Grodork Rückenbrecha
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    Grodork Rückenbrecha

    von Grodork » 16.10.2012, 10:47

    *Diese Nacht hat sich der Himmel in ein wunderbares Licht gehüllt. Der Mondschein durchdringt mit einem Hauch Nordlicht die Wolkendecke und lässt den Himmel leicht grünlich erscheinen. In einem Verschlag der Feste, tief hinten drin liegt Grodork mit geöffneten Augen und starrt auf das Flackern des Feuerscheins an der Decke. In Gedanken versunken denkt er über längst vergangene Zeiten nach. Die Vergangenheit ist zu stark um sie auszuklammern. Seine Eindrücke von früher und das erlebte von Gestern sind die Geschichten die seine Gedanken und Erinnerungen speisen. Zuviel ist geschehen die letzten Jahre, Gutes wie Schlechtes.

    Steif gefroren hebt er die Beine aus den Fellen und steht auf. Mit einem Blick auf den Mond wird Ihm klar, dass es noch mitten in der Nacht sein muss. Alle Orcs schlafen fest und der Krieger geht vorsichtig und leise durch die Feste um keinen zu zu stören. Als er am Restfeuer angekommen ist, setzt er sich nieder und hüllt sich in ein etwas dickeres Bärenfell. Mit seinen Blicken erkennt er in den tanzenden kleinen Flammen seine Geschichte und die des Clans. Ernst zieht er aus seiner linken Brust ein Stückchen Leder und ein Stück fingerdicke Kohle und legt es vor sich hin. Gedanklich spiegelt Grodork die einzelnen Bereiche des Clans mit deren Bestimmung in seinem Kopfe wieder und geht sie grob geordnet im Sand vor seinen Füßen gezeichnet durch. Schliesslich nimmt er Leder und Kohle auf und möchte ansetzen zum schreiben, lässt es jedoch und legt die Utensilien wieder nieder. Vielleicht sollte er erst einmal das besagte Aaz`noduum abwarten*
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    von Grodork » 20.10.2012, 10:05

    *Einige Tage später geht Grodork in die Schlafecke und holt ein kleines Kästchen hervor. In diesem Kästchen befindet sich das Stück Kohle und ein paar kleinere Lederlappen für Malerei. Kurz entschlossen nimmt er es raus und geht nach draussen. Er blickt in den Himmel und bemerkt, dass die Sonne heute nicht so recht durch den Brachlanddunst scheinen mag. Allenfalls ein schimmern ist durch die Wolkendecke auszumachen. Dennoch geht er nach oben hinter den Turm und sucht sich en kleines Plätzchen, nimmt das Stück Kohle um es anzusetzen*

    Wo fang ehg denn an?

    *Mit kleineren Stichpunkten beginnt der Krieger seine Anregungen festzuhalten. Er hatte diese Tage viel Zeit um sich über manche Themen Gedanken zu machen. Vorschnell sollte nichts geschehen, vielmehr überlegt und weise sind die Worte zu wählen und auch die Taten zu erötern. Grodork spürt dass es Veränderungen geben wird, auch Widerstand. Das Ergebnis jedoch sollte das gleiche sein: Ein Neuanfang, angeknüpft an altem Ruhm*
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    von Grodork » 22.10.2012, 12:32

    *Während der Jagd in den Wäldern gönnt sich Grodork ein wenig Pause und lässt sich an einem Baum niedersacken. Er blickt seine Hände an und ist völlig ausser Atem da er den letzten Bock nicht erwischt hat. Da er nicht mehr der jüngste Orc ist das wusste er. Aber das er nichtmal mehr einen Bock zu fassen bekommt bringt Ihn fast zur Rage.

    Dennoch findet Grodork etwas Entspannung als er an seine Reise von Mulgore in die Ödnisfeste denken muss. Der hohe Wall, die Sharas unten und wie aus dem Nichts waren sofort 2 seiner alten Vertrauten zur Stelle, um Ihn aus den Fängen der Machtlosikeit zu erretten. Das war es also! Das war der Clan und seine Orcs die Ihn erwarteten. Er spürte sofort das vertraute Gefühl willkommen zu sein, die Wärme des Feuers und die alten Gedanken die Ihn einhüllten.

    Auch das Aaz`noduum verlief unter großen Anstrengungen und reger Teilnahme vieler Orcs die gewillt sind Neuigkeiten zu erfahren und Ihren Rat zu wählen. Dieser Zuspuch und das gezeigte Interesse haben den alten Orc überrascht. In sein altes Muster und endlosen Monologen verfiel er dennoch und zog nicht nur Nächstenliebe damit an...ganz nach Grodork`s Manier. Alte Fronten, alte Freunde und einen Sack voll Arbeit sollte Attra und Ihn im Rat erwarten. Doch bis es soweit ist vergehen wohl noch einige Sonnen.

