.2006, 09:18

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    Die Nacht ist so Dunkel wie das dunkelste Loch aus dem die Schreie von hunderten Seelen erstrecken. Lange Schritte folgen einen Pfad von Dürre die sich nicht zu lange zu einer Flagge mit einem Muster identifizieren lassen können, die viele der eingefleischten Orks auf dem ersten Blicke ehrfürchtig erschaudern lassen. Als sich der Körper des Jägers endlich den Toren der Festung schleppte, hörte man schon eine Tiefe und bekannte Stimme. Hokks gekrümmter Körper stand vor dem Oberbefehlshaber der Wachendonnerfestungsorks.

    Halt Grüna, was willst du hier, dreckiger Lump


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    Hokks schweißgetrocknete Visage zückt mit wenigen Zügen seine Lippen und erwidert die Worte, der Wache, mit erschöpfter und brüchiger Stimme.

    Orkze, hör auf dich wichtig zu machen und lass mich passieren. Ich weiß selbst wie ich wirken muss auf dich und meine Visage lässt sich besser erkennen, wenn mich einige Waiber baden und mich wieder Gesund pflegen.


    Die Wache erkennt langsam wieder die Stimme des Alten Orks und stammelt einige Worte raus.

    H….o…kk, bei Grom, du bist am leben. So lange warst du weg, viele haben den Gedanken verspürt, die Maden nagen an dir, doch da stehst du nun, viele werden sich freuen, aber ganz besonders viele werden es hassen, das du wieder hier bist. Tritt ein Späher, die Tore sind offen für dich

    Danach nimmt der Ork, der eine Statur eines Ogers hatte, einen kräftigen Schluck, von seinem Lederschlauch, der ein starkes alkoholisches Getränk beinhaltet und brüllt mit Leibeskräften


    Macht die Tore auf, ihr räudiges Pack
    Zuletzt geändert von Hokk Worg'mar am 18.10.2006, 08:29, insgesamt 1-mal geändert.
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    von Hokk Worg'mar » 10.10.2006, 09:27

    Als Hokk endlich in die sichere Festung eingetroffen war, kam eine Welle der Erleichterung, die der Ork selten verspürte. Mit langsamen Schritten bewegte sich sein Körper zu den Stählen, wo eine Person vor dem Eingang, auf einen Hocker, es sich bereits gemütlich gemacht hatte.

    Ikohr, ein Peon der Donnerfestung liebte die warmen nächtlichen Stunden. Er sollte immer die Reittiere der Donnerkrieger versorgen und mit liebe behandeln. Er sitzt meistens auf einen kleinen Hocker vor den Stählungen, weil er selten die Festung verließ. Einer seiner Aufgaben bestand darin, in der Nacht munter zu sein, weil Tags über die Donnerkrieger ausritten, doch diese Nacht hat er zu viel von dem Zwergengebräu erwischt und schlief in festen Träumen vor sich hin.


    Ikohr, Ikooohhrrrr, wach auf Peon!

    Ikohr bewegte sich kaum, doch dann verspürte er einen Schmerz in seinem Schädel, was einem Donner gleichkommt.

    Wähhhhhrgh


    Der Ork stieß einen dumpfen Schrei aus und öffnete langsam seine Augen.


    Wär störn mig, ig nix häute arbähitn arbähitn.

    Als Hokk vor den Stählungen ankam, musste er bereits erkennen das Ikohr fest schlief. Durch den Frust, der den Jäger überkam das der Peon vor ihm brummte und er nicht, haute der Ork mit einem kräftigen Hieb mit seiner Faust auf dem Schädel des Peons.

    Ikohr, Ikooohhrrrr, wach auf Peon!

    Ikohr bewegte sich kaum, doch dann verspürte er einen Schmerz in seinem Schädel, was einem Donner gleichkam.

    Wähhhhhrgh

    Der Peon stieß einen dumpfen Schrei aus und öffnete langsam seine Augen.

    Wär störn mig, ig nix häute arbähitn arbähitn.

    Hokk, wurde langsam klar es gehörte sich nicht den Peon so zu behandeln und sagte …

    Verzeiht mir Ikohr, aber du weißt, Orkze, nicht Schlafen, was ist wenn jetzt ein Welpe zur Welt getragen wird, wer soll Heborkze spielen …. die Schafe.

    Hogg du sein Rächt …. Mäin Schädl …. Ig zu viäl Gesöv … Gazat …. Uhhhrrgghhh… ig nun klar Schädl sein … ig sein Peon mitz Ährä ….

