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[RP-(Open)PvP] Wüstenkrieg - Zwerge in Vol’dun
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    [RP-(Open)PvP] Wüstenkrieg - Zwerge in Vol’dun

    von Bashek Gremash » 20.04.2021, 20:34

    Wüstenkrieg
    Teil I
    Zwerge in Vol‘dun
    Erzählung von Urog

    Gerüchte kommen in Umlauf, dass Vol’dun – ein Gebiet auf der Trollinsel -, nachdem sie an den Küsten die Allianz festsetzt, nun auch Kriegerscharren von Zwergen-Clans sich verschanzen. Hierbei soll der Sturmgreifenklan besonders aktiv sein. Gleich welche Absichten das kleinwüchsige Volk auch verfolgt, sie führen zu einer Destabilisierung des gesamten Gebietes. Denn nicht nur Völker der Horde meiden die Wüstenpfade Vol’duns, sondern auch gewinnbringende Handelskarawanen, samt Truppennachschub der Horde. Rudel vom Donneraxt Clan machen sich daher gewappnet auf, um den Gerüchten nachzugehen. Die Nordorcs halten nach zwergischen Kriegstruppen Ausschau, die sich in Vol’dun festgesetzt haben sollen und somit Reisenden zur Gefahr werden können.

    Fortsetzung folgt…
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    Re: Wüstenkrieg - Zwerge in Vol’dun

    von Bashek Gremash » 20.04.2021, 20:36

    Wüstenkrieg
    Zwerge in Vol‘dun – Teil II
    Erzählung von Ba‘shek und Urog
    Bilder von Sunekkâ

    Eine dichte Staubwolke, gleich einem nebeligen Lindwurm, zieht sich durch die Wüstenprovinz Vol’dun. Gewappnete Nordorcs, beritten als Rudel, kundschaften mit ihren treuen Vierbeinern den trockenen Landstrich aus. Es sind gefürchtete Wolfsreiter, sie marschieren durch eine trockene unbekannte Dünenlandschaft. Gepanzerte Wölfe, unter den Eisenplatten starke Muskeln und noch dickere Knochen. Die mächtigen Pfoten der Nordorc-Wölfe schaben in der trockenen Erde, und hinterlassen auch so tiefe Spuren im Sand. Selbs ein Blinder könnte dieser Spur folgen – auf eigene Gefahr.

    Ihre Reise führt das kleine Expeditionsrudel der Donneräxte quer durch das Gebiet Vol’dun, nachdem weite Strecken durch Dschungel und feuchtem Dickicht zurückgelegt wurden. So fern der Heimat, so tief inmitten eines Landes, das so wenig mit Orcs, und noch weniger mit Nordorcs zu tun hatte, verlangte dem Donneraxt Clan eine gute Vorbereitung ab. Ein Lager benötigte so manches, worauf man nicht in der Fremde zu hoffen braucht. Daher wurden die Wölfe mit allem nötigen beladen.
    „Zum Orgus, ist das eine verfluchte Hitze hier. Wie in Tanaris.“, grummelt Ba’shek.
    „Skah!“, spie hingegen die Nordorcin Raaka aus. „Sogar mein Donnerschnaphz läuft hier Gefahr zu verdursten.“

    Die Nordorcs werden, als hervorragende und erfahrene Wildjäger und Fischer, von dem leben, was das Land hergibt. Einige Orte sind auf ihrer Karte aufgezeichnet worden. Andere hingegen nicht. Aus den Kampf- und Fronterfahrungen der letzten Monate auf dieser Insel, wissen die Donneräxte einiges über den Landstrich. Naturkost konnte auch in dieser verstaubten Gegend erwirtschaftet werden. Sie überquerten Dünen und felsige Schluchten aber auch in diesen Messerscharfen Felsspalten gab es vielleicht etwas zu finden. Ihr Rudel hält daher vorrangig Ausschau nach Wasser, Nahrung und Brennmaterial. Auf einem Felsplateau halten sie inne und rasten etwas, um die Wölfe zu schonen, aber um sich auch zu orientieren. Auf einer groben Karte, welche sie in Zuldazzar einem Troll beim Glücksspiel abgerungen haben, fährt der Häuptling selber die spärlich markierten Pfade mit dem Finger ab.
    „Hier sind wir nun, und an der Küste entlang stinkt es nach Blauröcken.“