    Gestern in der Feste kam es zum offenen Bruch den Grodork wiedermal verschuldet hat. Doch es ist wie mit Bäumen: Der Clan steht im Herbst, die beste Zeit hinter sich, den Winter vor sich. Im Herbst fallen Blätter, auch jene die einst saftig und Grün waren sind welk und eingefahren in alten Mustern und Farben. Doch der Weg der Erneuerung wird ebenso folgen wie der nächste Frühling. Ein Clan lebt wie ein Baum mit seinen Blättern. Mal mehr, mal weniger, mal grün, mal braun. Einige will man festhalten, andere loslassen, wieder andere will man aufheben als sie fielen. So ist der Kreislauf der Natur. Alles was sich gegen die Natur stemmt, hat auf Dauer keinen Bestand.....auch Grodork`s Alter.

    Mit einem Grunzen rappelt sich der alte Krieger wieder hoch und zieht mit leeren Händen Stunden später in die Feste ein*
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    von Grodork » 23.10.2012, 09:09

    *Ein neuer Tag beginnt, ein Husten hat Grodork fest im Griff. Es scheint als ob Ihn seine Gesundheit diesmal versucht einen Streich zu spielen. Mit einem heissen Getränk in der Pranke setzt sich der alte Krieger an seinen Holztisch und befreit uralte Lederrollen von Staub und Dreck. Als er die geschnürten Sehnen aufmacht und das Leder auseinanderrollt, sieht er die alten Wappen vergangener Zeiten. Zeiten in denen der Donneraxt Clan noch eine feste Größe in den Reihen seiner Verbündeten war. Zeiten in denen noch monatlich ein großer Kriegsrat einberufen wurde. Der Uruk erinnert sich noch gut daran, als er in jungen Jahren als Donnerkrieger Uruk Ulghug und Durub Urog zu diesen Treffen begleitete. Grodork hält kurz inne und besinnt sich auf dieses Lederstück vor Ihn. Mit einem Stück neuem Leder und Kohle malt Grodork die Wappen der Verbündeten, Freunde und Feinde von damals auf das Stück. Als er es zusammenrollt und nach unten geht, warten schon die Späher und Schleicher um einen Auftrag entgegen zu nehmen*

    Hia, reitet loz un bringt mer etwazz fazzbares

    *Tage später erhält er die Rolle zurück, geht nach oben und verschafft sich einen Überblick über die noch existierenden Verbindungen, Freunde und Feinde. Gut vorbereitet verlässt Grodork mit seiner Lederrolle unterm Arm die Feuerstelle in Richtung Clanrat, um Scharfseherin Attra mit den neuesten Informationen zu versorgen*
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    von Grodork » 24.10.2012, 07:44

    *Grodork betritt das Runde Clanratszelt und setzt sich auf die umliegenden Felle. Der Krieger breitet die Lederrollen vor sich aus und erklärt Scharfseherin Attra die aktuellen diplomatischen Verbindungen und welche Fragen sich daraus ergeben. Als feststeht, dass die Großteil der Verbündeten in der Bedeutungslosigkeit verschwunden sind, widmen sie sich den Freunden die es ebenfalls in dieser Art nicht mehr gibt. Einige Neutrale Stämme streifen noch in den Ländern herum und fristen ein eher ungesundes Dasein. Der alte Uruk hält lange Monologe und verfällt in eine Art Starre als er der Scharfseherin erklären muss, dass im Gegensatz zu unseren Verbündeten die Feinde der Donneraxt zwar eher weniger aktiv sind, jedoch in der Anzahl sehr gefährlich und weit überlegen. Die Besprechung ist langwierig, erfordert Fingerspitzengefühl und dauern derzeit an*
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    von Grodork » 25.10.2012, 07:52

    *Als Grodork mit seinen Ausführungen fertig ist, bittet die Scharfseherin Grodork darum einige Stunden alleine zu sein. Viele Lehren einer Seherin nehmen sie noch zusätzlich in die Pflicht. Der alte Uruk hat Nachsicht und zieht sich dem Wunsch entsprechend etwas zurück.

    Als er das Clanratszelt gegen Abend verlässt kommt eine junge Orcin auf Ihn zu und hält Ihm den Kaleneder hin. Mit einem kurzen Blick überfliegt Grodork die Anmeldungen des Aaz`noduums und erkennt dass es wohl seine Pflicht ist dort anwesend zu sein. Ebenso bemerkt er das Treiben innerhalb der Feste und die fehlenden Anmeldungen. Um sicher zu gehen, dass alle Attra`s Ruf folgen spricht er die herumlaufenden Orcs auf das Aaz`noduum an und erkennt dass sich manche Orcs in Ihrem Tun nur mit dem Namen unterscheiden. Es scheint als ob eine Seele mit vielen Namen herumirrt. Der alte Krieger ist sichtlich verwirrt und kann die Gedanken nicht ordnen. Als die junge Orcin das bemerkt, wird Ihre Miene etwas sorgenerfüllt . Grodork beruhigt die Orcin und erklärt Ihr zwar dass Redebedarf besteht, sie und die anderen sich jedoch nicht fürchten müssen*
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    von Grodork » 26.10.2012, 13:09

