Chronologie Band 3
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    Chronologie Band 3

    von Bashek Gremash » 24.04.2022, 13:13

    Visionen
    Finsteres Spiel - Schicksalsstunde (Prolog Teil 4)
    Text von Kraschka
    Bilder von Meike

    Die Sterne standen am mondhellen Nachthimmel günstig und die Ahnen fühlten sich milde gesinnt, mit der Schamanin zu sprechen. Nach einer rituellen Opfergabe und dem Einatmen von wohlriechendem Rauch, den sie aus der Verbrennung verschiedener Sumpfkräuter gewonnen hatte, wurden ihr im klaren Wasser einer Schale verschwommene Bilder vergangener Tage gewährt:Krashka zuckte entsetzt zusammen, als ihr bewusst wurde, in welcher Gefahr sich ihr Clan am Tag nach der Rückeroberung befunden hatte. Dicke Wolken schoben sich vor den Mond und tauchten die Sümpfe in schweigende Dunkelheit; ein plötzlicher Wetterumschwung, den die Schamanin als Warnung der Ahnen deutete und ihr zu verstehen gab, dass der Feind nicht aufgeben würde. Als Krashka bei diesem Anblick allmählich die Kräfte schwanden, erhaschte sie einen letzten Blick in die Wasserschale. Undeutlich konnte sie große und kleine Silhouetten am Rande der Sümpfe erkennen, bei denen es sich nur um Blauröcke handeln konnte. Und es waren viele, verdammt viele!

    Mit einer raubtierhaften Bewegung schwang Krashka sich auf ihren Reitwolf und machte sich auf den Weg in das Lager der Nordorcs, um den Häuptling von ihrer unheilvollen Vision zu berichten. Der Tag würde kommen, um die Ahnen für ihre Unterstützung zu danken ...
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    Re: Chronologie Band 3

    von Bashek Gremash » 24.04.2022, 13:14

    Gromweihe

    Die Gromweihe ging vorüber. Balróg und Andraga haben bestanden. Erfolgreich und mit einem gewaltigen Durst auf das darauffolgende Fest, wo auch Trolle der Blutäxte dabei waren, aber auch Wolfsklauen. Es war ein langer Abend der Feierlichkeit, wo geschmaust und getrunken wurde, neben all den Wundersamen Geschichten, die der eine oder andere zu berichten hatte. Der Häuptling blickt sich unter allen Anwesenden um und grunzt sehr zufrieden, als er die neu verdienten Jäger und Handwerker der Donneraxt bei einander sitzen sieht. Und bester Laune stechen sie beim Fest hervor...
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    Re: Chronologie Band 3

    von Bashek Gremash » 24.04.2022, 13:14

    Wiederaufbau der Heimat
    Finsteres Spiel - Schicksalsstunde (Teil 4)
    von Sunekka

    Die Aufbauarbeiten gehen gut voran. Das Holz wurde für die neuen Palisaden verwendet , welche mit der Hilfe von Haruk und Zuakra schon wieder das Festungsgelände umschließen. Alle Nordorks und auch Freunde und Verbündete vom Donneraxt Clan sind eifrig bei der Arbeit. Peons sind weiter dabei im nahen Holzfällerlager Bäume zu fällen und Holz für die Festung ranzuschaffen. Von den Verbündeten kommen Erze und Steine in die Sümpfe an…

    Die Schmiede bessert die Rüstungen und Waffen aus und aus den Erzen werden auch neue Waffen und Rüstungen hergestellt. Mit den Steinen und dem Holz wird nun auch die Nororkheimat wieder zusätzlich befestigt.
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    Re: Chronologie Band 3

    von Bashek Gremash » 24.04.2022, 13:15

    Der Sturmwolf

    Eine Botschaft trifft in der Donnerfestung ein, nachdem ein Orc der Sturmwölfe im Sumpf war. Die Botschaft landet in des Nordorc-Häuptlings Pranken. Die von Falten und Narben gefurchte Miene des Kriegers bleibt ruhig, als der Nordorc Antwort gibt. Der Bote erfährt dann die Botschaft für die Orcin Shruka und verbringt die Nacht in der Donnerfestung, um am nächsten Tag Heim zu seinem Clan aufzubrechen.

    Immer mehr und mehr Orcs und ihre Clan scharren sich zusammen.
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    Re: Chronologie Band 3

    von Bashek Gremash » 24.04.2022, 13:16

    Kosh’harg-Fest
    Chronik: Urog
    Bilder: Rriia und Sunekka

    Nagrand – das Land der Winde. Seit jeher ist dieser Landstrich die Wiege orkischer Traditionen. Geschichte zog ins Land, und mit ihr viele Ereignisse, welche diese Traditionen haben verblassen lassen. Zu lange haben die Orks in und um Orgrimmar vergessen, was ihre Ahnen sie einst lehrten. Das Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen wahren. Doch alles bewegt sich im Kreislauf und so kehrt Vergessenes auch wieder zurück, um von neuem hochgehalten zu werden. Das Kosh’harg-Fest!

    Und so wird Nagrand, wie einst, das spirituelle Zentrum der Orks. Aus allen Himmelsrichtungen strömen sie herbei und betreten die zerbrochene Heimatwelt ihres Volkes. Garadar, nicht mehr der Platz um den Oshu’gun, soll nun alle Ork-Clans zum Kosh’harg-Fest willkommen heißen. Die Orkclans schlugen ihre Lager auf, nachdem immer mehr und mehr Orks Garadar erreichen. Die Zeit des Lagerlebens hat begonnen, bevor die Eröffnungsrede und das Schamanenritual ihren Anfang nahm.

    Das Lager vom Sturmwolf Clan und des Donnertaxt Clan wurden besonders besucht, und sowohl Speis und Trank, wie auch Geschichten geteilt. IN Freundschaft haben sich alle Orks, gleich welchen Clans betrachtet. Und so soll es auch zum Kosh’harg sein. Gemeinsam wohnte sie dem Ritual bei, welches von fünf Schamanen durchgeführt wurde. Gemeinsam lies sie ihre Wölfe heulen, auf das auch die vierbeinigen Gefährten den Gruß zum Fest entstetzen und aus vielen Orkkehlen die Freude zu vernehmen war.

    Im Laufe des Abends von diesem Kosh’harg-Fest wurde aus Richtung des Donneraxt-Lagers ein Lok’amon gesungen. Ein Lied von der Gründung einer Familie – das Nordorklied. Am Ende des letzten Verses wurden die Trommeln geschlagen, denn das Mak’roghan wurde eröffnet, um in diesem Kosh’harg den stärksten Kämpfer zu ermitteln. Zahlreiche Hünen, und sogar eine Ork, haben sich zu diesem Wettstreit gemeldet, ehe es am Ende nur einen Sieger gab, welcher sich dann den Titel Lo’gosh verdiente. Diesen wird er als Beinamen, bis zum nächsten Kosh’harg tragen dürfen. Die Anerkennung aller anwesenden Orks und Clans hat dieser Sieger.