    Ba‘shek schaut seinem Häuptling über die Schulter, während Raaka Feuerholz versucht aufzuklauben. Mit Hilfe der Scharfseherin ist eine Flamme rasch entfacht, und im Dunkeln konnten die Pfade weiter studiert werden. Nur Raek, ein mächtiger und wie aus Granit geschlagener Nordorc-Hühne, steht etwas abseits und hält Wache, den Rücken zu seinem Clanblut gewendet. Plötzlich dringt ein blähendes Geräusch aus Raeks Richtung zu der Gruppe beim Lagerfeuer hinüber. Urogs Augen fixieren weiterhin die Karte, während Ba’shek sich rügenden Blickes zum Nordorc Raek kurz wendet.
    Raaka hingegen grinst von Ohr zu Ohr und unterbricht die darauffolgende Stille.
    „Besser raus als rein Raek!“
    Raek ringt sich im Stillen ein schmunzeln ab und Raaka prostet dem Nordorc mit dem Lederschlauch voll Donnerschnaphz zu.

    Der Häuptling rollt die Karte wieder ein und erhebt sich, dass sein rechtes Knie mehrmals knackt – eine alte Kriegsverletzung aus lange vergangenen Tagen.
    „Löscht das Feuer, wir brechen wieder auf. Zu den Wölfen!“
    Die kleine Rast wird abgebrochen und der Weg führt die Donneräxte nun in den Norden, wie eh und je. Auf einem befestigten Berg werden die Nordorcs im Laufe der herangebrochenen Nacht, doch noch den Ort finden, wo sie ihr Lager in Vol’dun aufschlagen werden. Keiner weiß, was die kommenden Tage und Wochen allen bringen werden, und die Nacht mit einem Sternenzelt über den Donneräxte zieht dahin, wo ab und zu das Wort „Wüstenkrieg“ fällt.

    Fortsetzung folgt . . .
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    Re: Wüstenkrieg - Zwerge in Vol’dun

    von Bashek Gremash » 20.04.2021, 20:37

    Wüstenkrieg
    Zwerge in Vol‘dun – Teil III
    Erzählung von NameBa‘shek und Urog
    Bilder von Rriiâ, Sunekkâ und Raaka

    Irgendwo in Vol’dun.
    „Erkennst du was Kadur?“
    „Nicht mal einen Kodohaufen.“
    „Auf dieser riesigen Trollinsel gibt’s auch keine Kodos.“, wirft Raaka nebenbei ein.
    Kadurshak schnalzt mit der Zunge und wirft der Donnerkriegerin mit leicht zugekniffenen Lidern einen Blick, gleich einem Fausthieb, zu. „Dabuh, mit Kodoscheîsse kennst du dich ja aus, so oft wie du im Suff reingetreten bist.“
    Raaka zuckt mit den Schultern und kneift nun selber die Augen etwas zu, um von ihrem Beobachtungsposten etwas in der Hafensiedlung Trümmerfestung besser erkennen zu können. „Keine Khazad, nicht ein einziger. Ich kann nicht mal erkennen, wo sie ihre Bierfässer stehen haben.“ Raaka rempelt herumalbernd dem älteren Nordorc in die Seite. „Was glaubst du Kadur, stehn die Fässer in einem Bierkeller oder ner Kneipe?“
    Kadushak, selber einer der ersten Donnerkrieger überhaupt weitet die Augen, als ihn die Erkenntnis wie ein Blitz trifft. Er spuckt zur Seite. „Raaka Schnaphz’kopp, in deinem Kopf ist ja doch nicht nur Donnerschnaphz, du schlaues Biest. Dabuh, die Khazad werden sicher wo drin sitzen und sich schön einen in die Rübe kippen.“
    „Dann lass uns schnell runter Kadur und machen wir sie alleine platt, ehe sie alles wegsaufen!“
    Der Veteran grinst. „Los komm, reiten wir zurück ins Clanlager und berichtet, was wir gesehen haben!“
    Widerwillig nickt die Donnerkriegerin und folgt Kadurshak zu ihren Wölfen.