    *Am Abend brach Grodork ins Brachland auf, weit in den Süden. Heute am Tag des Donners findet das Aaz`noduum statt, oder soll man sagen sollte statt finden. Auf der Reise nach Süden bemerkte der alte Krieger das der Wind zunahm und sich zunehmend blau färbte. Das sind keine Guten Dinge wenn es darum geht, dem Clan die wichtigsten Dinge zu erzählen und sich am Feuer auszutauschen. Stunden vergingen und die Windstärke ist stark zunehmend. Immer undurchsichtiger und gefährlicher mit jedem Meter wird der Weg. Die herumtanzenden Sträucher des kargen Bodens lassen erahnen, dass heute Abend nicht mit einer Ankunft zu rechnen ist.

    Der Uruk entschliesst sich die Reise zum Clan abzubrechen und sich der Gefahr bewusst in einem Felsspalt unweit der Straße einzurichten. Dort sollte er die Nacht verbringen. Viele Gedanken kreisen in seinem Kopf und lassen die Einsamkeit in diesen Stunen völlig vergessen erscheinen. Morgen wird er aufbrechen wenn die Welt wieder in Ordnung scheint und das Chaos vorrüber sei. Mit einem Blick nach draussen muss er an die Scharfseherin denken, die Grodorks Vorträge gehört hat. Wird sie die Zeit finden sich dessen anzunehmen? *
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    von Grodork » 27.10.2012, 09:01

    *Am nächsten Morgen wacht Grodork mit einigen Käfern im Gesicht auf die sich an seinen Wangen festgebissen haben. Ziemlich angepisst reisst er die Viecher aus seinem Gesicht und frisst sie. Schmatzend sind nur folgende Worte zu hören........*

    Wenn ogar mia frezz`t, frezz ehg Euhg

    *Der Krieger verlässt den Felsspalt und rückt seine Ausrüstung wieder etwas zurecht. Wie in alten Tagen braucht Grodork nur einen Versuch um auf den Worg zu kommen und reitet gleich los gen Festung.

    Dort angekommen lässt er sich ersteinmal eine Schüssel mit Alkohol kommen die er in Ruhe am Feuer trinkt. Als er leicht angesoffen ist, bewegt er sich in Richtung Clanratszelt. Dort wartet Attra schon auf Ihn und bittet Ihn Platz zu nehmen. Dieser Bitte kommt Grodork gerne nach und hört was die Scharfseherin Ihm zu sagen hat. Es gibt vielerlei Ansichten die beide Orcs teilen. Auch gibt es Themen die etwas auseinanderliegen. Es werden die verschiedenen Positionen zu anderen Clans, deren Freunde und Verbündete erörtert. Ebenso wird über die Völker der Allianz gesprochen und wie sie zu unserem Volk stehen. Nun sitzt der Clanrat zusammen und bildet einen Kompromiss aus beiden Ansichten. Die Besprechungen im Clanratszelt dauern derzeit an*
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    von Grodork » 28.10.2012, 05:52

    *Im Clanratszelt herrschen aufgeregte Gespräche zwischen den Clanratsmitgliedern. Den ganzen Nachmittag sind bereits Stimmen aus dem Zelt in der Donnerfeste zu hören. Schwer gepanzerte Wachen schreiten die Öffnungen des Zeltes geduldig auf und ab. Als der Abend sich zeigt und die Sonne am Horizont verschwindet, teilen sich die Felle und ein großgewachsener alter Orc schreitet durch den Ausgang. Mit einem tiefen Luftzug atmet er die frische warme Luft des Brachlandes ein und geht in Richtung des Clanfeuers. Der Uruk macht ein Stück Leder fertig und übergibt es an einen Donnerboten. Kurz bevor er losreitet gibt Grodork Rückenbrecha Ihm noch etwas zu verstehen....*

    Finde Sie Späher! Sag Ihnen dazz dä Donneräxte nubmeha wazz mit dem Bündniss dea "lebenden Horde" zu tun hab`n. Leckelf`n un Madensäcke soll`n zum Orguz fahrn! Ab sofort sen ez uur unz obsoletttt

    *Ein zweiter Bote macht sich fertig zum Ausritt mit einer Botschaft. Er reitet in Richtung Norden zur Grenze des Steinkrallengebirges, um sich dort mit Entscheidungsträgern des Paktes zu treffen. Dort angekommen wird die Nachricht einer Trollin "Srolja" übergeben.