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    Dann kettete der Jäger sein Tier, Tzako, bei dem Pfosten an, wo die Überdachung der Stählungen war.
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    von Hokk Worg'mar » 12.10.2006, 09:51

    Der Morgen ist angebrochen und die Hühner krächzen. Ein Heuhaufen, aus dem ein blanker Hinterteil rausschaute, beginnt sich langsam zu bewegen.

    Wuahhhrggg, mein Schlaf war genauso tief wie der von tausenden gerippe.

    Hokk erhebt sich mit einem wohlwollenden Gebrüll aus seinem Heuhaufen.
    Danach sucht der Ork sein Felllendenschutz und streift es sich darüber. Verwackelt im Gange vom seinem tiefen Schlaf verlässt er die Scheune und grüsste den Orks im Festungshof. Sein erster Gedanke, das Wohlbefinden seines Tieres, am ersten Morgen in der sicheren Festung. Bei den Ställungen angekommen, musste der Ork erkennen das sein Schwein noch schlief, doch bei näheren Blicke, wußte der Jäger was mit Tzako geschehen war. Tzako war tot. Die lange Reise und die Erschöpfung konnte der alte Eber nicht mehr stand halten. Hokk blickte in den Himmel nach der Erkenntnis des Todes. Er hat noch nie in seinem Leben geweint, doch als er in den wolkenlosen Himmel schaute und das Glänzen der Sonne seiner Stirn bedeckten, rollten ihm einige Tränen aus seinen Augenwinkel.

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    Zuletzt geändert von Hokk Worg'mar am 18.10.2006, 08:32, insgesamt 1-mal geändert.
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    Bilder folgen noch

    von Hokk Worg'mar » 16.10.2006, 09:55

    Es sind nun einige Monate vergangen als das treue Schwein den Antlitz des Lebens dieser Welt verlassen hatte. Seitdem lebte Hokk zurückgezogen, irgendwo in Durotar. Nur die einzige die ein Bezug zu ihm aufbauen konnte, war eine Schamanin, namens Chunji’jenjo.

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    Die Trollschamanin hatte den Ork kennen gelernt, als diese ihre alten Riten durchzog, in der nähe Sen’jins. Damals war Hokk stark abhängig von Bewusstsein veränderten Kräuter. Er hat begonnen ein spezielles Trollkraut zu konsumieren was damals viele Waldtrolle immer in ihren Opferungsdarbietungen benutzten. Chunji’jenjo hielt von diesen Kräutern nichts und sie selbst wusste das die Kräuter nicht wirklich die Glückseligkeit herbeirufen konnten. Damals verbrachten Hokk und Chunji viel Zeit miteinander.


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    Die alte Schamanin war von dem Jäger sehr angezogen und versuchte ihm das Wissen über die Natur, ihren Geistern und die Kraft der disziplinierten Ehre neu zu lehren , auf das Hokk wieder den gerechten Weg des Jägers beschreiten konnte. Der alte Ork war in dieser Epoche seines Lebens am Ende seiner Kräfte und wurde durch seinen Entzug sehr gewalttätig und dachte sein Leben hatte keinen sinn mehr.

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    Doch Chunji war von Natur aus sehr gelassen, locker und wusste das sie die beste Medizin für Hokk war. Nach der langen Zeit miteinander, kam die Trollin zum Entschluss, das es Zeit für Hokk war sein Leben neu zu gestalten, sie wusste aber auch, das es zu keiner gemeinsamen Zukunft zwischen dem Ork und der Trollin kommen konnte. Der neu geformte Jäger war zu tiefst bestürzt darüber, als er sie verlassen musste. Doch beschritt Hokk ein neues Lebensgefühl in unbekannte Territoriums, was viele Orks nicht kannten. Was er bis heute in seinem Herzen trägt, ist auch der Gedanke Chunji eines Tages wiederzusehen.



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    BILDER FOLGEN

    von Hokk Worg'mar » 17.10.2006, 09:58

    Nach langer Abstinenz in der Einöde Durotar, meldete sich der Antiheld Hokk nach einem langen Wochenritt zurück in die Donnerfestung. Urog wunderte sich über das Verhalten des Orks und sprach ihm gut zu, sich nicht zu verlieren. Hokk nickte zustimmend den Häuptling zu, und musste sich neue Ziele in seinem Leben setzen. Nach einer langen Badaudienz, bei der auch das rasieren dazu zählte, kleidete der Jäger sich neu und verbrachte einige Tage am Hofe um sich den jungen Orks zu widmen, die so viel Erfahrung haben wie Püree das noch nicht mit Butter verrührt wurde.