    Vol’dun ist berühmt und berüchtigt, besonders für einige noch unbekannte Orte, die es zu entdecken gilt. Auch für den Feind, ist diese Gegend wahrscheinlich Bedeutsam. Führt er immerhin einen barbarischen Krieg, auch gegen den Clan. Seinen Krieg wollte der Blaurock vorantreiben, die Säbelrasseln lassen.
    Vielleicht war auch der Blaurock auf der Suche nach einem geeigneten Lagerplatze. Eigentlich war die Allianz eher außerhalb vom Land im Meer mit seinen Kriegstruppen, Kundschaftern versammelt auf Schiffen. Berichte kamen dem Häuptling zu Ohren, dass einige Zwerge sich auf dem Weg in die Gegend aufgemacht haben. Sie Nisten wie ihre Raben und brüten, welchen Horde-Transport sie als nächstes aufpicken.

    Führte ein Weg in das Innere des Landes aus dieser Notlage heraus. Für einige Nordorcs war diese Welt noch Neuland. Ein unbekanntes Vol’dun verbirgt viele Bedrohungen, war aber dies ein wichtiger Ort für die Horde geworden. Urog führte seine Nordorcs im Rudel an ihren Stellungen vorbei. Einen Zusammenstoß umgeht der Häuptling vorerst noch, denn das Rudel ist auf dem Weg in das Herzstück des Landes.

    Fortsetzung folgt . . .
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    Re: Wüstenkrieg - Zwerge in Vol’dun

    von Bashek Gremash » 20.04.2021, 20:38

    Wüstenkrieg
    Zwerge in Vol‘dun – Teil IV
    Erzählung von Ba‘shek und Urog
    Bilder von Rriiâ, Sunekkâ und Raaka

    Ein wuchtiger Hieb des Einhänders trifft auf Raakas Parade. Die Donnerkriegerin fängt den Hieb des Zwergenkriegers ab, und versetzt in ins Leere. Aus der Distanz beobachtet der Häuptling den Kampf und muss trotz Ernstes der Lage etwas schmunzeln. Trifft der Geruch von Bier, auf scharfen Duft nach Donnerschnaphz. Beide Streiter hatten sichtlich mehr als genug davon intus, dass man deren Fahne bis in die hinterste Reihe wittern konnte.

    Raaka knurrt, „Na warte Du Stummelbart.“ Und nach dem Versetzen des Hiebes, wuchtet sie ihre Streitaxt in die Höhe und lässt sie beidhändig auf des Zwergen Haupts hinabsausen. Doch der Zwerg, trotz seiner kleinen aber stämmigen Statur, setzt sein Standbein nach hinten und hebt seinen eisernen Schild, um die zerstörerische Gewalt der Nordorc-Axt abzufangen. Aus einem vor lauter Haaren umrahmten Mund, mit etlichen gelben Stummeln, grinst der Zwerg hinter dem Schild die Nordorcin an. Entnervt tritt Raaka mit dem schweren Stiefel aus und drängt den Zwerg etwas zurück.
    „Mutiger kleiner Bastard.“ Raaka sieht sich am Schlachtfeld um, und sichtet vor sich den Nordorc-Hünen Raek.