    Danach geht Grodork einige Schritte in Richtung des Festungshofes an denen alle Nordorcs zusammengekommen sind. Der Uruk verliesst die Punkte der Diplomatie und unterrichtet die Orcs über die neuesten Entwicklungen. Seine Ausführungen sind vielseitig und ermüden die Orcs mit zunehmendem Nachteinbruch sehr. Gegen kurz vor Mitternacht ist es vollbracht und der Krieger gähnt müde. Sogleich macht er sich auf um noch etwas zu ruhen, denn morgen schon beginnt der neue Tag gegen der sechsten Stunde um ein neues Thema in Angriff zu nehmen.*
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    von Grodork » 28.10.2012, 11:32

    *Es geht in Richtung Mittag. Grodork ist kurz in der Steppe gewesen um einen klaren Kopf zu bekommen. Er liebt es einsam und barfuß durch die mit verdorrten Gras bewachsenen Böden zu laufen. Dort kommen Ihm die besten Ideen auf seinem Pfad in die Zukunft. Er geht zu seinem Zelt und wuselt in irgendwelchen Lederollen herum. Als er rauskommt, läuft er schnellen Schrittes zum Zelt der Scharfseherin. Doch unachtsam wird er voller Übermut Opfer eines größeren Steines am Boden, der Ihn fast zu Fall bringt. Aus seinen Händen fallen einige "Rangabzeichen des Clans"" zu Boden die er hastig aufsammelt. Dann endeckt der den Stein über den sein stolpern ausgelöst wurde und fängt an zu kochen. Mit einer harschen Wut tritt er den Stein weg und geht total angefressen zu Attra, um mit Ihr über das neue Thema zu sprechen*
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    von Grodork » 29.10.2012, 08:15

    *Grodork wird von Attra nach innen gebeten. Sogleich knallt er eine Liste mit Rängen auf den Tisch und schreibt einige Namen daneben. Des Uruks Vorschläge beinhalten nur wenige Verbesserungen an bestehendem System, aber viel Fragen zu einzelnen Positionen der Ränge. Er argumentiert viel von Ehre, Zugehörigkeit und Vorraussetzungen die zu erfüllen seien und wie er sich das mit den einzelnen Rechten und Pflichten vorstellt. Danach ist Grodorks Sorge um das Aaz`nodum deutlich zu erkennen. Er weiss um die Schwierigkeiten viele Orcs zur selben Zeit an den selben Ort zu bekommen. Nach weiteren Worten drängt Grodork dazu eine Abstimmung innerhalb des Clans zu fahren mit wenigeren Auswahlkriterien und klaren Vorgaben. Scharfseherin Attra hört dem Krieger geduldig zu und nickt Einzelheiten ab. Als der Krieger mit seinen Ausführungen am Ende ist, lässt er die Scharfseherin alleine um Ihre Sichtweise vorzubereiten*
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    von Grodork » 30.10.2012, 11:32

    *Während Attra Ihre Worte sorgsam überlegt und abwägt, ist Grodork schon wieder innerhalb der Feste unterwegs und widmet sich dem Aaz`nodum. So richtig kann man sich nicht einigen, über welch Wochentag gesprochen werden soll. Als Grodork sich in die Diskussion mit einmischt, stellt er fest dass die Situation recht verfahren sein kann. Kurzerhand ruft er die Orcs zu einer kleinen Abstimmung auf. Da sich die Beratungen über die Abstimmung hinziehen und die Scharfseherin auch noch Ihre Worte sorgsam formuliert, geht Grodork in sein Zelt und kramt aus einer großen schweren Kiste fürchterlich stinkende alte Rüstungsteile hervor. Sie sollen Ihm von nun an wieder zur alten Stärke verhelfen. Kurzum entschliesst er sich mit Späherin Wolfblick ein paar Blauröcke zu töten und zieht mit Ihr diesen Abend in die Schlacht........Er kann es nocch!! *
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    von Grodork » 31.10.2012, 08:39

    *Nach der Schlacht stapft der Krieger nochmals zum Clanratszelt. Dort und geht er auf und ab und wartet. Plötzlich kommt Wolfblick zu Ihm und sagt, dass ein großer Skorpion im Hof steht der darauf wartet von Grodork gezähmt zu werden. Hastig setzt sich der Uruk in Gang und beobachtet das Tier. Er lässt sich ein Seil geben und versucht nicht von den großen Scheren erfasst zu werden. Ein paar dumpfe Schläge und einige Momente später sitzt Grodork auf dem wütenden Vieh und ringt um seine Beherrschung. Minuten vergehen und das Vieh beruhigt sich zunehmend. Dankend gen Wolfblick reitet Grodork mehr schlecht als recht mit dem Ungetüm aus der Feste. Erst am Abend kam er wieder und verfiel in dumpfes brüten vor dem Clanratszelt. Wird Attra die Zeit finden? *
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    von Grodork » 01.11.2012, 14:16

