von Ba'shek Grem'ash » 08.09.2021, 01:47
Erzählung von Urog
~07.02.2012~
Urog’âsh marschiert durch den Innenhof der Donnerfestung. Nørdork-Kinder tollen herum und veranstalten die für ihr Alter üblichen Stockkämpfe, bis sie von ihren Eltern oder Scharfsehern zum Abendmahl gerufen werden. Wo er auch hinschaut, sieht er arbeitsame Nørdorkn, die sich auf den immer näher heranrückenden Winter vorbereiten. Urog’âsh blickt grunzend zum Himmel rauf und sieht die ersten Schneeflocken vom Himmel fallen. Der Winter steht vor den Toren und dem alten Nørdork ist bewusst, dass nicht mehr viel Zeit bleibt, um alle Vorratslager aufzufüllen. Mürrisch blickt er sich um, als er erkennt, wie die Flocken langsam jeden Teil der Donnerfeste in Weiß hüllen. Urog’âsh Vørg’hai ist ein Nordork alter Tage - Tage aus der Zeit Draenors. Der Ork ist ein kühles Klima, wie damals in Draenor jedoch gewohnt und der Schnee macht dem Krieger ein behagliches Gefühl. Wann immer er schmelzenden Schnee in seinen von Krieg und Entbehrung gezeichneten Pranken hält, genießt er den Frost, welcher ihn, welcher jeden Nordork abhärtet...
Grunzend marschiert Urog’âsh weiter und beobachtet die Donneräxte. Nørdork-Weiber der Schwesternschaft sitzen auf Holzpflöcken in Gruppen und sortieren die Guten von verdorbenen Früchten aus, welche dann weiterhin für den Wintervorrat getrocknet werden. Nørdork-Hünen marschieren mit großen Baumstämmen aus dem nördlich liegenden Wald in die Donnerfestung, wo diese dann zu Kleinholz verarbeitet werden. Mit jüngeren Nørdorkn, die noch an Kraft gewinnen müssen, wird das Feuerholz in einem Trockenen Lager aufgeschichtet …
Kurz vor dem Festungstor trifft Urog’âsh einen alten Veteranen der Donneraxt an. Er unterhält sich mit dem Krieger Ulghug ruhig und beide kommen überein, dass Jagdtruppen ausgeschickt werden müssen, um den Fleischvorrat noch aufzustocken. Es werden daher Aufträge an viele erfahrene Nørdorkn erteilt, um Fleisch in großen Mengen zu erjagen. Der Donneraxt Clan hat nicht mehr viel Zeit, bis der erbarmungslose Frost die Donnerfestung und das Umland erreicht noch fester mit seiner eiskalten Klaue zupackt. Die Jagd wird da um einiges erschwert werden, da Wild-Spuren im Schnee rasch verweht werden. Am Ende der Jagd wird ein großes Festmahl veranstaltet, wo jeder Nørdork reichlich zu essen und zu trinken haben wird. In solchen Zeiten soll und darf keiner frieren oder hungern. So sollte es sein…