    Für viele Nordorcs sollte ein neues Territorium erschlossen werden. Kundschaft musste überbracht werden, über geheime Allianz-Stellungen in Vol’dun. Einen geeigneten Stützpunktplatz ausfindig zu machen, das war der Plan. Auch Geschäftsbeziehungen zu einem gewissen Goblin sollten aufrecht erhalten werden. Ba‘shek, er wird bereits lebendig auf seinem beiden Füßen in Beutebucht erwartet. Wichtige Erkenntnisse über Vol’dun sollten die Gemüter auf den Östlichen Königreichen samt in ihren erbrachten Aufzeichnungen in diesen Krieg ermutigen. Eine weitere gewinnbringende Handels- und Transportroute wurde benötigt.

    Raek stand mit dem Veteranen Kadurshak weit vorne und beide Nordorcs – mächtig an Statur – halten in vorderster Linie dem zahlenmäßig überlegenen Angriff der Zwerge stand.
    „Vorsicht!“ brüllt der alte Veteran in Raeks Richtung, als erneut zwei Zwerge auf ihn einhieben. Raek, als Schildträger, baut eine Barriere auf und pariert beide Hiebe. „Ich schaff das schon alter Krieger!“ entgegnet Raek grinsend dem Veteranen.
    Kadurshak steigt zur Seite und weicht so einem Streithammer aus, der gerade in den Boden fährt. Der Zwerg, leicht überrascht, blickt nach rechts und bekommt gerade noch mit, wie die geballte Faust Kadurshaks ihn in einer Blutfontäne einige Zähne ausspucken lässt. „So alt nun auch wieder nicht Welpe!“, entgegnet Kadurshak und lacht grölend.
    Plötzlich löst sich ein Schuss aus größerer Distanz und streift den Veteranen am linken Oberarm. „Skah, diese ehrlosen Bastarde mit ihren Donnerstecken!“
    Raek sieht seitlich, wie eine Art Blitz an Kadurshak vorbei oder doch durchfährt? Es war das Geschoss aus der Zwergen Büchse. Die Zwerge machen erneut Druck auf den Hünen, und Raek muss etwas zurückweichen. Wut, Stolz und Ehrgeiz entfachen in Raek neue Kräfte und er setzt seinen Eisenstiefel erneut nach vorne. Die Zwerge prallen am Schild ab. Auf den Lippen seines Hauer bewehrten Mauls ein Donneraxt-Schlachtruf aus lang vergangenen Tagen. „REGASNO’BU!“
    Kadurshak hört den vertrauten Schlachtruf und nickt anerkennend dem jüngeren Krieger zu. „Dabuh, Regasno’bu!“

    Diese hitzige Wüsteneinöde ist voll von gefährlichen Piraten und skrupellosen Abenteurern. Sie bewohnen diese nie endende Wüste, die an manchen Tagen ähnlich wie Tanaris lodert. Ein Strudel von Tag und Nacht bekräftigte das Überleben. Gegebenheiten, wie wenig Nahrung, gefährliches Klima, und unreines Wasser sind auf dieser Insel ein Problem. Ohne ein gemeinsames Rudel, wäre es kaum zu überwinden. Dieses weite unfruchtbare Land ist im Moment der Alltag vieler Nordorcs. Anders als in der Heimat, in dem es reichlich Wald und unendliche Wasserwege gab. Zu jeder Situation konnte gejagt werden. Eine Jagd war für einen Kundigen nicht so mühselig wie in dem jetzigen Gebiet. Waren für viele die Sümpfe des Elends ein Zuhause. Nirgendwo gab es Mangel in der von Elemente und Ahnen gestützten Nordorc-Heimat. Keine „Snaga“ in Vol’dun weit und breit, würde Ba’shek sagen. Das Wort Snaga sagte vieles für ihn aus. Auch die Kraft der Natur und der Heilung sowie des Lebens bedeutete es für einige Nordorcs.