    Nachdem dann auch das Wettschießen vollzogen wurde, wo viele Bogenschützen sich messen konnten, stand der Mond bereits hoch. Die Wölfe heulten und es schien, als ob sie ihre Reiter und Gefährten zur gemeinsamen Ruhe bei den Lagerfeuern riefen.


    Das Feuer knisterte, der mitgebrachten Gaben wurden weitergereicht und Worte der Freundschaft gesprochen. Zum Abschluss erzählte der Häuptling noch eine Geschichte, aus der Zeit seiner Kindheit. Über wilde Oger und tapfere Orks. Doch jede Geschichte nimmt ihr Ende, und so auch dieses Kosh’harg-Fest. Die Orks legen sich zur Ruhe, während manche noch bis spät in die Nacht sich den Schlauch scharfen Gebräus reichen. Sie blicken einander über das Flackern der Flammen an, und erkennen sich selber im Anderen. Es war ein guter und festlicher Abend. Und es soll nicht der letzte sein, denn das nächste Kosh’harg ist dann im Herbst...
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    Re: Chronologie Band 3

    von Bashek Gremash » 24.04.2022, 13:17

    Donner'Rudel im Norden
    Chronik: Urog
    Bilder: Rriia & Sunekka

    Zwei Rudel machen sich auf den Weg in den Norden. Die Nordorks dachten zuerst, dass es ihr Häuptling tatsächlich ernst meint im Dienste für die Untote Sylvanas zu gehen, um am Ende mit Madenrittern und Untoten Seite an Seite zu streiten. Das hat sich dann aber nur als Jux herausgestellt. Zur Erleichterung von der Schamanin Rriia, die dem alten Krieger kurz nachtragend war, um aber ihr Grinsen schon bald wieder zu gewinnen. Denn seit wann kämpfen Nordork mit Todesritter, Untoten oder gar Hexern zusammen? Alle hatten zum Lachen, auch wenn sie sich Kampf- und Abmarsch bereit machten. Und das war auch notwendig.

    Denn in zwei Donnerrudel macht sich das Banner vom Donneraxt Clan gen Norden auf. Allem voran Urmug und die Sturm’makhai Sunekka, die neben ihrem Häuptling reiten. Sie durchqueren dunkle Wälder und brennende Steppen, um auf ihrem langen Weg mehrmals auf feindliche Allianz-Truppen zu stoßen. Die Nordork erkennen die Banner der Grollbringer, aber auch eine ihnen noch fremde Standarte, welche sich als die Sturmwindgarde herausstellt. Und beide kämpfen an der Seite von Schattenrittern. Krashka witterte die Feinde bereits, während der junge Drogor es kaum erwarten konnte in die feindlichen Truppe einzubrechen.

    Es waren heftige Kämpfe, die besonders am Fuß der Schwarzfelsspitze getobt haben. Verbissene kleine Zwerge, tapfere Menschen! Doch die Nordorks konnten sich behaupten und schlugen die feindliche Truppe mehrmals zurück, ehe Ruhe einkehrte, und ihre Donner’Rudel sich wieder auf den Weg gen Norden machen konnten. Sie schlugen im Loch Modan dann ein Lager auf, um sich auszuruhen, ehe die Reise fortgesetzt wurde. Der Schamane Balróg ist es nun, der als erstes eine Verfolgung bemerkt. Als die Nordorks schon beinahe das Arathihochland erreicht haben, werden sie abermals, diesmal vor dem Thangol-Übergang, von einem feindlichen Allianz-Trupp angegriffen. Diesmal begehen die Nordork eine List, und erneut werden die Blauröcke zerschlagen, aufgrund einer List.

    Am Ende erreichen die Donner’Rudel ihr Ziel. In Hammerfall machen sie halt und schlagen ihr Lager auf, um die kommenden Tage in diesem Hochland der Jagd nachzugehen, ehe sie wieder sich auf den Heimweg machen.
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    Re: Chronologie Band 3

    von Bashek Gremash » 24.04.2022, 13:18

    Grenzland
    von Krashka

    Bis tief in die Nacht zog ein schwerbewaffneter Donnertrupp durch das angrenzende Feindesland. Angeführt wurde dieser vom Häuptling persönlich, an dessen Seite die Sturm'makhai an vorderster Front die Spitze bildete. Der Kern bestand aus zwei Schamanen und einem Luskträger. Eine Späherin des Klans rundete mit wachsamen Augen und geschulterter Armbrust das hintere Ende der Formation ab ...

    Während die Donneräxte sich im Schutz der Dunkelheit behutsam auf ihren gepanzerten Reitwölfen fortbewegten, erzählte Rriia ihren Brüdern und Schwestern von einem Angriff feindlicher Zwerge, der sich nur zwei Tage zuvor in den Sümpfen ereignet hatte. Nordorcs, die nicht vor Ort gewesen waren, tauschten wütende Blicke aus und grunzten überrascht. Angesichts dieser Tatsache nahm Kraschka ihre schwere Armbrust in beide Pranken und spähte besonders aufmerksam in die naheliegende Umgebung ...

    Als der Mond seinen höchsten Punkt am Himmel erreichte, blieb Urog'âsh abrupt stehen und starrte in die Ferne. Die restlichen Donneräxte folgten seinem Blick. Vor ihnen ragte der geheimnisumwobene Schwarzfels in die Höhe, den sie durchqueren mussten, um die Sengende Schlucht zu erreichen ...

    Der Trupp setzte sich schweigend in Bewegung, während der Wind dunkle Wolken vor sich her trieb, als plötzlich ein ohrenbetäubendes Kreischen die Stille durchbrach. Aus der Luft schoss ein stolzer Greif der Allianz auf die Donneräxte hinab, von dessen Rücken ein Zwerg sprang und wie ein Berserker auf die Orcs einschlug. Wie aus dem Nichts tauchte im selben Moment ein weiterer Zwerg auf, der den Donnertrupp mit raschen Dolchstößen zusetzte und ihn somit zum Stillstand zwang. Als Urog'âsh verstand, was gerade geschehen war, warf er sich schützend vor seinen Klan und brüllte die ersten Befehle, woraufhin die Nordorcs Kampfstellung bezogen. Kraschka verschoss nur vereinzelte Bolzen, um keine Munition zu verschwenden und beschützte stattdessen die Schamanen, damit sie ihre heilenden Totems in den Boden rammen konnten. Eine wage Vermutung bestätigte sich, als ihr Blick auf drei weitere Blauröcke fiel, die sich in sicherer Entfernung ein wenig abseits gesammelt hatten und nun ihren Verbündeten zu Hilfe eilten. Es war ein Hinterhalt!