    *Plötzlich teilt sich der Eingan des Clanratszeltes in zwei Hälften und Attra schreitet hindurch. Die Scharfseherin bittet den Uruk Ihr zu folgen. Am großen Feuer angekommen bittet Attra Grodork einen Platz an. Beide besprechen und beraten den ganzen Abend hindurch bis Mitternacht. Unterschiedliche Ansichten sind beim Thema "Ahnen" zu erkennen. Grodork hört geduldig zu, da es Dinge sind die er nur mit Mühe nachvollziehen kann. Ein Krieger ist nicht mit Rauch und Geistern so vertraut wie eine Scharfsseherin. Aber genau dass ist es was die Entscheidungen aus beiden zu einem Kompromiss werden lässt. Nach draußen klingen ab und an Worte wie ...Ahnen, Rang ...und ...Rechte. Es bleibt abzuwarten, wie sich beide entscheiden. Offensichtlich stehen sie vor einem Durchbruch bei diesem Thema

    Also Grodork kurz zum Luftholen nach draussen geht sieht er Sturmschwester Sunekka über den Hof wandeln*


    Sunekka! Grodork will dia wazz palavern.

    *Mit dumpfen Schritten bewegt sich der Uruk auf die Sturmschwester zu*

    Mach der mal Gedank`n zu dere Clankamma wie dihg dazz will. Rechtää, Zugriffää, wer darf wazz und wie stellt der sihg dazz voa. Dere Meinung interezziert den alten Grod

    *Sunekka nickt und erzählt Ihm einige Stunden später wie sie sich das vorstellt. Der Uruk hat wieder sein Stück Kohle in der Pranke und schreibt die Ansichten nieder. Später wenn dieses Thema aktuell wird, wird er es mit einfliessen lassen*
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    von Grodork » 02.11.2012, 10:31

    *Aufregung herscht in der Feste, als Grodork die Orcs zusammentreiben lässt. Die älteren unter den Clanorcs wissen dass es wichtige Neuigkeiten zu verkünden gibt. Als alle mit dem Feuer im Rücken zum Krieger Grodork stehen beginnt dieser seine Ansprache. Es geht um das Thema Ränge und Rangrechte. Viel wurde geredet, verhandelt und ausgearbeitet. Der Groß-Uruk wirkt müde und abgeschlagen als er die Entscheidung des Rates vorträgt. Die Orcs lauschen dem gesprochenen Wort, und sehen selbst auch was es für Sie bedeutet. Trotzalledem sind es Gute Neuerungen die neuen Wind und Klarheit schaffen die der Clan benötigt.

    Als er seine Rede beendet sieht, lässt er die Orcs wieder an Ihr Tagesgeschäft treten. Der alte Krieger dreht sich um und wendet sich etwas leiser an Attra......*


    TWINKKZ...sen dazz nächste Scharfseharin. Dazz wird wohl nub so änfahg von dea Pranke gehn. Komm Attra lazz unz erztaml än Donnaschnap`s sauf`n un auzruhn. Nächste Sonne machen were weita!
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    von Grodork » 04.11.2012, 18:37

    *Als der Krieger von seiner Reise wiederkommt, schleppt er Unmengen von Fellwerk und Unrat ins Festungsinnere. Völlig durchnässt, lässt er sich in einer Ecke nahe dem Feuer nieder und zieht die durchweichten Lederklamotten aus. Mit etwas wenig Begeisterung macht sich Grodork daran, um die nassen Sachen an der Feuerstelle aufzureihen und an holzigen Spießen etwas aufzuspannen, um sie besser trocknen zu lassen. Der Groß-Uruk schreckt auf , als eine Wache herreinbricht und Grodork mit den neuesten Informationen versorgt. Geduldig hört sich der Orcs das zu sagende an und frägt......*

    Grodork: Hat der die Scharfseharin schon geglubscht?
    Peon: Nub geglubscht dä letzten 2 Sonnen
    Grodork : Hat sie än Nachrihgt uur mer hinterlazz`n?
    Peon : Nub mer Groß-Uruk

    *Gr0dork nickt und macht eine abwertende Handbewegung in Richtung des Peons. Der Peon grüßt mit Respekt und verlässt die Feuerstelle. Der Krieger indess blickt eine Zeit lang ins Feuer und gähnt. Offensichtlich ist die Scharfseherin in dem gemeinsamen Thema noch nicht dazugekommen einige Worte niederzuschreiben. Nun heisst es warten*
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    von Grodork » 05.11.2012, 07:10