    Fortsetzung folgt . . .
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    Re: Wüstenkrieg - Zwerge in Vol’dun

    von Bashek Gremash » 20.04.2021, 20:39

    Wüstenkrieg
    Zwerge in Vol‘dun – Teil V
    Erzählung von Ba‘shek und Urog
    Bilder von Rriiâ, Sunekkâ und Raaka

    Die Nordorcin Torgra steht bei der Sturmschwester Rriiâ, welche eine sehr erfahrene Schamanin ist.
    „Schnell Torgra, geh mir zu Hand. Wir haben hier viele Wunden zu heilen, so gut wir können.“
    Torgra folgte Rriiâs Ruf und half der Schamanin. Der Sand unter ihren Füßen Färbte sich schon etwas rot vom vergossenen Blut aller Streiter. „Was soll ich tun?“
    „Hier, du musst dich beeilen und behalte deine Nerven Still, denn der Kampf auch als Heiler verlangt uns vieles ab.“ Rriiâ drückt der jüngeren Nordorcin einen Verband, welcher in einem Kräutersuds eingelegt war, in die Hände.
    Torgra hält den Verband und öffnet ihn. Ein Hölzernes Totem, dass um den Hals getragen wird war darin eingewickelt. Unabsichtlich? Torgra will es Rriiâ zurückgeben, im Glauben die Sturmschwester hätte es vergessen. Doch Rriiâ hält sie mit ausgestreckter Hand zurück, und lächelt leicht. „Behalt es Torgra, du wirst es brauchen!“
    Torgra noch in der Starre, aufgrund der ganzen Kämpfe um sie herum, sammelt sich innerlich und ihre Augen leuchten. Weniger vor Angst, sondern vor Freude. „Dabuh, ich mach mich auf den Weg!“
    Als sich Torgra aufmacht, murmelt Rriiâ bereits eine Stumme Bitte an die Elemente, um sich derer Kräfte zu bedienen.

    „Sind wir im Herzen von Vol’dun angekommen?“ fragt eine junge Donneraxt, die mit beim Donnerkrieger Ba’shek die Wache hielt. Er beantwortete mit rauer Stimme. In diesem Moment zucken die Ohren aller Begleiter. Torgra. Lauschte neugierig und verstand, Raaka, Kadurshak, und Ba’shek gaben ihr zuversichtlich die Antwort „Dabuh! Torgra hörst Du das?“. auch die anderen verstanden und horchten auf. Alle Donneräxte wussten Bescheid.
    „Ein feindliches Kriegshorn wird geschmettert!“.

    Der Häuptling betrachtet auf seinem Wolf Graupranke das Geschehen am Strand. Seine mit Falten und Narben gefurchte Miene ist wie in Stein gemeißelt.
    „Die Zwerge wehren sich tapfer, mit allem was sie haben. War nicht ander zu erwarten.“.
    Hinter ihm steht die Scharfseherin, beschützt von Iz’grim und Ba’shek. Iz’grim, als erfahrener Sturmrufer, hat selber eine sehr nachdenkliche Miene aufgesetzt, aber schwiegt und folgt seinem Häuptling. Urog’ash wendet sich knapp zum Donnerkrieger Ba’shek, als der Häuptling erkennt, dass es weder ein vor, noch zurück auf diesem von den Ahnen verlassenen Strand gibt.
    „Dabuh mein Häuptling.“ erwidert zugleich Ba’shek und setzt ein Horn auf die Lippen. Ba‘shek schmettert es quer über den Strand hinweg, bis zur Hafenfestung der Allianz.