    Ein heftiger Kampf tobte am Fuß des Schwarzfels und obwohl der Feind gesehen haben musste, dass sie zahlenmäßig unterlegen waren, kämpften sie entschlossen und gaben den Orcs zu verstehen, dass sie in der Brennenden Steppe nicht erwünscht waren. Es gab auf beiden Seiten schwere Verletzungen und nachdem die Donneräxte den zweiten Angriff abgewehrt hatten, flüchteten sie in den Schwarzfels und erreichten schließlich die grünen Weiten von Loch Modan. Dort schlugen sie ihr Lager auf und versorgten am Feuer ihre Wunden ...
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    Re: Chronologie Band 3

    von Bashek Gremash » 24.04.2022, 13:18

    Zwerge in der Nordork-Heimat
    Text und Bild von Sunekka

    Der Abend ist angebrochen und die Sturm‘Makhai ist in ihrer Kammer noch beschäftigt. Auf einmal zerreißt das Brüllen der Sturmschwester Rriia die Stille in den Sümpfen "Angriff auf die Festung".

    Die Sturm‘Makhai Sunekka wirbelt herum und legt im hinausstürmen ihre Rüstung an. Am Festungstor stehen schon die Schamanin Rriia und die Krieger Drogor und Urmug, kampfbereit in ihren Rüstungen. Vier Zwerge mit fremden Wappen stehen vor den Toren.
    Die Nordorks zeigen den Zwergen deutlich, dass diese in den Sümpfen nicht geduldet werden und auch die Zwerge scheinen keinen Freundschaftsbesuch machen zu wollen. Ein heftiger Kampf entfacht und die Nordorks verteidigen ihre Festung und vertreiben die Zwerge vorerst aus den Sümpfen.

    Nach dem Kampf sitzen die vier Donneräxte im Festungshof am Lagerfeuer zusammen und sprechen über das gerade Geschehene. Sie überlegten welche Wappen die Feinde trugen und waren sich einig, dass es eines der neuen Wappen gewesen sein muss, welche in Sturmwind und Eisenschmiede sich gesammelt haben. Es waren Zwerge von diesem Grollbringer Regiment und Feodars Vermächtnis...
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    Re: Chronologie Band 3

    von Bashek Gremash » 24.04.2022, 13:19

    Pfade voller Tropfen - Teil I (Bei den Menschen)
    von Xornim

    Xornim wird von Rriia mit Donnerschnaps ausgerüstet, welches er seinem Wildschwein auf den Rücken schnallt. Er salutiert, schwingt sich auf sein Reittier, klopft diesem auf die Schulter und reitet los. Laut singend öffnet er den ersten Schlauch und beginnt seine Reise. Nach kurzer Zeit und den ersten leeren Schläuchen, kommt er im Pass der Totenwinde an. und grunzt, "Scharfe Kurven hia, da muss man ja aufpazhen nup whaz vom schönen Schnapzzzh zu verschütten!"

    "He, du dha, kann egh mit dia Greifen fliegen? NUP?! DHAN GIBT EZH JETZT GREIFENHACK!" Endlich angekommen, wird er direkt "freundlich" empfangen.
    Die Geheimvorräte gefunden, ob das wohl reicht? Draußen wird den Blauröcken gezeigt was es heißt wie ein Nordork zu saufen und zu kämpfen!

    Eine Kurze Pause muss auch mal sein! Eine wilde Meute, mit Mistgabeln bewaffnete Bauern und Soldaten jagen Xornim am Ende hinterher, während er Lieder singend seinen Schnaps aus dem Becher trinkt, immer vorsichtig nichts zu verschüttetn. Als der Becher leer ist, dreht er sich kurz, wirft diesen einen Bauer an den Kopf und macht sich in großen Sätzen davon, nur um irgendwann irgendwo aufzuwachen und sich wieder auf den Weg Richtung Heimat zu begeben.
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    Re: Chronologie Band 3

    von Bashek Gremash » 24.04.2022, 13:20

    Pfade voller Tropfen - Teil 2 (Elwynn und Dun Morogh)
    Bild und Text von Xornim

    Am Abend nach der Befreiung von Rriia macht sich Xornim auf, um den Pfad des Tropfens zu beenden. An der Flamme Donneraxt wurde er noch gewarnt vorsichtig zu sein, doch trotzdem machte er sich auf den Weg.
    „Dhaz saufen beginnt, dogh dha Zwerge sehn nup so begeistert davon!“

    Bramlin und ein anderer Zwerg prügeln sich im Schnee mit Xornim und vertreiben ihn nach einiger Zeit, also macht er sich auf den Weg Richtung Seehain.
    „Diezhe Tunnel sehn aba augh verdammt engh!“
    „Braught ihr Hilfe beim weghschiebhen?“
    „HEUTHE, magh egh her dha Regelhn!
    Der Schnaps von den Zwergen ist besser als von Menschen, aber Xornim nimmt trotzdem alles, was die Blauen haben.

    „Uuh, Blauröcke verhauen und von andren Blauröcken davon bejubelt werden? Dha müssen wia öftaz hin! Harhar!“
    Doch auch in Seehain hat man als besoffener Nordork nicht lange seine Ruhe und so vertreiben ihn die Wachen irgendwann, sodass er sein Zelt aufbaut und erstmal eine kurze Rast macht, bevor Xornim zum Clan Heim kehrt!
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    Re: Chronologie Band 3

    von Bashek Gremash » 24.04.2022, 13:21

    Pfad dehz Mosh - Xornim
    Chronik: Urog
    Bilder: Sunekka und Rriia

    Wieder bricht ein großer Abend für einen Krieger an, welcher sich einreihen wird, in eine Generation vieler Nordork-Krieger, die den Pfad des Donnerkriegers gegangen sind. Xornim Lo’Gosh, welcher beim letzten Kosh’harg-Fest im Frühling sich im Mak’roghan gegen zahlreiche Gegner bewies und so den Beinamen Lo’Gosh verdiente.

    Doch an diesem Abend, wird Xornim zu seiner letzten Prüfung auf dem Pfads zum Donnerkrieger sich eben diese Stellung im Clan der Nordork verdienen dürfen. Ein Clanwächter will er sein, so ist es nun an ihm sich seinen Gegner auch im letzten Pfad zu stellen. Und sogar einer der altgedienten Donnerkrieger, Kadurshak höchstpersönlich, soll an diesem Abend dabei sein. Der alte Krieger ist von seiner Reise endlich heimgekehrt, und so mancher deutet dies als Segen der Ahnen, welcher Xornim zu teil werden soll.