    *Mit seinen massigen Pranken pullt sich Grodork am Folgetag aus seinen Fellen. Sein erster Blick richtet er auf seine Lederrüstung die am Tags zuvor noch etwas nass war. Das Feuer hat seine Pflicht getan und ein rauchig beißender Geruch geht von seiner Umgebung aus. Letztlich schafft Grodork es sich mit einem starken Husten aufzurichten. Mit etwas Schwarzbier aus seinem Lederschlauch feuchtet er seine Kehle an und geht nach draussen. Als er im Hof steht spürt er die Kälte die an Ihm sogleich zu zehren beginnt. Als er sich umsieht, bemerkt er nur dass alle noch zu schlafen scheinen. Mit seinem Lederbüchlein in der linken Pranke setzt er sich auf einen umgestürzten Baum und lässt seine Gedanken um den Clan schweifen. Viele Aufgaben stehen noch bevor, unpopuläre Entscheidungen sind zu treffen und umzusetzen. Doch Grodork ist fest entschlossen dieses Vorhaben in Angriff zu nehmen, gleich welch Gegenwind Ihn erwartet....Es ist Zeit! *
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    von Grodork » 06.11.2012, 09:01

    *Tief steht die Sonne am Horizont und Grodork sucht gerade seine Clantracht zusammen. In wenigen Stunden beginnt das Aaz`nodum auf dass er sich schon gedanklich eingestimmt hat. Als es soweit ist, verlässt Grodork seinen Ruheplatz und geht nach draussen. Mit Freude sieht er, wieviele sich die Zeit genommen haben, um heute Abend anwesend zu sein. Als das gesellige Zusammensein mit Feuer, Fleisch und Bier angerundet wird, erhebt sich der alte Krieger um einige Sätze zu sprechen. Verschiedene Themen aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft werden grob angerissen. Auch fallen einige Worte über Themen, die den einen oder anderen Orc aufschrecken lassen. Letztendlich standen nahezu keine Fragen mehr und das Aaz`nodum war beendet.

    In Abstimmung mit den anderen machte sich Grodork auf die Reise nach Klingenügel. Wolfblick, die an seiner Seite ritt berichtete Grodork von einer Taverne die sich "Laubfrosch" nennt. Misstrauisch entschied sie den alten Krieger da hin zu leiten. Dort angekommen sah Grodork auch noch andere des Clans da verweilen. Es war ein berauschender und wertvoller Abend für den Clan*
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    von Grodork » 07.11.2012, 09:18

    *Am Abend des nächsten Tages ist Leben in der Donnerfestung eingekehrt. Viele Orcs gehen Ihrer täglichen Beschäftigung nach. Es finden zudem anregende und spannende Erzählungen am Feuer statt. Das Wetter hat sich die Tage etwas beruhigt, hängt jedoch das Grau noch in dicken Wolken am Himmel fest und will nicht weiuterziehen. Grodork geht über den Hof der Feste und beobachtet das Beisammensein mit Freude. Auf seinem Weg zum Clanratszelt bleibt er kurz stehen um noch ein letztes mal einen Blick auf seinen Lederfetzen zu verlieren. Dann blickt er nach vorne und betritt das Zelt.

    Stunden vergehen, Worte fallen und Entscheidungen werden getroffen. Es sind unliebsame Entscheidungen die gefällt werden müssen. Der Clan wird sich auf Veränderungen einstellen müssen die nicht von jedermann geteilt werden.

    Mit trabenden Beben nähert sich ein Bote dem Zelt und übergibt der Wache eine Botschaft. Einige Momente später erscheint Grodork am Ausgang und nimmt die Botschaft engegen....*


    Hm, von Krenn.....

    *Er überfliegt sie kurz und seine Augen fallen auf 2 Orcs, die abseits des Feuers sich dem saufen hingeben. Es sind Vrosh und Rogh. Ohne eine Miene zu verziehen, geht Grozz-Uruk Grodork ins Zelt zurück und übergibt Attra die Botschaft von Krenn. Es ist von aussen nur noch zu ahnen was wohl die nächsten Stunden geschieht.........*
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    von Grodork » 08.11.2012, 08:33

    *Als die Clanratssitzung beendet ist, kommen Attra und Grodork müde und abgeschlagen aus dem Zelt. Es war ein langer Tag voller Beratungen, Sorgen und Entscheidungen. Die beiden lassen sich am Feuer des Festungshof nieder und verbringen den Abend im Kreise Ihres Clans.

    Am nächsten morgen redet Grodork mit einem Uruk und man merkt Ihm an, dass er Anweisungen gibt . Bald darauf nach etwa 2 Wochen ist dieser Uruk in der Feste unterwegs und lässt einige Orcs zusammentreiben. Währenddessen wird an anderer Stelle in der Festung ein Tross aus mehreren Worgs und mehreren Lastkosdos zusammengeführt und mit Ausrüstung beladen. Viele Clanzelte werden abgebaut und auf die Tragetiere verstauht. Viel geschieht in diesen Tagen innerhalb der Feste. Angefangen vom Kistenschleppen, Ausrüstung packen und Viecherei versorgen. Es werden Gruppen gebildet von mehreren Orcs, Wachen und Anführern.