    Es war wieder einmal ein sehr warmer Tag, die Erde war trocken, die Himmel blau. Doch diese Ruhe wurde gestört durch ein sehr lautes Dröhnen vor den Festungstoren, von Maschinen, die viele nur durch die Goblin Handwerkskunst kannten. Die Wachen brüllten mit lauten Furor in der Gegend herum.


    Wir werden angegriffen … ALARM ALARM


    Urog, der halbverschlafen aus seinen Gemächern kommt, weil der tapfere Häuptling seine meiste Zeit auf den Schlachtfeldern verbrachte, konnte das Brüllen nicht überhören.

    Was brüllt ihr so herum, grunz, grunz

    Die Wachen trauten ihren Augen nicht, als diese die Festungsmauern runterblickten und einer der Wachen zeigte zitternd mit dem Finger auf etwas.

    Hokk durchstreifte an diesem Tage Desolace, um sich zu überlegen welches Tier er sich zähmen sollte, doch keines sagte ihm wirklich zu. Also beschloss der Jäger mit müdem Gesichte wieder zurückzukehren in die Donnerfestung. Doch kurz vor den Toren konnte der Ork Spuren, in der Erde vernehmen, die nicht von etwas Vertrauten waren. Er wusste anhand der Abdrücke und des feinen Geruches des Maschinenöles, das das Vieh riesig war und nicht lebendig. Ein Shredder, er sah damals vor vielen Jahren in den Todesmienen eine solche technischen Kunst, doch die Abdrücke waren viel Größer als das von einem Shredder.

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    Nach langen Abtasten des Bodens der Abdrücke erreichte Hokk letztendlich die Tore, wo die Abdrücke kurz vorher aufhörten. Es ist dem Jäger nicht aufgefallen, aber es waren keine Wachen zu vernehmen. Es war auch ruhig, zu ruhig. Dann aber setzte eine Starre im Blick des Orks fest, eine Starre was seine schlimmsten Ängste heraufbeschworen.

    Die Tore der Festung wurden buchstäblich zerfetzt, Holzschindeln und Splitter überall am Wege verstreut.


    Was in Groms Namen ist hier geschehen

    Sein starrer Blick war manifestiert für einige Augenblicke, doch dann ein mächtiges Klirren. Das Geräusch von Äxten und ein motorisches Geräusch, übertönten die gespenstische Stille.
    Das Gebrüll von Orks. Hokk, nach langem zögerndem Blick, griff der Jäger instinktiv zu seiner rohsilbrigen Zweihandaxt die am Griff mit einem verbundenen Leder verziert wurde.
    Er versuchte geschwind das zerstörte Tor zu passieren, doch bei dem ersten Schritt wurde sein Körper von etwas zurück katapultiert was zu schnell für seine Augen war. Hokks Körper wurde gegen einen Baumstumpf zurückgeworfen. Die ersten Sekunden benohmen, versuchte er seine Gedanken neu zu ordnen, als der Ork mit seinen Augen über seine zerfurchten Hände wanderte, konnte er Blut wahrnehmen und neben ihm, ein Oberkörper eines Orkes, dem die Gliedmassen abgetrennt waren. Hokk raffte sich hoch, aus der Blutlacke, musste wieder seine Gedanke ordnen. Der Schock erhöhte sich in jeder Sekunde seines Lebens. Wo ist seine Axt. Hokk griff in allen Richtungen durch das viele Blut war sein Blick verschwommen.



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    WO IST MEINE LUSK

    ......... :shock:
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    Der Traum

    von Hokk Worg'mar » 29.01.2008, 11:16

    Nachdem Hokk, von seinem seltsamen Traum, erwacht, sprang er auf, schnappte seinen Bogen, einige Pfeile, schnürte seine Rüstung um und sattelte anschließend seinen Reitworg und eilte mit diesem, in Eiltempo davon. In dieser Morgenstunde waren wenige munter, die wenigen die auf waren konnten nur eine aufgewühlte Staubwolke mitbekommen und fragten sich wer es so eilig hatte. Danach hat man den Ork namens Hokk lange Zeit nicht mehr gesehen. Es vergingen viele Tage und Nächte bis ein Lebenszeichen zu vernehmen war …
    Ich töte nicht aus Spaß, sondern aus wohlüberlegter Verantwortung heraus.
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    von Hokk Worg'mar » 11.07.2008, 04:27

    [center]Bild[/center]
    Die Bogensehne, bedeutet Kraft, in den Augen eines guten Schützen, wenn die Wurfarme stärker gekrümmt werden und die volle Energie gespeichert wird, weil sie nur aus einem Grund gespannt wird, um zu töten.