    Die Kämpfe werden beendet. Denn die Donneräxte haben nur wenig Land gewinnen können, da sich die Zwerge mit aller Inbrunst wehrten und ihre Position stur behaupteten. Die Nordorcs sammeln sich beim Tross und helfen ihren Verwundeten, wo sie nur können. Rriiâ und Torgra hatten an diesem Tag viel zu tun, doch ihre zwergischen Zunftgesellen, hatten nicht minder zu tun, als sie erschlagene Zwerge über den Blutgefärbten Sand ziehen.
    Die Donneräxte sind in Marschformation und dabei abzurücken, als sich ihr Häuptling einmal noch wendet.
    „Nicht heute, nicht heute…“
    Er hebt die Pranke und Kadurshak brüllt den Marschbefehl. Die Nordorcs ziehen sich in ihr Berglager zurück, nichts ahnend, dass dies womöglich nicht das letzte Aufeinandertreffen in Vol’dun war. Der Wüstenkrieg geht weiter . . .

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    Re: Wüstenkrieg - Zwerge in Vol’dun

    von Bashek Gremash » 20.04.2021, 20:40

    Wüstenkrieg
    Zwerge in Vol‘dun – Teil VI
    Erzählung von Torgra
    Bilder von Rriiâ

    Das Lagerfeuer knistert noch leise vor sich hin, seine Flammen sind klein geworden. Um sie zu nähren, wirft Torgra ein paar Scheite nach und lehnt sich dann wieder an Karraghs silberweißes Fell. Ihre Wache ist seit einer Weile beendet, doch schlafen kann die Nordorc nicht. Ihr Blick schweift über den Sand nahe der Lagerstelle, dessen rote Färbung auch ohne Skal ein wenig an Blut erinnert.

    Es ist das eine, für Nahrung zu jagen, oder unser eigenes Blut im Sand zu vergießen., dachte sie verwundert. Wann ist es dazu gekommen, dass ich mir den Kopf wegen so etwas zerbreche? Es ist nicht viel Unterschied, beides muss sein und für beides gibt es seine Zeit.

    Von etwas weiter dringen keckernde Schreie durch die Nacht, ein Rudel Hyänen scheint auf der Jagd zu sein. Torgra lauscht den sich entfernenden Rufen eine Weile, bis sie nicht mehr an ihr Ohr dringen. Sie grunzt und nickt. Die Hyänen wissen das. Und ich weiss es auch. Grom uur Grom.

    Und dennoch war irgendetwas verändert. Der Verrat der Kriegshäuptling an der eigenen Rotte hatte den Anfang gemacht und Torgra auf die Suche geschickt. Bei den Nordorcs glaubte sie zur Ruhe zu kommen, doch im Laufe der Wochen hatte sich das als Trugschluss erwiesen. Zwar fühlte sie sich wohl mit dem Clan, doch ihr innerer Aufruhr hatte sich dadurch noch nicht gelegt.

    Der Kampf gegen die Zwerge war ein guter gewesen, doch Selbstzweifel hatten ihren Anteil an der Schlacht geprägt. Wo sie die einen schützen konnte, waren zu anderer Zeit Nordorcs verletzt worden, weil ein Moment der Unsicherheit sie abgelenkt hatte. Allein dass sie Rriiâ später zur Hand gehen konnte bei der Versorgung der Verwundeten, half ihr über die Schuldgefühle hinweg, die sie gespürt hatte und nur schwer beiseiteschieben konnte. Es war irgendwie gelungen und sie hatte weiter gekämpft, doch wie lange würde es gut gehen, bis eine solche Unachtsamkeit einem anderen Nordorcs das Leben kosten würde?

    Torgra knurrt leise und schüttelt sich. Ihr erster Griff geht an den vertrauten Schaft ihrer Hellebarde. Dann, unwillkürlich, berührt die andere Hand das Totem, das sie von Rriiâ bekommen hatte und nun an einem Lederriemen um den Hals befestigt bei sich trägt. Ein leises Schnaufen folgt, ein kurzes Lächeln. Dann ein Seufzer.

    Was ist mein Weg? Was ist gut für mich und den Clan? Ahnen, weist mir den Weg . . .

    Eine Weile noch lauscht sie in die nächtliche Stille, bevor sie sich erschöpft an Karraghs Flanke zusammenrollt. Das leise Knistern des Feuers begleitet sie in einen halbwegs ruhigen Schlaf.