    In mehreren Donnerrudel verlassen die Nordorks ihren Sumpf, um sich auf den Weg ins zerbrochene Nagrand zu begeben. Im Nagrand, wo Xornim schon bald seine letzte Prüfung ablegt, im Kreis des Kampfes. Orcum, Rriia und Urmug werden ihn herrausfordern. Xornim bezwingt all seine Gegner, und beweist somit seine Fähigkeit als zukünftiger Clanwächter. Und so legt Xornim vor seinem Clan und vielen Schaulustigen den Grom-uur-Grom-Schwur ab, und wird am Ende von seinem Häuptling zu einem vollwärtigen Donnerkrieger ernannt.
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    Re: Chronologie Band 3

    von Bashek Gremash » 24.04.2022, 13:21

    Zerstrittene Horde

    In Rudeln verlassen die Nordorks dieser heißen Tage immer wieder die Sümpfe und suchen die Schlachtfelder auf, um Ehre und Beute im Kampf gegen die Allianz zu erwerben. Es sind hitzige Gefechte, doch leider nehmen sie oft in den Reihen der Horde ihren Anfang und schaffen es kaum über die Schwelle zum Feind. Die Nordorks bekommen leider allzu oft mit, wie zerstritten viele Mitglieder der Horde untereinander sind. Schuldzuweisungen und Konzentrations-Unfähigkeit sind stets Begleiter, statt ein standhafter Kriegs-Kamerad zur Linken und zur Rechten. Sturm’Makhai Sunekka bereitet ein Heilgebräu zu und verbindet einige Wunden, während der alte Krieger zu sprechen ansetzt.
    „Die Horde jammert, viel zu viel.“

    Nordorks des Donnerrudels nicken ihrem Häuptling schweigend zu, während Schweiß sich wie ein reisender Bach über deren Körper ergießt.
    „Sie kämpfen nicht, sondern suchen die Schuld für ihr eigenes Versagen bei den Kriegern, welche ihnen Schutz und Sicherheit geben sollen, oder sollten.“

    Eine Schamanin wirkt sehr niedergeschlagen, doch Entschlossenheit spiegeln ihre Augen wieder.
    „Sollen sie nur jammern, wir kämpfen!“

    Der Häuptling grunzt und zwischen seinen Hauern wird eine Zahnreihe entblößt, als er Rriia angrinst. Er grölt lachend darauf los und klopft dem Donnerkrieger Shagrak und dem Späher Kurschuk gegen den breiten Rücken. Schwer kann die Laune eines Nordorks gekippt werden.
    „So ist es, wir kämpfen. Grom uur Grom!“

    Doch aus solchen traurigen Gründen, welche derzeit die Runde in der Horde machen, müssen die nordorkischen Donnerrudel umso mehr Einheit regelrecht demonstrieren und führen, um bitter erfochtene Siege für ihren Clan und die Horde zu erringen. Es sind schwere Tage für die Horde, seitdem die Höllenfeuerzitadelle mit Gul'dan darin angegriffen wird. Aber auch diese werden enden, solange die Ahnen mit ihnen sind…
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    Re: Chronologie Band 3

    von Bashek Gremash » 24.04.2022, 13:22

    Botschaft aus der Ferne

    Auf der Reise ins Arathi Hochland bekommt der Donner'Rudel mit Nordorks von einem fremden Ork mit, dass es eine Schamanin gibt, die Neuigkeiten zu verkünden hat. Sie soll angeblich sogar einen Aushang angefertigt haben, welcher am Botenbrett in Orgrimmar hängt. Dankbar erweisen sich die Nordorks dem Fremden gegenüber, laden ihn auf einen Schluck Donnerschnaps und etwas Trockenfleisch ein. Die Nordork-Schamanen werden sich mit ihrem Häuptling schon bald zu diesem Aushang aufmachen...

    Erzählung von Urog
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    Re: Chronologie Band 3

    von Bashek Gremash » 24.04.2022, 13:23

    Wind und Kälte

    Einmal, zweimal, dreimal umschlingt das eingefettete Leder das Heft der Klinge, ehe der Krieger es festzieht und mit einem Knoten fixiert. Der Krieger grunzt zufrieden, als er sein Werk betrachtet, um gleich darauf einige Testhiebe mit der orkischen Schwertklinge zu vollziehen. Sie schneidet regelrecht die feuchte Luft in den Sümpfen des Elends. Und der Griff liegt nun rutschfest in der Pranke. Rriia macht einige Schritte auf den Krieger zu und grinst leicht,
    „Na Kadurshak, hat der dahz Zult wieder fehzt em Griff.“

    Kadurshak funkelt sie zuerst an und erwidert dann jedoch das Grinsen mit seinen gelblichen Hauern.
    „Dabuh Rriia. Se wird wieder Köppe spalte, wie reife Melone!“

    Er lässt die Klinge sinken und wischt sich mit der Linken über die schweißbedeckte Stirn. Rriia tritt näher und reicht dem Krieger eine Schale mit Wasser. Kadurshak nickt dankend und ergreift die Schale, um den brennenden Durst zu löschen. Ein donnernder Rülpser ist Rriia die Bestätigung, dass ihr Geschenk mehr als willkommen war, als er sich zur Halle des Donners begibt.
    „Dah Durub ruft unhz. Weihzz der, wahz lohz sen?“

    Rriia folgt seinen Schritten gen Halleneingang und zuckt leicht mit den Schultern.
    „Deh Sturm’makhai hat mer etwahz blah. Ehz geht angebligh um Angriff em Norden. Deh kommenden dub Dagaz soll ehz geschehe. EHz soll nagh Nordend gehe.“

    Kadurshak grunzt zufrieden, als er von Nordend hört. Hat es da andere Temperaturen, als derzeit im Süden. Ein Klima, wie im Frostfeuergrat.
    „Dann werde were ehz an dah Flamme sicher gleigh erfahre.“

    Beide Nordork dringen in die Halle des Donners vor und sehen schon den Clan versammelt um die Flamme Donneraxt, wo die Sturm’Makhai Sunekka sitzt und zum Häuptling blick. Der Krieger Urog’âsh erzählt seinem Clan von dem Vorhaben der nächsten Tage. Im Donner’Rudel werden sich die Nordorks auf den Weg in den Norden machen, um das Abenteuer an den gefährlichsten Orten zu suchen. Beute soll winken, aber noch mehr Leib und Seele eines Kriegers ertüchtigen. Morgen schon brechen die Donner‘Rudel auf, nachdem sie sich mit dem nötigen Proviant versorgt haben.

    Erzählung von Urog
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    Re: Chronologie Band 3

    von Bashek Gremash » 24.04.2022, 13:24

    Heimkehr

    Siegreich kehrt das Donner’Rudel wieder heim in den Sumpf, nachdem die Nordorks gemeinsam das Vorhaben gestemmt haben. Den Weg zu den Abenteuern hat das Rudel, mit Rriia, Sunekka und dem Durub auch dazu genutzt, um eine Patrouille abzuhalten. In der Donnerfestung wieder angekommen…

    Erzählung von Urog
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    Re: Chronologie Band 3

    von Bashek Gremash » 24.04.2022, 13:24

    Im Donner'Rudel unterwegs
    von Sunekka

    Der letzte Abend des Sommermondes brach an. Die Sturm´Makhai Sunekka sammelt die eintreffenden Nordorkn um sich. Es sind die Schamanin Rriia und die Kriegerin Sorar , die an diesem Abend zum Clan heimkehren.