    Er spannte die Sehne und richtete den Bogen auf den Mann, der einen Arm leicht vom seinen Körper abgespreizt, dastand, während er das Schwert was er in der anderen hielt, abwechselnd von seinem linken zu seinem rechten Stiefel bewegte. Der Mann schaute zu der Burg.


    Schau nicht dort hin. Schau zu mi'. Ein Laut n' bist n' kaltes Fleisch.

    Den Gürtel an seinem Bein gebunden, kam er näher. Sein Auge auf den Mann gefass, als säße ein Tier in seinem Kopf und blickte zu den Augenlöchern hinaus.
    Der Mann trug einen Bart, der unten leicht gestutzt war. Er war mager, drathig und einigen Verbänden übersät. Eine alte rostige Rüstung bedeckte weite Flächen seines Körpers.



    Wohin n' Weg, Bleichgesicht?
    Meine Wenigkeit wollte scheißen gehen.
    Wer is' n der Burg.
    Der Mann schüttelte den Kopf.
    Na, sprich!
    Ich weiß nicht.
    Was heißt, du weißt nicht!
    Das heißt, das ich es nicht weiß.



    Die Wurfarme des Bogens krümmten sich ein Stück weiter bis sie leicht zitterten.


    Wirf n' Schwert weg, Bleichgesicht!

    Der Mann blickt zurück zum Schloss.

    Igh hab g'sagt, du sollst nub dort hin schau'n Kurzer.

    Du schießt nicht. Sie würden mich schreien hören. Dann kommen Sie und werden dich auseinander nehmen du Sohn einer mutterlosen Oger.


    Es ging schnell, zu schnell, nach dem Wort Oger, und der Mann, den man als Mann der einfach nur scheißen gehen wollte, kannte, wurde nicht nur von dem Pfeil getroffen, sondern vielmehr der Hass des Schützen, zerfetzte das Gesicht, des Mannes das er nicht einmal einen kleinen Laut von sich geben konnte.
    Der leblose Körper zuckte noch einen Moment auf, dann senkte er den Bogen und trat näher.
    Seine Augen schielten noch nach den Resten seines Kopfes, dann spannte er seine Mundwinkel zu einem kleinen Lächeln, und grunzte befriedigend ...
    Ich töte nicht aus Spaß, sondern aus wohlüberlegter Verantwortung heraus.
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    von Hokk Worg'mar » 14.07.2008, 19:27

    Dunkelheit, der beste Freund eines Jägers. Seine Tarnung spielt eine entscheitende Rolle in diesem Spiel aus jagt und gejagter. Doch letztendlich zählt nur eines, zu Überleben.

    Sein Weg führte ihn von den kargen Landschaften des Brachlandes, über die Weiten, der schimmernden Ebene. Dann verlor er das Gleichgewicht, stürzte und dann trat Stille ein.

    Ein wiederkehrender Traum ließ ihn nicht los. Ein Ort wo Frieden herschte. Ein Ort der Heilung, Erkenntnis des Lebens, dann trat wieder Stille ein.

    Beim ersten grauen Licht öffnete er die Augen, kroch unter der Leiche seines toten Worges hervor, versuchte sich aufzurichten, doch da klappte er wieder zusammen und lag auf dem Boden. Sein rechtes Bein war gebrochen. Schmerzen wieder einmal. Scheiß drauf. Er kriecht nun wie ein Wurm über das Feld auf den Weg von dem er abgekommen war. Dann richtete er seinen Oberkörper auf um die Landschaft im Süden zu mustern. Es war noch nicht hell genug, damit er am Horizont was erkennen konnte. Doch was er nicht erkennen brauchte, hörte er, nichts, stumm und warm war es.
    Als es hell genug wurde suchte er das unter ihm liegende Tal nach Feindbewegung ab, nichts Er senkte seinen Kopf, zog sich seinen ledernen Gurt zurecht und suchte dann erneut die Landschaft ab. Alles verblasste in der Düsterkeit der Wildnis. Er hielt nach irgendeiner Bewegung Ausschau, irgendeiner Spur, doch nichts. Entmutigt saß er in der Hand ein Stück Fleisch, einfach nur da, und sah zu, wie das Tageslicht, über dem Land gerann. Die Bewölkung nahm zu.
    Doch da, ganz leicht, sah er etwas, ein Schatten oder doch ein Feind Er erhob sich, abgestützt auf seinem Bogen, grunzte noch mal seinem toten Reitworg zum Abschied und humpelte Richtung des unbekannten Objektes.


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