    Derweilen versammelt Grodork den Clan und beginnt am Feuer zu sprechen.....*


    Mer Clangrom,
    dea Winta naht un unzere Feste sen zum bersten voll. Unzere Jagdgründe sen berääits jetzt erschöpft un dazz Frezz`n wird knapp. Garrosh fordert seha viel än un were könn`n nubmeha allez zusamm`n bekommän, was were zum Leb`n ora übaleb`n brauh`n. Seitdem dä Pandabärn hia rumspring`n sen dä Jagd schwierioga gewoird`n. Dea Cöanrat hat voa än üaar Zyklen än Entscheidung getroff`n die unzern Clan seha treff`n wird. Es werd`n änihge Orcs ausziehn um neue Jagdgründe zu such`n. Grodork kann nub irgendwän nehm`n, sondarn muzz sihg af sen Riecha verlazz`n. Weere haben folgändä Orcs ausgewählt die nun vortret`n:

    *Der Krieger zieht ein Lederbüchlein herraus und verliesst einige Namen*

    Späher Rog
    Späher Røg
    Späher Vrosh
    Späher Blutwölfin
    Späherin Sturmwolf
    Späherin Kargha
    Seher Kavøk
    Sturmschwester Sunekka
    Sturmschwester Sunneka
    Sturmschwester Suuneka

    Iha alle seid auzerwählt um neue Ländarein zu findään. Zieht auz un kommt unz heil wieda. Ogar Reize wird gen Süd`n führn.

    *Grodork und Attra gehen reihum und drücken jeden dieser Orcs die Pranke. Der eine oder andere ist gerührt und versteckt seine Emotionen gekonnt. Der ganze Clan versammelt sich, um den Tross mit ohrenbetäubenden Gebrüll und Trommelschlägen zu verabschieden. Als dich der Marsch in Bewegung setzt, steht Grodork auf der Pallisade und verzieht keine Miene. Mit ernsten Augen und entschlossenem Blick sieht er den abziehenden Orcs hinterher*


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    von Grodork » 09.11.2012, 07:33

    *Nächster Morgen in der Feste der Donneräxte. Es ist bitter kalt an jenem Morgen und die Luft ist sowas von diesig, dass man sich fragt, ob es heute überhaupt noch mit Guter Sicht klappt. Gute Sicht ist wichtig in diesem zerrüttetem Land, da der Feind überall sein könnte.

    Grodork sitzt in diesen Stunen bei Feuerschein in seiner Hütte und brütet über einem Stück Leder das er vor sich liegen hat. Auf diesem Leder stehen viele Namen, wenn nicht alle die der Clan zu bieten hat. Aufmerksam fährt er mit dem Finger über jeden eintzelnen Namen und ruft seine scharfen Erinnerungen ab. Doch bei einzelnen Namen sieht man Ihm durchaus das erdachte an. Manchmal runzelt er die Stirn, knurrt oder macht nur missmutig ein Zeichen. Als er dort etwas über 20 Minuten sitzt, überkommt Ihn ein Wutanfall. Mit einem kräftigen Stoss gegen eine nahstehende Kiste steht der Krieger und tritt mit Gewalt gegen den Tisch, auf dem das Stück Leder liegt. mit berstenden Krachen gehen einige Gegenstände zu Bruch. Hastig holt sich Grodork das Stück Leder aus den Trümmern und stürmt in Richtung Clanratszelt. Offensichtlich hat Scharfseherin Attra es wiedermal mit einem aufggebrausten Orc zu tun.

    Es dauert nicht lange. Ein paar Diskussionsfetzen und eine Stunde später kommt Grodork total ausgeglichen mit Schaum vorm Maul aus dem Clanratszelt und bewegt sich in Richtung der Unterkünfte. Dort angekommen geht Grodork an den leeren Fellen vorbei und nimmt die Rangabzeichen von den Beschlägen. Mit der linken wirft er keinere Knochen auf die Leeren Felle was ein Zeichen für Nomaden ist. Als er aus den Unterkünften kommt, steht am anderen Ende des Festungshofes Attra mit einer Kräuterschale. Von weitem nickt Ihr Grodork zu*
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    von Grodork » 10.11.2012, 11:10

    *Der darauffolgende Tag vergeht ohne Zwischenfelle und nennenswerte Einwände. Als der Krieger nachmittags ausserhalb der Feste im hohen Gras etwas spazieren geht, kommt ein junger Schamane Namens Kaschuk auf dem Worg angeritten und drückt Grodork eine Nachricht aus dem Norden in die Hand. Auffallend geschnürt beobachtet der Groß-Uruk dieses Pergament und öffnet es. Als er es liesst, senken sich seine Augenbrauen weit nach unten. Grodork knüllt das Pergament zusammen, setzt sich in den Staub und nimmt eine Hand vor die Stirn. Der junge Schamane erkennt, dass es sich um Trauer handelt. Etwas schlimmes muss in dieser Nachricht stehen. Kaschuk entscheidet sich zu gehen und lässt Grodork alleine zurück. Die Todesnachricht von seinem alten Bekannten "Orcum" trifft Ihn bis ins Mark. Wie oft hat er sich über diesen Jungen aufgeregt, gelacht, und sich an Ihm und seinem Wesen erfreut. Orcum wuchs damals als Jungorc zu einem stolzen Jäger herran und stand stets auf Seiten Grodork`s. Er wird bei der nächten Zeremonie die Scharfseher bitten, ein paar Worte über Ihn zu sprechen.