    Die drei Makas reiten im Rudel zum Kriegsspeer und warten nach Ashran gerufen zu werden. Da die Horde sie aber nicht zum Kampf rufen begeben sie sich auf die Schlachtfelder und eringen dort Seite an Seite Siege gegen die Blauröcke. Nachdem sie die Schlachtfelder gesichert haben begeben sie sich noch Tol Barad, welchen noch von den Blauröcken gehalten wird. Als sie in Tol Barad erreicht haben , ist von den Blauen nichts zu sehen und so übernimmt das Donnerrudel der drei Makas wieder die Herrschaft über Tol Barad ein.

    Dies war für diesen Abend dann der letzte Sieg des Donnerrudel und die Makas zogen wieder in die Heimat.
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    Re: Chronologie Band 3

    von Bashek Gremash » 24.04.2022, 13:25

    In den Sümpfen

    Es ist spät in der Nacht, denn der Morgen graut schon langsam in den Sümpfen des Elends, als der alte Krieger und Häuptling der Nordorcs zu seinem Clan heimkehrt. er sieht sich nur kurz nach dem Rechten um, ehe er sein Lager aufsucht, um erschöpft in den Fellen seines Lager zu fallen.

    Am nächsten Morgen vibrieren seine Nüstern, als der Nordorc einen angenehmen Geruch wahrnimmt. Er strömt von außen ins Innere und umschmeichelt das Haupt des Kriegers. Er öffnet die die verkleben Lieder und seine dunklen Augen versuchen zwischen all dem Haar seines Zopfes, welcher sich über das Gesicht verteilt hat, zu erkennen. Mit einem Lauter gähne spreizt der Nordorc seine wuchtigen Arme, bis es im Brustbein knackt. Der neue Tag beginnt.

    Die ersten Sonnenstrahlen begrüßen den aus dem Lager wankenden Krieger, ehe er von Sunekka und Rriia lächelnd begrüßt wird. Sie haben ein Mahl hergerichtet, zu welchem sich der Nordorc nicht lange bitten lässt. Während er hungrig die zubereiteten Speisen verschlingt und mit reich Wasser aus dem Reinquell hinunterspült, berichten ihm die beiden Nordorcs, was sich ereignet hat und wer aller in den Sümpfen angekommen ist.

    "Aka'magosh, Gastfreundschaft sollen se erfahre!"

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    Re: Chronologie Band 3

    von Bashek Gremash » 24.04.2022, 13:26

    Orcin ohne Vergangenheit (1)
    Vorgeschichte

    Dunkelheit. Verloren. Wie ein Schleier legt sich ein Nebel über ihren Geist, als die Orcin in einem entlegenen Winkel Kalimdors erwacht. Lichtstrahlen dringen durch die Wimpern ihrer vom Schlaf verklebten Augen. Die Orcin blickt sich, ohne zu wissen, wo sie sich befindet oder sogar wann sie sich befindet. Ihre Haut ist grün auf den Händen, als sie diese mustert. Sie erhebt sich und klopft sich den Staub der Erde ab. Ein Windstoß weht ihr entgegen und füllt ihre Lungen mit Leben, als hätte sie zum ersten Mal zu atmen begonnen. Die Orcin atmet tief ein und ein entspanntes Grunzen entfährt ihren Hauer bewährten Lippen. Ein Blick zum Himmel. Es ist Tag und Wolken bewegen sich am Himmel. Aber wer bin ich? Plötzlich stellt die Orcin fest, dass sie nicht ansatzweise etwas über sich selber weiß. Sie lebt und sie ist, aber mehr gibt es nicht. Der Wille zu leben und zu atmen, lässt sie einen Schritt nach den anderen setzen. Und so beginnt ihre Geschichte. Im irgendwo, als irgendjemand.

    Es vergehen Tage und Wochen, bis sie sogar eine gewaltige Metropole erreicht. In einem trockenen Land erhebt sich die orcische Bastion Orgrimmar. Orgrimmar, der Name kommt mir bekannt vor, woher? In Orgrimmar trifft sie auf ihr Volk, aber auch auf andere Wesen, die ganz anders als sie selber ist.
    Auf nach Draenor sagen alle. In Draenor warten Aufgaben auf uns. Die Stimme der Masse erreicht auch die Orcin, und so folgt sie dem Strom des Volkes. Zurück in dieses Draenor. Es kommt ihr bekannt vor, doch weiß sie nicht woher. So verworren sind die Worte und so ohne Sinn. Doch vertraut. Aus Erzählungen erfährt sie dann, dass es vor langer Zeit einmal gewesen sein soll. Sie selber ist Jung. Doch wie alt? Wie viele Winter sind verstrichen, die sie überlebt hat? Sie weiß es nicht. Auf nach Draenor. Auch die Orcin folgt diesem Ruf und läßt sich vom Fluß der Zeit treiben, in ein Land, dass so in ihr verwurzelt, wie sie es sich kaum vorstellen kann. Die Orcin fühlt sich wohl, wo sie ist. Sie spürt die Erde, sie genießt den Wind. Und längst hat sie sich an die Tatsache gewöhnt von allen nur mehr Kriegerin genannt zu werden. Eine Kriegerin ohne Namen. Aber diesen Ruf hat sie sich verdient, denn schon viele Feinde sind unter ihren Klingen gefallen, wo sie auch das Abenteuer mit so vielen anderen suchte und fand.

    Eines Tages kam sie nach Ashran. Eine Insel, die in zwei Teile geteilt wurde. Sie steht auf den Palisaden von Kriegsspeer und blickt auf die Ruinen einer anderen Kultur hinab. Große Wesen, fleischig und mit Muskeln bepackt, wie sie es selten gesehen hat - Oger. Was machen diese Oger in Ashran und warum will die Horde dahin und ihre Rivalen, die blaue Standarte der Allianz?
    Aus Kalimdor in eine Welt, die längst vergangen ist. Von einem Winkel in den anderen. Von Schlacht zu Schlacht, und nun steht sie hier - vor Ashran.
    Die Orcin entschließt sich mehr über diese Insel zu erfahren. Mehr von diesen Stätten der Oger zu sehen.
    „Komm Kriegerin, lass uns nach Ashran. Lok’tar O’gar!“