    Fortsetzung folgt . . .
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    Re: Wüstenkrieg - Zwerge in Vol’dun

    von Bashek Gremash » 20.04.2021, 20:42

    Wüstenkrieg
    Teil II
    Heimkehr und Teilabzug – Teil I
    Erzählung von Sunekkâ
    Bilder von Sunekkâ, Rriiâ und Ba'shek

    Seit gut zwei Wochen steht nun ein bis zu den Hauern bewaffneter Schlachtbund der Nordorcs in Vol’Dun. Ihr Clanlager haben sie schon lange aufgeschlagen und weiter befestigt. Doch von feindlicher Aktivität ist nichts zu bemerken. Auch die Späher sehen nur Sand im aufwirbelnden Wind. Daher wird der Entschluss gefasst, dass die Donneräxte zum Teil abziehen werden. Nur einige Nordorcs lassen sie als Wachen und Beobachter zurück. Der restliche Schlachtbund macht sich mit seinen Rudeln zur Abreise bereit…

    Nach einem ausgiebigen, gemeinsamen Mahl am morgen machten sich die Nordorcs für die Abreise in die Heimat nun bereit. Die Donnerkriegerin Raaka sollte das Rudel sicher in die Heimat führen. Neben dem weiteren Donnerkrieger Ba´shek reisten auch die Luskträger Altac und Torgra, der Späher Raek, die Sturmschwester Rriiâ und die Scharfseherin Sunekkâ mit. In der Heimat wartete einige neuen Aufgaben auf die Nordorcs. Wie es bei den Nordorcs Sitte war bedankten sie sich vor ihren Aufbruch noch bei den Bewohnern ihres Lagers für deren Gastfreundlichkeit und ließen zum Dank einige Felle und Fleisch dort.

    Als Alle bereit waren gingen die Nordorcs zu ihren bereitstehenden Wölfen. Die Donnerkriegerin und Rudelführerin Raaka Schnaphz‘Kopp schaute noch einmal auf ein Landkarte und gab die Richtung des Aufbruchs vor.
    „Endlich verlassen wir dieses staubige und trockene Land.“, brummte Raaka vor sich hin.
    Die Nordorcs stimmten ihr zu, denn sie waren inzwischen ihre Sümpfe gewohnt.
    „Dabuh, endlich!“

    Das Rudel der Donneräxte ritt langsam, denn sie hatten einen langen Weg vor sich und wollten ihre Wölfe nicht zu sehr schon am Anfang der Reise auslaugen. Ba´shek und Raaka sicherten dabei die Vorhut des Rudels ab, und hielten Ausschau ob nicht doch ein Feind lauerte. Derweil bildeten Raek und Altac die Nachhut. Die Nordorcinnen Rriiâ, Torgra und Sunekkâ ritten so im Schutze der Krieger in der Mitte des Rudels als Tross und Herzstück. Sie unterhielten sich darüber was alles in der Heimat auf sie wartete. Sicherlich würde das Clanlager wieder einiges an Vorräte benötigen, denn lange waren sie nicht auf der Jagd gewesen. Torgra lauschte aufmerksam wie Rriiâ und Sunekkâ sich darüber unterhielten. Immer wieder hielt sie dabei ihren Kopf leicht schief, als würde sie über etwas nachdenken. Die Krieger machten immer wieder Witze über den ein oder anderen Gegner, den sie bekämpft hatten. So verging der Ritt fast wie im Nu und sie erreichten gegen Mittag die Grenze zu Nazmir.