    Am Spätnachmittag bricht Grodork mit seinem Worg in den Süden auf um alte Vertraute in Schattenflucht zu treffen. Sein Weg führt Ihn zu den Bruchspeeren und einer Trollin Yucca, die der Orc noch kennt als sie eine junge Trollin war, die Ihm und Urogash noch das Essen am Grol`dom Hof reichte. Mittlerweilen ist sie zum stolzen Weib geworden und hat beim Steinkrallenpakt ein höheres Amt inne. Die Gespräche liefen etwas zurückhaltend, aber doch mit einer klaren Botschaft: Wir sind bereit für ein Gildenbündnis. Yucca und Orza ihr Berater werden den Clanrat in Kürze mit den Führern des Paktes an einen Tisch bringen. Das Ergebnis jedoch bleibt vorerst offen*
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    von Grodork » 11.11.2012, 09:00

    *Am Abend fängt es wieder mal zu regnen an. Die Erde ist aufgeweicht unter den Füßen und der Himmel zugezogen. Als auch noch Wind aufkommt leert sich der Platz schneller und schneller. Die meisten Orcs ziehen sich etwas zurück und machen sich an kleineren Innenfeuern etwas warmes zu essen. Die Sturmschwestern wuseln herum und sind um das Wohle des Clans bedacht. Grodork geht zufrieden durch die Feste und trifft Wolfblick unter einem Holzverschlag. Beide unterhalten sich zu später Stunde über aktuelle Themen und verabschieden einander. Als Grodork zu seiner Hütte stapft, verliert er nochmals einen Blick in Richtung Attras Hütte und sieht einen Lichtschein. Scharfseherin Attra ordnet Ihre Kräuter, Schriften und bereitet sich auf die Totenzeremonie vor. Alles geht seinen Gang*
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    von Grodork » 12.11.2012, 08:38

    *Der Nächste Morgen steht unter dem Einfluss des Ereignises am Abend. Dutzende Peons sind in den umliegenden Steppen unterwegs, um Trockenholz zu sammeln. Viel davon wird gebraucht, da es unablässig ist ein Großes Feuer zu schüren und es am lodern zu halten. Schamanen gehen mit Rauchwerk durch die Unterkünfte, sammeln die von Grodork hingelegten Knochen ein und ritzen alte Zeichen in sie. Sorgsam verstaut sie der Schamane in einem kleinen am Gürtel hängenden Lederbeutel. Mit dem Rauchwerk in der linken räuchert er die alten verlassenen Schlafstätten vieler Orcs und summt leise aber mit tiefem Brummen einige Suren.

    Grodork hingegen beobachtet das Treiben von einem höher gelegenen Punkt, als Ihn die Nachricht erreicht , dass die Scharfseherin nicht weiss ob sie zur rechten Zeit am rechten Ort anwesend sein kann. Der Krieger fasst diese Meldung mit einem sorgsamen Blick auf und überlegt. Als der Donnerkrieger neben ihn frägt was nun zu tun sei, anwortet Grodork nur dass er an diesen Zeitpunkt festhält - koste es was es wolle*
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    von Grodork » 13.11.2012, 09:07

    *Der Abend nach der Zeremonie stand im Zeichen von zurückhaltender Trauer. Viele Worte wurden danach nicht gewechselt, und auch die Triebkraft vieler Orcs war mäßig. Es wurden viele Orcs geehrt, die nicht wiedergekehrt waren. Grodork hat sich unmittelbar nach dem Ritual zurückgezogen und liess die gesprochenen Worte und dass, was er getan hat noch einmal im Kopf passieren. Er hatte lang auf diesen Tag gewartet, doch überkommt Ihn in dieser Stunde auch ein Gefühl der Schuld. Er muss an einige Namen denken, die Ihn sogar haben zögern lassen sie für tot zu erklären. Namen die Ihm, dem Clan und vielen in dieser Welt noch als Beipiel galten. Doch es gilt vielmehr den Blick nach vorne zu richten. Entscheidungen werden für den Clan getroffen. Die richtigen Orcs waren vor Ort, sind jeden Tag vor Ort und kehren vielleicht sogar wieder. Vielleicht aber auch werden eines Tages verschollene Orcs wiederkehren. Sie haben auf jeden Fall ein Zuhause. .............*
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