    Der andere Orc erhebt seine Axt und grinst der Orcin zu. Sie begleitet die Gruppe, welche sich nach Ashran aufmacht. Ob sie da Antworten findet? Gemeinsam mit dem roten Banner der Horde stößt sie tief vor ins Schlachtfeld von Ashran. Um sie herum Krieger aus vielen Völkern aus allen Herrenländer. Schon lange hat sie nicht so viel Kampf an einem Ort gesehen. Sie genießt den Kampf, den Rausch des Blutes. Und wieder weht ihr der Wind entgegen und ihre Lungen füllen sich mit Leben inmitten des Todes. Der Wind trägt ihr Laute rüber, doch ihre Sinne sind im Rasch des Moments…

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    Re: Chronologie Band 3

    von Bashek Gremash » 24.04.2022, 13:26

    Orcin ohne Vergangenheit (2)

    Wieder ein frontaler Hieb, welchen der Schild abfängt. Der Orc-Krieger setzt einen Schritt vor und versperrt dem Menschen so die Sicht. Der Mensch taumelt zurück und sieht nur, dass eine Axthieb auf Hüfthöhe unter dem Schild hervorschnellt und ihm die Knochen zertrümmert. Unter lautem Gebrüll sackt der Mensch zu Boden. Blut tropft ihm aus dem Mund. Als der Schild sich senkt, ist das letzte was der Mensch sieht, die vernarbte Miene eines älteren Orc, der grimmig auf ihn hinabsieht und sich dann zum nächsten Feind Wendet.

    Urog’âsh packt seinen Schild fest in die Pranke und wischt sich mit dem Handrücken seiner Rechten das gesprenkelte Allianzblut von seinen Augen. Er grunzt zufrieden, als er sieht, dass die Blaue Standarte sich langsam zur nächsten Position zurückzieht, die es gilt zu erobern. Der Nordorc wendet sich aber und vergewissert sich, dass es der Schamanin Sunekka auch gut geht. Sie eilt ihm entgegen und untersucht den Krieger bereits auf Wunden. Er grinst und winkt.
    "Ach lass nur, ist ne kleine Schürfwunde nur. Lass uns weiter."

    Sie erlaubt es aber nicht und gewahrt den Krieger still zu stehen.
    "Du bist zwar der Häuptling, aber ich bin die Schamanin von uns beide. Also halte Still, bis ich deine Wunden schließe. "

    Der Krieger grunzt nur mürrisch und tut, wie ihm seine Gefährtin befahl. Während Sunekka sich um die Schrammen und Blutungen kümmert, hält der Krieger nach Feinden Ausschau. Ein Horn wird geschmettert, und eine Horde an Kriegerin in Rot stampft auf die nächste Bastion vor.
    "Sunekka, Urog muss vor. Sie brauchen mein Schild vorne."

    Die Schamanin nickt,
    "So, jetzt. Na also, hat doch nicht lang gedauert?"

    Sie grinst ihn nur schelmisch an, während er nur murrt und ihr dann doch einen Klapps auf den Po gibt. Lachend stürmt er vor, ohne den Fluch der Nordorcin über sich ergehen zu lassen. Sie dringen in ein Gebiet vor, dass sich das Stadion nennt. Eine Arena, wo scheinbar Rennen stattgefunden haben. Heute kämpfen Horde und Allianz um den Besitzanspruch. Die Schlacht wütet entsetzlich. Von allen Seiten Schmerzensschreie. Überall Blut. Der Nordorc kämpft sich wieder nach vorne, den Schild voran und drängt mit weiteren Kriegern die Blauen Feinde zurück. Plötzlich bemerkt er eine Orcin.

    Der Nordorc sieht noch einmal zu der Orcin hin, da sein Neugierde geweckt wurde. Anders, als die meisten anderen Orcs in der Horde, sah diese Orcin in ihrer Rüstung wie ein wahrer Orc aus. Sie kämpfte wild, im Wind und im Nebel. Eine Nebelkriegerin. Urog’âsh kämpft sich zu ihr durch und als die Allianz wieder am Rückzug ist, erlaubt er sich einen Moment sich die Orcin genauer anzusehen.
    „Was zum…“

    Er bleibt abrupt stehen und glaubt im ersten Augenblick nicht, welche Orcin er da erblickt hat. Er sieht noch wie sie vorstürmt mit weiteren Truppen der Horde und dabei ist das Stadion zu verlassen. Er ruft ihr hinterher…
    „Grishna! GRISHNA!!

    Doch die Orcin reagiert nicht. Hat sich der Nordorc geirrt und sie verwechselt, oder ist sie es wirklich. Er sieht sich nach Sunekka um und erzählt ihr von der Orcin, die ihm gerade vor die Augen gelaufen ist. Gemeinsam machen sie sich auf der Suche nach dieser so vertrauten Orcin. Ob sie es ist, oder nicht, das wird sich zeigen!
    Mitten in Ashran entdecken sie die Orcin wieder. Und Urog’âsh ruft wieder nach ihr…

    ***
    Fortsetzung folgt...

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    Re: Chronologie Band 3

    von Bashek Gremash » 24.04.2022, 13:28

    Orcin ohne Vergangenheit (3)

    Die Orcin wischt sich den Schweiß aus dem Gesicht. Jezuz wäre etwas Wind willkommen, doch es ist still. Nur Laute hört sie, und nicht die einer Schlacht. Die Orcin sieht sich um und bemerkt einen Krieger und eine Orcin, die neben ihm steht. Er winkt und hebt seinen Schild. Zuerst dachte sie, dass er jemanden neben ihr meinte, doch dann erkennt sie erst, dass sie selber es ist, die er scheinbar ruft.
    „Grishna!“

    Grishna? Der Krieger stampft auf sie zu und kommt ihr nahe, als würde er sie mustern. Sie grunzt nur und nimmt eine Abwehrende Haltung ein. Der Krieger spreizt seine Arme auseinander und gibt ihr damit das Zeichen ihr nichts tun zu wollen.
    „Grishna, bist Du das zum Orgus nochmal?“

    Grishna, Grishna. Grish! Irgendwie kommt ihr dieser Name sehr bekannt vor. Woher nur?
    „Ich habe keinen Namen, denn meine Erinnerungen sind verblast!“

    Der Krieger mustert sie genau und nun kommt auch die Schamanin Sunekka näher und sieht sich das Gesicht der Orkin an. Die Schlacht ist geschlagen für den Moment und so nimmt sich der Krieger Zeit der Orcin zu erklären, von wem er spricht und das sie ihr sehr ähnlich ist. Vielleicht ist sie es?
    Zu dritt begeben sie sich ins Kriegslager und die Orcin lauscht den Worten. Immer mehr und mehr Ähnlichkeiten und Bruchstücke von Erinnerungen setzen sich zusammen, um dann gleich wieder zu zerfallen. Aber irgendetwas kommt ihr sehr bekannt an diesem Nordorc und seinem Clan vor. Es ist so Vertraut und so nahe.

    ***

    Fortsetzung folgt...