    Die Sonne hatte den Höchststand schon überschritten, als den Kriegern nacheinander anfing der Magen zu knurren.
    „Wie ein Chor hungriger Welpen.“, grinst Rriiâ die Scharfseherin an.
    „Dabuh!“, grinst Sunekkâ zurück.
    Der Nordorc-Hüne Raek sprach leise zu Altac. „Ob es bald was zu mampfen gibt?“
    Altac zuckte nur mit den Schultern.
    Die Scharfseherin hatte die leisen Worte gehört und schmunzelte. Dann rief sie zu Raaka nach vorne. „Raaka…wir sollten eine Rast einlegen und etwas mampfen!“ Die Nororcs verhungern uns noch und die Wölfe sollen auch ruhen!“
    Raaka drehte sich kurz um und erwiderte, „Es kommt bald ein guter Platz wo wir rasten können.“

    Es dauerte dann auch nicht lange bis sie die Stelle erreicht hatten. Raek und Altac besorgen rasch Holz für ein Lagerfeuer, Ba´shek und Raaka erlegten ein Wild, welches sich in der Nähe aufhielt. Nach kurzer Zeit prasselte das Feuer und das Wild hing über der Flamme. Torgra und Rriiâ hatten derweil einige Beeren gesammelt. Als das Fleisch fertig war speisten die Nordorcs wie Kriegsfürsten. Nicht aber bevor auch ihre Wölfe mit dem Rest des Wildes und frischem Wasser versorgt waren.

    Nachdem die Wölfe und Nordorcs sich gestärkt und etwas ausgeruht hatten, brachen sie weiter Richtung Dazalor auf. Unterwegs war nur einmal ein vereinzelter Feind zu erblicken. Und dieser auch nur ganz kurz. Denn er verschwand sehr schnell im Unterholz, als er das Rudel Donneräxte sah und vor allem, als er die Krieger vor sich hin grölen hörte. Die Nordorcs brachen in lauten grollenden Gelächter aus, als sie ihn sahen, wie er in Windeseile verschwand. Auf dem restlichen Weg war nichts mehr von Feinden zu sehen und so erreichten die Nordorcs spät Nachts die Hauptstadt der Trolle. Am Hafen angelangt beschlossen sie die Nacht dort zu bleiben und erst am nächsten Tag weiter in die Heimat zu reisen.

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    Re: Wüstenkrieg - Zwerge in Vol’dun

    von Bashek Gremash » 20.04.2021, 20:42

    Wüstenkrieg
    Teil II
    Heimkehr und Teilabzug – Teil II
    Erzählung von Sunekkâ
    Bilder von Sunekkâ, Rriiâ und Ba’shek

    Die Nordorcs hatten den Abend bei viel Fleisch und Donnerschnaps am Hafen von Zandalar verbracht. Bis tief in die Nacht hinein lachten und grölten sie.
    „Auf den Mosh!“
    „Dabuh!“, stimmten alle mit ein.
    „Lok’ha dogg!“, brüllte ein Nordorc einen Donneraxt-Schlachtruf aus alten Zeiten.
    Über so manches was in Vol´dun geschah wurde gewitzelt. Es dauerte lange bis auch der letzte Nordorc sich zur Ruhe begab und es leise wurde im Lager der Donneraxt.
    Am nächsten Morgen erwachte der ein oder andere Nordorc nicht ganz so munter und es bedarf ein gutes, ausgiebiges Mahl erstmal, bevor die weitere Heimreise in Angriff genommen werden konnte.

    Die meisten Nordorcs brachen nach dem Mahl in die Heimat auf. Nur die Sturmschwester Rriiâ und die Scharfseherin blieben noch in Zandalar. Am Abend sollte der Häuptling zu ihnen stoßen. Er war etwas länger in Vol´dun geblieben und traf nun auch am Hafen ein.
    „Es wird Zeit, dass wir unsere Sümpfe wiedersehen!“
    Gemeinsam reisten die drei Nordorcs dann mit dem Schiff nach Kalimdor. Von dort ging dann ihre Reise weiter über Orgrimmar ins Schlingendorntal und endlich in ihre Heimat die Sümpfe des Elends. Die Reise war ohne nennenswerter Vorkommnisse, und schon bald war das Rudel wieder mit ihrem Clan Daheim vereint.

    ENDE
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