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    Re: Chronologie Band 3

    von Bashek Gremash » 24.04.2022, 13:28

    Fortsetzung...

    Orcin ohne Vergangenheit (4)

    Als sie gemeinsam Speisen und sich nach den Gefechten stärken, entschließt sich die Orcin mit den beiden Nordorcs mitzukommen, zum Heimatsitz vom Donneraxt Clan. Die Orcin, welche sich nun gerne Grishna nennen lässt und Gefallen an dem Namen gefunden hat, trifft nach einer langen Reise im Sumpf der Nordorcs ein. Sie lebt unter ihnen und mit ihnen. Sie bekommt vieles in die Pranken, was Geschichte des Clans ist. Und wo auch immer sie sich durch die Donnerfestung bewegt, Bruchstücke von Erinnerungen scheinen sich zusammenzusetzen. Aber nur teilweise. Eines Tages lernt sie einen Nordorc kennen. Kadurshak, oder auch Kadur wird dieser gerufen und er erfährt von Grishna. Er erinnert sich, wie der Häuptling an diese Orcin. Doch das nutzt wenig, wenn sie selber nicht weiß, wer sie ist. Kadurshak sucht daher seinen Häuptling und die Sturm’Makhai auf und macht einen Vorschlag.
    „Wir sollten sie dahin bringen, wo unser Clan ein Stück seiner Vergangenheit hat. In die verwüstete alte Heimat.“

    Der Häuptling sieht die Sturm’makhai an und nickt. Es ist eine sehr gute Idee, in welche auch Grishna einwilligt. Sie möchte sehen, woran sie sich nicht erinnert. Sie möchte wissen, ob das ihre Vergangenheit war oder nur eine falsche Spur im Dunkeln. Gewissheit, auch wenn sie mittlerweile ein Heim unter den Nordorcs gefunden hat, so ist sie nach wie vor ein Gast. Der Clan will ihr helfen. Also machen sich die Nordorcs auf den Weg nach Kalimdor…

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    Re: Chronologie Band 3

    von Bashek Gremash » 24.04.2022, 13:29

    Nordorcs in Kalimdor
    Orcin ohne Vergangenheit (5)
    Chronik von Urog
    Bilder von Sunekka und Rriia

    Die Sonne versinkt langsam zum Untergang gen Westen, als die Nordorcs sich zu einem Rudel zusammenrotten. Krieger, Schamanen und Schützen machen sich bereit. Es wird von den Sturmschwestern Reiseproviant herangeschafft und verteilt. Jeder wird versorgt. Sogar der fremde Orc, welcher vor einigen Tagen in die Donnerfestung angekommen ist, und hier nun um eine Heim und Bleibe ersucht – Nadak. Auch er darf mitkommen und seinen Worten Taten folgen lassen. Taten, welche sich in jene einreihen werden, welche jeder Nordorc für eine Orcin vollbringen wird.

    Eine Reise nach Kalimdor steht an, als sie der Häuptling im Festungshof über das Vorhaben aufklärt. Eine lange Reise, mit dem Ziel die alten Stätten der Clanvergangenheit zu erreichen, steht an. Denn seit einiger Zeit befindet sich eine Orcin in der Halle des Donners, welche ohne Vergangenheit zu sein scheint. Doch jeder hat eine Vergangenheit. Dennoch kann sie sich nicht mehr besinnen, wer sie ist, noch woher sie kommt. Aber irgendetwas scheint sie in den Nordorcs wiedererkannt zu haben. Und zwar mehr, als nur einen wahnsinnigen Haufen, raubeiniger, sauflustiger und herzensguter Clanorcs. Und mit dem Wappen dieses Clans wird Grishna gemeinsam mit allen Nordorcs aufbrechen, welche sich dem Rudel anschließen können. „Grom uur Grom!“…

    Mit diesen Worten gibt der Häuptling den Befehl zum Abmarsch. In einer langen Kolone marschiert das Rudel, wie ein Lindwurm aus der Donnerfestung und schlängelt sich Schritt für Schritt durch das dichte Grün ihrer Sumpfheimat. Häuptling Urog’âsh ruft einen Späher zu sich vor. Wolf, wie der Nordorc passender weise gerufen wird, soll vorausspähen und Auge des Rudels sein. Wolf wird im Laufe der Reise immer wieder die Flanken und die Front im Tempo abreiten und ihrem Häuptling berichten.

    Fortsetzung folgt...
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    Re: Chronologie Band 3

    von Bashek Gremash » 24.04.2022, 13:30

    Nordorcs in Kalimdor
    Orcin ohne Vergangenheit (6)
    Chronik von Urog
    Bilder von Sunekka und Rriia

    Das Rudel erreicht den Pass der Totenwinde und gemeinsam durchqueren die Nordorcs diesen zerklüfteten Bergpass, um schon bald die Ausläufer des Dämmerwaldes zu erreichen.
    Denn gleich dahinter, erhebt sich die Menschensiedlung Dunkelhain. Die Nordocs verschonen die Siedlung, doch schlagen sie jede feindliche Wache nieder, welche versucht ihr Rudel aufzuhalten. Inmitten des Rudels reitet Zunraka, eine noch unerfahrene Jägerin. Doch wird sie flankiert, von den kampftüchtigsten Nordorcs, wie die Nordorc Sorar und immer im Rücken Zunrakas – die Sturmschwester Rriia. Ohne nennenswerte Schrammen durchquert das Donner’Rudel die von Menschenhand geschaffene Barriere und macht sich im Schritttempo gen Dschungel Schlingendorntals auf.

    Gleich hinter dem Häuptling reiten die Sturm’Makhai Sunekka und der erfahrene Donnerkrieger Shagrak – auch Kadur einfach genannt. Die Nordorcs erreichen nun auch das Schlingendorntal und lenken ihr Rudel in das Dickicht des tropischen Dschungels. Es war gut, dass die Kolone das Schritttempo beibehielt, besonders als alle Wolfreiter sich auf einer schaukelnden Seilbrücke befanden, um diese schlussendlich auf sicheren Pfoten zu überqueren. Der Geist des Windes war mit den Nordorcs, als ihre Schamanen um Windstille gebeten hatten und diese gewährt wurde. Eine kleine Prüfung also, welcher dann sogleich eine Überraschung folgen sollte. Ein verirrtes Bleichgesicht scheint nicht recht gewusst zu haben, wo es sich befindet, als es langsam von allen Nordorcs umzingelt wurde. Neugierig betrachten die Krieger das weiche, magere Wesen. Davon wird keiner Satt, gaben alle Augenpaare nacheinander wieder.

    Daher ließ das Rudel den Mageren Stoffballen entkommen und lenkte die Aufmerksamkeit wieder dem Ziel zu. Und das Ziel im Schlingendorntal sollte das Grom’Gol-Basislager sein. Ein Ort, wo sich jeder Orc wohlfühlt, bei einem prasselnden Feuer sich zu stärken und frisches Quellwasser die trockene Kehle hinabstürzen zu lassen. Als alle Nordorcs sich versorgt haben und nacheinander sich am Zeppelin-Turm einfanden, wurde das eintreffende Luftschiff der Goblins mit den Wölfen beladen, um die Reise nach Orgrimmar – dem Horizont entgegen – fortzusetzen…

    Fortsetzung folgt...
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    Re: Chronologie Band 3

    von Bashek Gremash » 24.04.2022, 13:31

    Nordorcs in Kalimdor
    Orcin ohne Vergangenheit (7)
    Chronik von Urog
    Bilder von Sunekka und Rriia

    Orgrimmar – eine gewaltige Handelsmetropole, welche sich unter den Nordorcs ausbreitete. Die Goblins steuern ihr Schiff auf einen der Türme zu und per Hornsignal betreten die Nordorcs nach langer Zeit wieder den Boden Kalimdors. Doch die Zeit zum Handeln bleibt dieses Mal nicht. Felle und Leder werden die Nordorcs ein andermal mit sich führen. Ihre Reise führt nun hinaus aus Orgrimmars Toren, nach Durotar. Das durstige Durotar, und doch hat der Kataklysmus vor einigen Jahren tiefe Narben in das Land gerissen, welches den Namen von Go’el‘s Vater trägt - Durotan.

    Tiefe Narben, welche nun geflutet wurden – der Donnergrat. Als das Rudel den Grat erreicht, und schon dabei ist ihn hinter sich zu lassen, schert die Orcin Grishna plötzlich aus der Kolone und bleibt vor den gefluteten Schluchten stehen. Der Häuptling wendet sich, als die Sturm’Makhai ihm zuflüstert, und hebt eine Pranke. Das Donner‘Rudel bleibt stehen. Die Nordorcs blicken schweigend zu Grishna, welche einsam am Rande des Donnergrats steht. Urog’âsh steigt ruhig von seinem Wolf Hrodgir ab.
    Grishna blickt in die geflutete Schlucht hinab und erkennt ihr Gesicht im spiegelnden Wasser. Die Orcin fasst sich an die Wange und insgeheim stellt sie sich Fragen. Wer bin ich? Kenne ich das hier?
    Sie schließt die Augen und atmet tief ein. Es ist mir so vertraut, so unendlich vertraut. Donnergrat, Donnergrat, Donnergrat, kein Wasser, keine Flut… eine Schlucht mit vielen Verstecken…
    Als Grishna ihre Augen wieder öffnet sieht sie im Wasser nicht nur ihr Gesicht, sondern auch das des Nordorc-Häuptlings, welcher ihr über die Schulter ins Spiegelbild ihrer Augen blickt.
    Sie erwidert den Blick und ein Schauer überkommt sie, als die Erkenntnis wie ein Blitz sie trifft. Donnergrat… Donnerprüfung.
    Die Orcin erhebt sich und blickt zu allen… Die Donnerprüfung,… Grom uur Grom!

    Jeder Nordorc nickt ihr aufmunternd zu und manch eine lässt sich auch ein Lächeln abgewinnen. Die Orcin kennt die Donnerprüfung. Grishna hat ein Stück ihrer Erinnerung zurückerlangt. Einen wichtigen Teil Erinnerung. Ein einschneidendes Ereignis im Leben jedes Nordorc – wie das Omri’gorr-Ritual. Auch Grishna lächelt und grunzt zufrieden. Gemeinsam mit dem breitschultrigen Krieger begeben sie sich wieder zu ihren Wölfen und reihen sich ins Rudel ein. Unterwegs treffen sie auch auf den Tor'Kren Hof, wo Zunraka einst ihre Bleibe hatte und selber ihr Leben in die Hand nahm, um eine Zukunft in einem Clan zu suchen. Sie fand, was sie suchte und die Reise geht weiter. Lachend, Scherze reißend und bester Laune macht sich das Donner‘Rudel zur Grenze Brachlands auf, wo schon bald die Brücke der Fernwacht überquert wird. Wolf bemerkt, dass diese nicht verlassen ist, doch keine feindlichen Absichten ihnen den Weg versperren. Also gibt Sie ihrem Häuptling Entwarnung und die Kolone schlängelt sich, abermals wie ein Lindwurm, an der Fernwacht vorbei, ins Herz des Brachlandes.

    Fortsetzung folgt...
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    Re: Chronologie Band 3

    von Bashek Gremash » 24.04.2022, 13:32

    Nordorcs in Kalimdor
    Orcin ohne Vergangenheit (8)
    Chronik von Urog
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    Beim Grol’Dom-Hof sollte es wieder Erinnerungen geben. Der stolze Grol’Dom Clan und sein Heimatsitz. Grol’Dom Clan… Verbündeter, Blutsbrüder… Kriegsbund…
    Im Norden Brachlands sollte das Rudel ein weiteres Mal stehen bleiben, als sich Grishna an ein Ereignis erinnert, welches sich vor vielen, vielen Jahren ereignet hat. Als Azeroth die erste Versammlung vom damals noch jungen Kriegsbund der lebenden Horde gesehen hat. Der Donneraxt Clan hat dazu gerufen. Lange betrachtet Grishna die Alte Schmiede im Norden und den in die Jahre geratenen Orc, welcher sie betreibt.
    Dabuh… Kriegsbund der lebenden Horde. Der lebenden Horde. Keine Untote. Lebende Horde… Grol’Dom Clan, Kriegstrupp Trollwut, Blackskin Stamm…
    Auf dem Weg zum Mor’Shan Schutzwall wiederholt sie in Gedanken die Worte, welche für sie keinen Sinn ergeben. Kriegsbund, Schild an Schild, Schulter an Schulter… Verbündete…. Freunde!

    Am Schutzwall angekommen werden viele Geschichten erzählt. Von Schlachten und kleinen Scharmützel mit den Nachtelfen. Mit Stämmen der Waldamazonen und vielen anderen. Doch an all das kann sich Grishna leider nicht erinnern. Auch als das Rudel langsam den gefürchteten Eschenwald durchquert, kommen ihr nur wenige Dinge bekannt vor. Aber das, was sie bisher gesehen hatte wühlte ihre Gedanken und Erinnerungen so sehr auf, wie einst der Schwarze Drache die Länder Azeroths. Als das Rudel die alte Festung ihres Clans erreicht, welche mit dem Kataklysmus aufgegeben wurde, nutzt der Häuptling die Gelegenheit und erzählt den jüngeren Generationen, wie es einst für den Donneraxt Clan in diesem feindlichen Land gewesen ist. Manch einer der Zuhörer war einst selber dabei und erinnert sich noch gut daran. Wie es war in der Höhle, in der Höhle des Aaz’nodûm.

    Fortsetzung folgt...

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